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Vietnam: Bus rast in Trauergemeinde - sieben Tote

(dpa) – Tragischer Unfall bei einer Beerdigung: Bei einem Busunglück in Vietnam sind am Mittwoch sieben Teilnehmer eines Leichenzugs ums Leben gekommen. Der Bus raste auf einer Nationalstraße im Nordwesten der Hauptstadt Hanoi aus zunächst ungeklärter Ursache in die Trauergemeinde. Die Polizei nahm den 43 Jahre alten Busfahrer vorläufig fest. Der Mann machte nach Angaben der Behörden dichten Nebel für das Unglück verantwortlich.

In dem südostasiatischen Land kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 8200 Menschen auf den vietnamesischen Straßen ums Leben. 

Gestern

Fünf Tote bei neuer Gewalt in Bolivien

(dpa) - Mindestens fünf Menschen sind in Bolivien bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des zurückgetretenen Präsidenten Evo Morales und Sicherheitskräften getötet worden. Weitere 34 Menschen wurden verletzt und 169 festgenommen, wie der Ombudsmann der Stadt Cochabamba, Nelson Cox, am Freitag (Ortszeit) mitteilte. 

Die Anhänger von Morales - Kokabauern - versuchten, über Cochabamba nach La Paz zu marschieren, um ihre Unterstützung für den Ex-Präsidenten zu zeigen. Die Polizei und das Militär versperrten den Demonstranten den Weg auf einer Brücke in Sacaba, einem östlichen Vorort von Cochabamba. Die Toten wiesen Schusswunden auf, wie Cox sagte. Der Polizeichef von Cochabamba, Jaime Zurita, erklärte, die Kokabauern hätten die Sicherheitskräfte mit Schusswaffen angegriffen.

Kurzmeldungen Lokales 16.11.2019

Drei Unfälle am Samstagmorgen in Luxemburg

(jt) - Am Samstagvormittag ist es in Luxemburg zu drei Verkehrsunfällen gekommen, wie die Rettungszentrale des CGDIS meldet. Auf der Autobahn A13 kam ein Auto gegen 5.15 Uhr nach einem Unfall zwischen Aessen und Ehlerangen auf dem Dach zum Liegen. 

Kurze Zeit später kollidierte ein Auto in der Rue de Hosingen in Lellingen mit einem Baum. Gegen 10 Uhr krachte es in der Rue F.D. Roosevelt in Zolver: Hier war ein Auto gegen eine Mauer gefahren.

In allen drei Fällen wurde jeweils eine Person leicht verletzt.


Amoklauf in Kalifornien: Mutmaßlicher Täter gestorben

(dpa) - Einen Tag nach tödlichen Schüssen an einer Schule in Kalifornien ist der mutmaßliche Schütze seinen Verletzungen erlegen. Der 16-jährige Schüler, der sich nach der Bluttat an der Saugus High School in Santa Clarita selbst in den Kopf geschossen hatte, sei am Freitagnachmittag (Ortszeit) gestorben, teilte das Sheriffs-Büro mit. Nach Angaben der Behörde war die Mutter des Jungen an seiner Seite.

Der Schütze hatte am Donnerstag in seiner Schule bei Los Angeles das Feuer eröffnet und zwei Mitschüler erschossen. Bei den Toten handelte es sich nach Mitteilung der Polizei um eine 15-Jährige und einen 14-Jährigen. Drei weitere Schüler wurden verletzt.

Sheriff Alex Villanueva sprach am Freitag von einer „sinnlosen Gewalttat“. Ein Motiv sei bisher nicht bekannt.

