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USA: Twitter will @POTUS-Account an Biden übergeben
International 21.11.2020

USA: Twitter will @POTUS-Account an Biden übergeben

Twitter wird den offiziellen Account des Weißen Hauses an Biden übergeben.

USA: Twitter will @POTUS-Account an Biden übergeben

Twitter wird den offiziellen Account des Weißen Hauses an Biden übergeben.
AFP
International 21.11.2020

USA: Twitter will @POTUS-Account an Biden übergeben

Auch bei Twitter bereitet man sich auf einen neuen US-Präsidenten vor. Der Onlinedienst will den @POTUS-Account bei Amtseinführung an Biden übergeben. Ob Trump will oder nicht.

(dpa) - Der Onlinedienst Twitter wird den offiziellen Präsidenten-Account @POTUS am Tag der Amtseinführung an den gewählten Präsidenten Joe Biden übergeben - auch wenn Noch-Amtsinhaber Donald Trump seine Wahlniederlage bis dahin nicht eingesteht. 

Das bestätigte Twitter am Freitag (Ortszeit) dem Internetportal „Politico“. Gleiches gelte für die offiziellen Accounts des Weißen Hauses @whitehouse, des Vizepräsidenten @VP, der First Lady @FLOTUS sowie einige andere Accounts, die mit dem Präsidentenamt verbunden sind.

Twitter bereitet sich aktiv darauf vor, die Übergabe der amtlichen Twitter-Accounts am 20. Januar 2021 zu unterstützen“, wurde der Sprecher des Onlinedienstes, Nick Pacilio, zitiert. Dann soll Biden (78) vereidigt werden. Für die Übergabe der Accounts ist Twitter zufolge kein Informationsaustausch zwischen den Teams von Trump und Biden nötig. Alle existierenden Tweets würden archiviert, die Konten dann zurückgesetzt und an Bidens Team übergeben.

Trump mit viel mehr Followern auf privatem Account

Trump (74) dürfte der Verlust des @POTUS-Accounts mit rund 32,8 Millionen Followern allerdings nicht besonders hart treffen. Sein wichtigstes Sprachrohr ist der private Account: Auf @realDonaldTrump folgen dem amtierenden Präsidenten rund 88,9 Millionen Menschen. Das private Twitter-Profil Bidens hat mit etwa 19,3 Millionen Menschen deutlich weniger Anhänger.

Biden war am 7. November von führenden US-Medien zum Sieger der US-Präsidentschaftswahl erklärt worden. Allerdings weigert sich Trump bisher, seine Niederlage einzugestehen. Er spricht von Wahlbetrug, legt dafür aber keine stichhaltigen Beweise vor. Er hofft, das Wahlergebnis auf dem Rechtsweg anfechten zu können.


WASHINGTON, DC - NOVEMBER 19: Rudy Giuliani speaks to the press about various lawsuits related to the 2020 election, inside the Republican National Committee headquarters on November 19, 2020 in Washington, DC. President Donald Trump, who has not been seen publicly in several days, continues to push baseless claims about election fraud and dispute the results of the 2020 United States presidential election.   Drew Angerer/Getty Images/AFP
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Kommunisten, der 2013 verstorbene Präsident von Venezuela, böswillige Software: Die Anwälte von Präsident Trump - allen voran Rudy Giuliani - werfen mit abenteuerlichen Gründen für seine Wahlniederlage um sich.

Wegen Trumps Haltung kann die vom Gesetz vorgesehene Übergabe der Amtsgeschäfte („transition“) noch nicht eingeleitet werden. Eigentlich bekämen Biden und sein Team schon vor der Amtsübernahme Zugang zu Ministerien, Behörden und vertraulichen Informationen der Regierung. Die Übergangszeit von der Wahl bis zur Vereidigung beträgt mehr als zwei Monate.

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