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(dpa) - Anleitungen zum Bombenbau auf Facebook, Fantasien über Anschläge auf Nachrichtensender und Tötung von Aktivisten: In den USA sind schwere Anschuldigungen gegen ein Mitglied des US-Militärs erhoben worden. Dem Soldaten werde vorgeworfen, Informationen über Sprengstoffe und Massenvernichtungswaffen verbreitet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag im US-Bundesstaat Kansas mit.

In einem Facebook-Chat soll der 24-Jährige anderen Nutzern nicht nur angeboten haben, ihnen beizubringen, wie man Bomben „im Stil der Afghanen“ baut, die per Handy gezündet werden, wie aus der Anklageschrift hervorgeht. Er habe auch Fantasien über einen Anschlag auf einen großen amerikanischen Nachrichtensender und die Tötung antifaschistischer Aktivisten geäußert. Vor seiner Zeit als Soldat soll er davon gesprochen haben, in der Ukraine an der Seite einer paramilitärischen, rechten Gruppierung kämpfen zu wollen. Noch im August soll er in einem Online-Chat geschrieben haben, nach anderen „Radikalen“ zu suchen.

Ein verdeckter Ermittler des FBI kontaktierte den Beschuldigten im September über den Chat-Dienst Telegram, wo der 24-Jährige diesem Auskunft zum Bombenbau mit Utensilien aus dem Supermarkt gab. Die Anleitung sei „sehr genau“ gewesen, hätte nach Einschätzung von FBI-Experten aber nicht zu einem „brauchbaren“ Sprengsatz geführt.

Aus der Anklageschrift geht hervor, dass der 24-Jährige unter anderem zugegeben hat, in Online-Chats regelmäßig zum Bau von Sprengkörpern angeleitet zu haben, um „Chaos“ zu verursachen. Der Beschuldigte ist den Angaben zufolge seit 2017 in der US Army und war zuletzt in Kansas stationiert. Im Fall einer Verurteilung drohen dem Beschuldigten laut Staatsanwaltschaft bis zu 20 Jahren Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250 000 US-Dollar (rund 227 500 Euro).

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2021

Am Sonntag (5.12.) kam es in Differdingen zu einem bewaffneten Überfall. Die Tat ereignete sich zur Mittagsstunde in der Avenue de la Liberté.

Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen, die in der Zeit von 12.30 Uhr bis 13.15 Uhr verdächtige Personen dort beobachtet haben oder sonstige Informationen geben können. Diese können via die Notrufnummer 113 oder per E-Mail: spj.rgb@police.etat.lu durchgegeben werden.

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

(dpa) - Nach einer Explosion in Südfrankreich sind mehrere Menschen unter den Trümmern eines Hauses verschüttet worden. Eine Person sei tot geborgen worden, teilte die zuständige Präfektur am Dienstagvormittag mit. Zwei weitere Personen konnten demnach aus den Überresten des dreistöckigen Gebäudes gerettet werden. Nach zwei Vermissten werde weiter gesucht. Die Explosion in dem Haus ereignete sich der Präfektur zufolge in der Nacht zu Dienstag in dem Mittelmeer-Städtchen Sanary-sur-Mer nahe Toulon. Es habe beim Eintreffen der Rettungskräfte stark nach Gas gerochen, hieß es.

Ein Sprecher der zuständigen Feuerwehr erklärte am Morgen, bei den beiden aus den Trümmern geretteten Personen handele es sich um eine Frau und ein Baby. Daneben sei ein verschütteter Mann ohne Bewusstsein geortet worden. Ob dies der nun tot Geborgene ist, war zunächst unklar. Auch mit Unterstützung von Suchhunden werde nach den anderen beiden unter den Trümmern vermuteten Personen gesucht.

Nach Angaben der Präfektur mussten neun Personen ihre an das eingestürzte Gebäude angrenzenden Häuser verlassen. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren an dem Rettungseinsatz beteiligt, wie eine Feuerwehrsprecherin sagte.  

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2021

(jwi) - Der junge Mann, der seit Montag vermisst gemeldet wurde, ist wieder zu Hause. Das meldet die Polizei.

(dpa) - Im Haus eines bettlägerigen Rentners in Nizza in Südfrankreich haben Angehörige mehr als 100 tote Katzen entdeckt. Den gruseligen Fund machten sie zwei Tage nach der Krankenhauseinweisung des 81-Jährigen, wie die Zeitung „Nice-Matin“ am Montag berichtete. Die teils bereits mumifizierten und verwesten Tierleichen befanden sich überwiegend in Holzkisten und Plastikdosen, die der alte Mann in seinem isoliert auf einem Berghang liegenden Haus aufbewahrte. Tierschutzhelfer bemühten sich den Sonntag über, die Kadaver zu bergen. Auf Videoaufnahmen war ein verwahrlostes Haus zu sehen, zwei tote Katzen lagen auch nebeneinander auf einem Sessel.

Der Rentner lebte seit dem Umzug seiner Schwester in ein Altenheim zu Anfang des Jahres alleine in dem Haus. Angehörige hatten zwar den Sozialdienst auf die schwierige Lage des Mannes hingewiesen, berichtete „Nice-Matin“, vor Ort hatte aber offensichtlich niemand nach dem Rechten gesehen. Nach seiner Einweisung ins Krankenhaus bat der Mann Angehörige, nach seinen Katzen zu sehen.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2021

Dreimal mussten die Einsatzteams des CGDIS seit Sonntagabend ausrücken.

In Derenbach „Am Saifert“ krachte kurz nach 19.30 Uhr ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Beleuchtungsmast. Dabei wurde im Fahrzeug eine Person verwundet. Die Feuerwehr aus Wintger und Sanitäter aus Wiltz rückten an.

Kurz vor 1 Uhr in der Nacht mussten die Feuerwehren aus Sassenheim-Differdingen und Käerjeng in der Rue de Soleuvre in Differdingen ein brennendes Fahrzeug löschen. Es blieb bei Materialschaden, zwei vorsorglich abkommandierte Rettungswagen konnten unverrichteter Dinge wieder in ihr Zentrum zurückkehren.

In der Rue de l'Eglise in Wolwelingen musste die Feuerwehr aus Rambrouch nach einem kleinen Brand eine Kontrolle durchführen. 

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