Autofahrer bei Unfall im Hunsrück tödlich verletzt

(dpa/lrs) - Bei einem frontalen Zusammenstoß zweier Autos auf einer Landstraße im Hunsrück (D) ist am Samstag ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen. Zu dem Unfall kam es nach Polizeiangaben aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Morgen auf der Landstraße 160 bei Herrstein, nahe der Abfahrt Niederwörresbach. Alarmierte Rettungskräfte versuchten vergeblich, den Autofahrer zu reanimieren. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 15.11.2019

Bier in Schweden wegen Explosionsgefahr zurückgerufen

(dpa) - Der schwedische Alkohol-Monopolist Systembolaget stoppt wegen Explosionsgefahr den Verkauf einer Biersorte. Bei dem Produkt bestehe das Risiko, dass die Dose explodieren könne, teilte das staatliche Unternehmen am Freitag mit. Wer das Bier Omnipollo Tetragrammaton bereits gekauft habe, werde gebeten, es im nächstgelegenen Systembolaget zurückzubringen. Es ist demnach bislang in 128 der 445 Geschäfte im Land erhältlich gewesen. Systembolaget darf als einziges Unternehmen in dem skandinavischen Land Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Prozent verkaufen.

Deutsches Gericht verbietet Kennzeichen mit "HH 1933"

(dpa) - Ein deustcher Autofahrer aus dem Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) hat kein Recht auf ein Wunschkennzeichen mit der Kombination „HH 1933“. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster in letzter Instanz entschieden, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Für einen „durchschnittlichen Bürger“ sei offenkundig, dass es sich um die Abkürzung des Hitlergrußes sowie das Jahr der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten handele. Die Kennzeichen-Kombination sei damit sittenwidrig.

Laut OVG hatte der Kreis Viersen das Kennzeichen zunächst erteilt, seine Entscheidung dann aber geändert. Dagegen hatte der Autofahrer zunächst vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf geklagt. Als sein Eilantrag abgelehnt wurde, beschwerte sich der Fahrzeughalter beim OVG. Die Münsteraner Richter ließen ihn erneut und endgültig abblitzen. Die Kombination „HH 1933“ sei aufgrund des allgemeinen Geschichtsbewusstseins „objektiv geeignet“, dass man „ohne Weiteres eine Assoziation mit dem NS-Regime“ herstelle.

Kurzmeldungen Panorama 15.11.2019

Papst sieht "Hasskultur" der Nazis zurückkehren

(KNA) - Papst Franziskus hat Sorge über eine neu aufkeimende "Hasskultur" wie im Nationalsozialismus bekundet. Bei Äußerungen mancher Regierungsvertreter kämen ihm "die Reden Hitlers von 1934 und 1936 in den Sinn", sagte das Kirchenoberhaupt am Freitag im Vatikan. Franziskus verwies dabei auf die NS-Verfolgungen "von Juden, Sinti und Roma, Menschen mit homosexueller Orientierung". 

Der Papst äußerte sich vor Juristen der Internationalen Vereinigung für Strafrecht. Die von ihm häufig beklagte Kultur einer sozialen Aussonderung entwickle sich unter dem Einfluss weiterer Phänomene der Wohlstandsgesellschaft zu einer "Hasskultur", so der Papst. Darin komme ein "soziales Unbehagen von Jugendlichen wie von Erwachsenen" zum Ausbruch. Es handle sich um "leider nicht vereinzelte Episoden", sagte Franziskus.

Kurzmeldungen Lokales 15.11.2019

Betrunkene Fahrerin verursacht Unfall - drei Verletzte

(SC) - Am Donnerstagabend kam es im Kreisverkehr Raemerich an der Autobahnausfahrt der A4 zu einem Unfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. 

Gegen 22.45 Uhr prallte eine Autofahrerin laut Polizeibericht "mit voller Wucht" gegen ein Fahrzeug, das im Kreisel vor ihr fuhr. Drei Insassen im vorausfahrenden Wagen wurden bei dem Zusammenprall verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Bei einer anschließenden Polizeikontrolle stellte sich heraus, dass die Unfallverursacherin unter Alkoholeinfluss stand. Gegen sie wurde Strafanzeige erstellt. Da ihr Promillewert allerdings noch unter 1,2 lag, sahen die Beamten von einem Führerscheinentzug ab.

Der Beifahrer der Unfallfahrerin zeigte sich den Beamten gegenüber aggressiv und beleidigte die Polizisten während ihren Amtshandlungen zunächst verbal und anschließend auch mit Gesten. Gegen den Mann wurde daraufhin wegen Amtsbeleidigung ebenfalls Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 15.11.2019

Unfälle in Niederkorn und Tetingen

(TJ) - Zweimal mussten die Mannschaften des CGDIS am Freitagmorgen ausrücken.

