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Vor 50 Jahren starb Benno Ohnesorg: Der Schuss, der Deutschland veränderte
Das Symbolbild für eine Ära des Protests: Der sterbende Benno Ohnesorg liegt auf dem Boden, die Studentin Friederike Dollinger kümmert sich um ihn.

Vor 50 Jahren starb Benno Ohnesorg: Der Schuss, der Deutschland veränderte

Foto: ullstein / Getty Images
Das Symbolbild für eine Ära des Protests: Der sterbende Benno Ohnesorg liegt auf dem Boden, die Studentin Friederike Dollinger kümmert sich um ihn.
International 4 Min. 02.06.2017

Vor 50 Jahren starb Benno Ohnesorg: Der Schuss, der Deutschland veränderte

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Am 2. Juni 1967 starb der Student Benno Ohnesorg, grundlos erschossen von einem Berliner Polizisten. Sein Tod und der folgende Justizskandal wurden zum Fanal für die Studentenbewegung – und zum Ausgangspunkt für eine neue Bundesrepublik.

Benno Ohnesorg war 26 Jahre alt und wollte Lehrer werden, er studierte Germanistik und Romanistik an der FU Berlin. Er war Pazifist und Protestant, politisch interessiert, aber kaum aktiv. Werdender Vater, seit sechs Wochen verheiratet und, nach allem, was sich in den 50 Jahren nach seinem Tod über ihn herausfinden ließ, definitiv kein Krawallmacher. Eher ein Schlichter. 

Karl-Heinz Kurras war Polizeibeamter, Waffensammler, mehrere Jahre in Folge bester Schütze der West-Berliner Polizei und, wie sich viel später herausstellte, Spitzel ("Inoffizieller Mitarbeiter") für den Staatssicherheitsdienst der DDR ...

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