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Verfassungsschutz beobachtet „Flügel“ der AfD
International 12.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Verfassungsschutz beobachtet „Flügel“ der AfD

AfD-Fraktionschef von Thüringen und "Rechtsaußen" Björn Höcke.

Verfassungsschutz beobachtet „Flügel“ der AfD

AfD-Fraktionschef von Thüringen und "Rechtsaußen" Björn Höcke.
Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dp
International 12.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Verfassungsschutz beobachtet „Flügel“ der AfD

Jetzt ist es offiziell: Der nationale "Flügel" der AfD steht unter dem Verdacht, rechtsextreme Bestrebungen zu verfolgen.

(dpa) – Der von Politikern der Alternative für Deutschland (AfD) gegründete rechtsnationale „Flügel“ ist für den deutschen Verfassungsschutz jetzt offiziell ein Beobachtungsfall.


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Wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag erfuhr, sieht der Inlandsgeheimdienst seinen Verdacht bestätigt, dass es sich bei dem Zusammenschluss um eine rechtsextreme Bestrebung handelt.

Die AfD wurde 2013 gegründet. Inzwischen ist sie in allen deutschen Landesparlamenten vertreten.

Zuvor waren sowohl der „Flügel“ als auch die AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative als Verdachtsfall im Bereich des Rechtsextremismus eingestuft worden. Bei einem Verdachtsfall ist der Einsatz von nachrichtendienstlichen Mitteln wie etwa Observation erlaubt.


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