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US-Marine birgt zehn Leichen
International 28.08.2017 Aus unserem online-Archiv
Nach Schiffsunglück von Pazifikflotte

US-Marine birgt zehn Leichen

Die havarierte USS John S. McCain im Hafen von Changi in Singapur.
Nach Schiffsunglück von Pazifikflotte

US-Marine birgt zehn Leichen

Die havarierte USS John S. McCain im Hafen von Changi in Singapur.
AFP
International 28.08.2017 Aus unserem online-Archiv
Nach Schiffsunglück von Pazifikflotte

US-Marine birgt zehn Leichen

Michel THIEL
Michel THIEL
Traurige Gewissheit nach der tödlichen Kollision in der vergangenen Woche: Die sterblichen Überreste aller zehn vermissten Seeleute konnten nun geborgen werden.

(dpa) - Nach einem Zusammenstoß eines US-Kriegsschiffs mit einem Öltanker vor Singapur vergangene Woche, hat die US-Marine die Leichen aller zehn vermissten Seeleute geborgen. Wie sie am Montag (Ortszeit) mitteilte, fanden Taucher die Überreste der Vermissten im beschädigten Teil des Zerstörers „USS John S. McCain“.

Die „McCain“ kollidierte vergangenen Montag acht Kilometer östlich des Stadtstaats Singapur nahe dem Eingang zur Straße von Malakka mit dem Tanker. Die Meerenge zwischen Indonesien und Malaysia ist mit mehr als 2000 Schiffen pro Tag eine der meistbefahrensten Schifffahrtsrouten der Welt. Nach ihrem Zusammenprall mit einem liberianischen Tanker war der hintere Backbordbereich des US-Zerstörers schwer beschädigt.

Es war der jüngste in einer Serie von vier Schiffsunfällen mit Kriegsschiffen der US-Pazifikflotte. Der Kommandeur der Siebten Flotte, Vizeadmiral Joseph Aucoin, wurde deshalb abgesetzt.


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