Mit scharfer Munition und Tränengas gehen Sicherheitskräfte im Irak gegen Regimegegner vor. Seit Beginn der Proteste im Oktober gab es 460 Tote.
(dpa) - Bei erneuten Protesten im Irak sind vier Menschen getötet und 90 weitere verletzt worden. Augenzeugen zufolge brachen die Proteste am Montag unter anderem in Bagdad und Kerbela aus. In Bagdad setzten Sicherheitskräfte demnach scharfe Munition und Tränengas ein, als Demonstranten eine Straße in der Hauptstadt blockieren wollten. Auch in Kerbela seien die Sicherheitskräfte mit scharfer Munition gegen Demonstranten vorgegangen.
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Regierungskritische Demonstranten bei Straßenkämpfen in Baghdad.
Ameer Al Mohammedaw/dpa
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Im Irak kommt es seit Oktober immer wieder zu Massenprotesten. Die Demonstranten fordern umfassende politische Reformen und prangern Misswirtschaft und Korruption im Land an. Die Proteste hatten zum Rücktritt von Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi geführt, der seitdem geschäftsführend im Amt ist. Ein Nachfolger steht immer noch nicht fest. Der vom Parlament gewählten Menschenrechtskommission zufolge wurden bei den Protesten seit Oktober mehr als 460 Menschen getötet und mehr als 20 000 verletzt.
Demonstranten versuchten am Montag, wichtige Straßen zu blockieren, die irakische Städte miteinander verbinden. Auch Schüler und Studenten nahmen an den Protesten teil. Sie trugen Landesflaggen und forderten in Parolen die Ernennung eines neuen Regierungschefs. Alle blockierten Straßen wurden laut einem Bericht der staatlichen irakischen Nachrichtenagentur INA schließlich wieder geöffnet.
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