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Viele Feuer im Berliner Grunewald gelöscht
International 6 05.08.2022
Nach Brand auf Sprengplatz

Viele Feuer im Berliner Grunewald gelöscht

Seit Donnerstag Morgen brannte ein Feuer auf dem Berliner Sprengplatz bei Grunewald. Abends kam es durch den Brand bedingt erneut zu Explosionen.
Nach Brand auf Sprengplatz

Viele Feuer im Berliner Grunewald gelöscht

Seit Donnerstag Morgen brannte ein Feuer auf dem Berliner Sprengplatz bei Grunewald. Abends kam es durch den Brand bedingt erneut zu Explosionen.
Foto: Christian Ender/dpa
International 6 05.08.2022
Nach Brand auf Sprengplatz

Viele Feuer im Berliner Grunewald gelöscht

Seit Donnerstag Morgen brennen Dutzende Hektar Wald rund um einen Sprengplatz. Zwar sind viele Feuer gelöscht, die Gefahr aber nicht gebannt.

(dpa) – Große Teile des Feuers im Berliner Grunewald sind mittlerweile gelöscht – der Sprengplatz vor Ort ist laut Feuerwehr aber weiterhin ein großes Problem.


04.08.2022, Berlin: Dunkle Rauchsäulen steigen über der Avus an der Abfahrt Hüttenweg in den Himmel. Durch einen Waldbrand im Grunewald, der nach Angaben der Polizei auf dem Sprengplatz ausgelöst wurde, sind Bahnlinien und Autobahnen in unmittelbarer Nähe gesperrt. Foto: Wolfgang Kumm/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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In Berlin haben Explosionen mitten im beliebten Grunewald für einen riesigen Brand gesorgt. Lagernde Munition macht die Lage kompliziert.

In der Nacht habe die Feuerwehr in der deutschen Hauptstadt die Flächenbrände im Umkreis des Platzes bekämpft. „Diese Brände sind seit heute Morgen nahezu gelöscht“, sagte Feuerwehr-Sprecher Thomas Kirstein am Freitag. Nur vereinzelt gebe es am Boden noch Glutnester und kleinere Feuer. Gebrannt hatte es demnach insgesamt auf einer Fläche von etwa 42 Hektar.

Weitere Detonationen möglich

Im Zentrum der Arbeiten am Freitag steht nun der Sprengplatz, um den wegen der Explosionsgefahren ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern gezogen wurde. „Wir müssen damit rechnen, dass es weiter zu Detonationen und zum Trümmerflug kommt“, hieß es von der Feuerwehr.

 

 

Ziel sei es, am Vormittag ein genaueres Lagebild von dem Sprengplatz zu erhalten, sagte Kirstein nach der Lagebesprechung von Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr am Freitag Morgen. Nachdem ein Sprengmeister der Polizei das Gelände am Freitagnachmittag in einem Bergepanzer erkunden konnte, hatten Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr einen besseren Überblick über die Situation auf dem Sprengplatz. Der Boden dort war nach Angaben der Polizei an manchen Stellen noch bis zu 700 Grad heiß. Verletzte Menschen gab es bisher nicht, die Ursache des Feuers ist noch unklar.

Bald mehr Löschfahrzeuge zur Verfügung

Außerdem habe die Feuerwehr einen Löschpanzer einer privaten Firma angefordert, der in Gebieten mit Explosionsgefahren eingesetzt wird, sagte Kirstein. Zudem sollen drei Roboter aus Niedersachsen, die auch löschen können, in den Sperrkreis Richtung Sprengplatz fahren. Auch weitere Bergepanzer der Bundeswehr werden eingesetzt.

Kirstein betonte, für die Feuerwehr sei dieser Brand eine „ganz besondere Lage und Herausforderung“. Weiterhin seien 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Ungünstig sei am Freitagmorgen das Auffrischen des Windes, weil es die Gefahr berge, dass das Feuer wieder aufflamme.


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