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Vor dem Amtsantritt: Mit wem Trump schon gesprochen hat
International 14.11.2016 Aus unserem online-Archiv

Vor dem Amtsantritt: Mit wem Trump schon gesprochen hat

Zwei die sich verstehen: Donald Trump und Nigel Farage im Trump Tower.

Vor dem Amtsantritt: Mit wem Trump schon gesprochen hat

Zwei die sich verstehen: Donald Trump und Nigel Farage im Trump Tower.
Foto: Screenshot Twitter/@NigelFarage
International 14.11.2016 Aus unserem online-Archiv

Vor dem Amtsantritt: Mit wem Trump schon gesprochen hat

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Donald Trump ist seit einer knappen Woche "president-elect" - und neben einem Treffen mit dem amtierenden Präsidenten Barack Obama hat er bereits einige Gespräche absolviert.

(dpa) - Die russische Führung hat nach eigenen Angaben noch keinen Kontakt zum Übergangsteam des künftigen US-Präsidenten Donald Trump gehabt. „Seine Mannschaft wird erst zusammengestellt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau. Deshalb lasse sich vorerst nichts zur Zusammenarbeit mit der nächsten US-Administration sagen. Die Kooperation werde von „Entscheidungen, bestimmten Schritten, Signalen“ der künftigen Führung in Washington abhängen.

Peskow sagte, ihm sei nichts bekannt von einem möglichen Treffen von Präsident Wladimir Putin mit Trump noch vor dessen Amtsantritt am 20. Januar. „Die USA haben einen amtierenden Präsidenten, und mit dessen Regierung arbeitet Russland zusammen“, sagte der Sprecher der Agentur Interfax zufolge.

Treffen mit Farage

Trump hatte sich bereits am Samstag in New York mit dem britischen Brexit-Wortführer Nigel Farage getroffen. Das Gespräch sei sehr produktiv gewesen, sagte Kellyanne Conway aus Trumps Team zu Reportern. „Sie haben über die Freiheit und das Gewinnen gesprochen und darüber, was das alles für die Welt bedeutet.“

Farage war beim EU-Referendum einer der entscheidenden Kämpfer für den EU-Austritt Großbritanniens. Er hatte Trump bereits im Wahlkampf in den USA besucht und ihn unterstützt.

Mit China telefoniert

Chinas Präsident Xi Jinping setzt auch nach dem Wahlerfolg von Donald Trump auf gute Beziehungen zu den USA. „Die Fakten zeigen, dass Kooperation die einzige richtige Wahl für China und die Vereinigten Staaten ist“, sagte Xi Jinping laut dem staatlichen Fernsehsender CCTV am Montag in einem Telefongespräch mit Trump. Beide Länder sollten demnach wirtschaftlich und auch in allen anderen Bereichen weiterhin eng zusammenarbeiten. 

Laut CCTV sagte Trump, er sei bereit, die Zusammenarbeit zwischen den USA und China zu stärken. Beide vereinbarten demnach, eng in Kontakt zu bleiben und sich bald zu treffen. Trump hatte China in seinem Wahlkampf oft und hart kritisiert: Er behauptete, dass China seine Währung manipuliere, Jobs in den USA stehle und drohte damit, einen Strafzoll auf chinesische Produkte zu verhängen. Peking setzt jedoch darauf, dass Trump nach dem provokanten Wahlkampf als Präsident einen gemäßigteren Kurs einschlagen wird.


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