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USA erlassen Sanktionen gegen Venezuela
International 28.01.2019

USA erlassen Sanktionen gegen Venezuela

 Die Sanktionen sind gegen den staatlichen Ölkonzern gerichtet.

USA erlassen Sanktionen gegen Venezuela

Die Sanktionen sind gegen den staatlichen Ölkonzern gerichtet.
AFP
International 28.01.2019

USA erlassen Sanktionen gegen Venezuela

Die USA gehen mit Sanktionen gegen den wichtigen Ölsektor Venezuelas vor. Vorerst müssen Zahlungen von Öl auf Sperrkonten getätigt werden.

pa) - Das kündigte US-Finanzminister Steven Mnuchin am Montag in Washington an. Die Sanktionen richten sich gegen den staatlichen Ölkonzern PdVSA. Öl aus Venezuela dürfe zwar unter dem Sanktionsregime weiterhin eingekauft werden, die Zahlungen müssten jedoch auf Sperrkonten erfolgen.


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Die Regelungen sollen auch gewährleisten, dass US-Raffinerien, die direkt von Öllieferungen aus Venezuela abhängen, weiter betrieben werden können. Auch die US-Tochter von PdVSA, CITGO, soll weiter operativ bleiben, solange entsprechende Zahlungen auf Sperrkonten erfolgen und nicht der von den USA nicht mehr anerkannten sozialistischen Regierung unter Nicolás Maduro zufließen.

Der Ölsektor ist das Rückgrat der Volkswirtschaft in Venezuela. In dem Land lagern die größten Ölreserven der Welt. Die Volkswirtschaft hängt zu rund 90 Prozent von den Einnahmen aus dem Öl ab.


26.01.2019, Venezuela, Caracas: Zahlreiche Demonstranten heben die Hand zur Unterstützung des selbst ernannten Interimspräsidenten Guaido bei einer Kundgebung der Opposition in der venezolanischen Hauptstadt. Guaido, der mit seiner Selbsternennung Staatschef Maduro offen herausgefordert hat und gleich von mehreren Regierungen als Interimspräsidenten anerkannt wurde, kündigte für die kommenden Tage einen Aktionsplan an. Foto: Rafael Hernandez/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Juan Guaidó, Chef des entmachteten Parlaments, hatte sich am Mittwoch zum Übergangspräsidenten ernannt. Die USA und viele lateinamerikanische Länder erkannten ihn bereits als neuen Präsidenten an. Russland, China, der Iran und die Türkei hingegen halten weiter zu Maduro.


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