  • Ein erster Unfall passierte gegen 5.30 Uhr auf der Rue Pierre Gansen in Niederkorn. Drei Fahrzeuge waren in den Zwischenfall verwickelt, eine Person wurde verletzt. Das Einsatzzentrum Sassenheim-Differdingen wurde alarmiert und leistete Hilfe.
  • Zwei Wagen stießen kurz nach 8 Uhr auf der Rue Principale in Tetingen zusammen. In diesem Fall blieb es bei Materialschaden. Die Einsatzzentrale hatte die Helfer aus Düdelingen und Kayl zum Unfallort geschickt.

Nordsyrien: Russland übernimmt früheren US-Flugplatz

(dpa) - Die russische Militärpolizei hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über einen zuletzt vom US-Militär genutzten Flugplatz im Norden Syriens übernommen. "Unsere Einheit hat damit begonnen, den Flugplatz und die Militärbasis zu bewachen", sagte ein Militärvertreter am Freitag der Agentur Tass zufolge. Die US-Truppen hätten das Gelände in der Nähe der Stadt Kobane erst am Mittwoch verlassen. "Derzeit überprüfen Minenräumer die Anlage auf Sprengkörper", sagte er. Auf dem Flugplatz gebe es klimatisierte Wohnräume und sogar ein Fitnessstudio.

Zuvor hatte das russische Militär Medienberichten zufolge Hubschrauber und das Luftabwehrsystem vom Typ Panzir auf einen weiteren Flugplatz im Norden des Bürgerkriegslandes verlegt, in Kamischli. Bisher hatte die russische Luftwaffe nur Stützpunkte in Tartus und in Hamaimim. Moskau ist ein Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Die Hubschrauber sollten die Sicherheit der russisch-türkischen Patrouillen an der syrisch-türkischen Grenze gewährleisten, hieß es.

Mindestens 27 Tote nach Unwettern in Pakistan

(dpa) - Bei schweren Unwettern in der Wüste Thar in der südpakistanischen Provinz Sindh sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Dutzend Menschen seien durch Blitzeinschläge oder herabfallende Gebäudeteile zudem verletzt worden, sagte der Sprecher der Provinzregierung, Saeed Ghani, am Freitag. Mehrere Frauen und Kinder seien unter den Opfern.

Mindestens drei Bezirke, darunter Tharparkar, Mirpurkhas und Sukkur, seien seit Donnerstagabend von heftigen Regenfällen heimgesucht worden, teilte der örtliche Rettungsbeamte Aslam Chandio mit. Lokale Behörden hätten einen Notstand ausgerufen und Rettungsteams in die Region entsandt, sagte Ghani weiter.

Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen, sagte der Sprecher einer örtlichen Wohlfahrtsorganisation. Mehrere abgelegene Dörfer seien von der Außenwelt abgeschnitten, da sich die nicht asphaltierten Straßen durch den Regen in unpassierbare Schlammstraßen verwandelt hätten. Rettungskräfte könnten nicht in die Dörfer vordringen.

Sturzfluten, Landerosionen, Dürre und Smog haben in den vergangenen Jahren in Pakistan zugenommen. Lokale Klimaexperten sehen den Klimawandel als Ursache hinter dem Anstieg an derartigen Katastrophen.   

Kurzmeldungen Lokales 15.11.2019

Zwei Verletzte in Esch

(TJ) - Die Rettungsmannschaften aus dem Süden des Landes wurden am Donnerstagabend gefordert, nachdem in Esch/Alzette zwei Fahrzeuge kollidiert waren.

Der Unfall passierte gegen 22.40 Uhr auf dem Rond Point Raemmerich. Beim Zusammenstoß der beiden Wagen wurden zwei Insassen verwundet, sodass Ambulanzen aus Esch/Alzette und aus dem Einsatzzentrum Sassenheim/Differdingen angefordert wurden. Die Sanitäter brachten die Unfallopfer ins Krankenhaus, während die Feuerwehren aus der Minettemetropole und Schifflingen einerseits die Räumungsarbeiten organisierten und andererseits die Unfallstelle absicherten.