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Suchaktion im Meer vor Flamborough im Nordosten Englands.

(dpa) - Der Pilot eines US-Kampfflugzeugs ist am Montag beim Absturz seiner Maschine in der Nordsee vor der Küste Englands ums Leben gekommen. Das teilte der Kommandant des US-Luftwaffenstützpunkts RAF Lakenheath in der englischen Grafschaft Suffolk am Abend mit. Zuvor hatte die britische Küstenwache bereits den Fund des Wracks gemeldet. Es handelte sich um ein Kampfflugzeug vom Typ F-15C. Warum die Maschine abstürzte, war zunächst unklar.

Der Küstenwache zufolge ereignete sich der Vorfall in den Morgenstunden rund 140 Kilometer vor der Ortschaft Flamborough, nahe Scarborough an der englischen Nordseeküste. Ein Rettungshubschrauber und mehrere Schiffe waren im Einsatz. Zudem seien weitere Schiffe nach einem Hilferuf herbeigeeilt, hieß es in der Mitteilung der Küstenwache.

Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sprach dem US-Militär sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken sind bei unseren Freunden der US-Airforce und allen am Stützpunkt RAF Lakenheath in diesem Moment“, schrieb er per Kurznachrichtendienst Twitter.

Gestern

(dpa) - Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten im israelischen Parlament hat am Sonntag für die neue Regierung gestimmt. 60 von 120 Knesset-Mitgliedern votierten für das Acht-Parteien-Bündnis unter Führung von Naftali Bennett von der ultrarechten Jamina und Jair Lapid von der Zukunftspartei. 59 stimmten dagegen, ein Abgeordneter enthielt sich. Dies bedeutet das vorläufige Ende der Ära des rechtskonservativen Langzeit-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

(dpa) - Wegen eines Vulkanausbruchs auf der italienischen Insel Sizilien ist der Betrieb am Flughafen der Stadt Catania zeitweise gestoppt worden. In der Nacht zum Sonntag hatte der Ätna wieder Lava und Asche gespuckt, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) am Sonntagmorgen mitteilte. Der Flughafen südlich des mehr als 3.300 Meter hohen Berges schränkte am Samstag wegen der Vulkanaktivität den Flugverkehr zunächst ein und stoppte den Betrieb am frühen Sonntagmorgen schließlich, wie der Airport auf Twitter schrieb. Am Vormittag konnten demnach wieder Flugzeuge starten und landen.

Laut INGV schossen die Lavaströme aus dem Krater auf der Südost-Seite des Ätna. Der Vulkan war in den vergangenen Wochen immer wieder ausgebrochen und hatte für ein spektakuläres Naturschauspiel gesorgt. Von größeren Schäden oder Verletzten wurde zunächst nicht berichtet.

Joe und Jill Biden beim Verlassen der Kirche.

(dpa) - Am Rande des G7-Gipfels in England haben US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden einen katholischen Gottesdienst besucht. Das Paar habe sich etwa für 25 Minuten in der Kirche Sacred Heart and St Ia in der Stadt St Ives aufgehalten, meldete die Nachrichtenagentur PA am Sonntag. 

Die Kirche sei „wunderschön“, sagte Biden. Er ist der erste Katholik im Weißen Haus seit John F. Kennedy und betont stets, dass der Glaube ihm dabei geholfen habe, persönliche Tragödien wie den Tod seiner ersten Frau und deren Tochter bei einem Autounfall sowie den Verlust seines Sohnes Beau nach einer Krebserkrankung durchzustehen.

Anschließend sollte Biden an den letzten Arbeitssitzungen der G7-Gruppe teilnehmen, bevor er zu einer Audienz bei Queen Elizabeth II. auf Schloss Windsor erwartet wurde. Für den Abend war der Abflug nach Brüssel geplant, wo der US-Präsident an diesem Montag am Nato-Gipfel teilnimmt.   

(dpa) - Die Schweizer entscheiden bei einer Volksabstimmung am Sonntag, ob die Landwirtschaft im ganzen Land auf Bio umgestellt werden soll. Eine Volksinitiative will alle synthetischen Pestizide verbieten. Ebenso geht es um ein CO2-Gesetz, das unter anderem auf Flugtickets je nach Strecke eine Klimaabgabe von bis zu 120 Franken - etwa 110 Euro - erlauben würde.

Vor Wochen sah es so aus, als könnten die Vorlagen angenommen werden, doch schmolz die Zustimmung in jüngeren Umfragen. Zur Abstimmung kommen auch ein Antiterrorgesetz, das der Polizei mehr Befugnisse gibt sowie ein Gesetz, das Corona-Entschädigungen für Unternehmen regelt.

Die Wahllokale schließen um 12.00 Uhr, aber die meisten Schweizer stimmen bereits vorab per Briefwahl ab. Die Quote liegt bei rund 90 Prozent. Weil die Schweiz eine direkte Demokratie hat, gibt es jedes Jahr vier Volksabstimmungstermine. Zu den nationalen Vorlagen kommen stets Dutzende Vorlagen, über die auf Kantons- oder Gemeindeebene abgestimmt wird. Die Wahlbeteiligung liegt oft unter 50 Prozent. Es gibt etwa 5,4 Millionen Wahlberechtigte.    

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 12.06.2021

(TJ) - In der Nacht auf Freitag konnten zwei Personen in der Aktivitätszone Bourmicht auf frischer Tat gestellt werden. Die Männer waren über eine Umzäunung geklettert, um sich auf das Gelände eines Autohändlers zu begeben, wo sie mehrere Katalysatoren an Lieferwagen abmontierten und mitnahmen. 

In der rue de l'Industrie hatten Polizeistreifen wenig später ein verdächtiges Fahrzeug mit zwei Personen und der gestohlenen Ware gestoppt. Sechs gestohlene Katalysatoren wurden beschlagnahmt und an ihren rechtmäßigen Eigentümer zurückerstattet.  

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme der Männer an. Sie wurden am Freitagnachmittag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

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Kurzmeldungen Sport 12.06.2021

(dpa) - Durchschnittlich 9,83 Millionen sahen am Freitagabend den 3:0-Sieg Italiens gegen die Türkei in der ARD und sorgten nach Angaben des Senders für einen Marktanteil von 36,9 Prozent. Die Übertragung war damit Quotensieger des Tages und die bisher erfolgreichst Sportsendung des Jahres, blieb jedoch deutlich hinter den Werten der EM 2016 in Frankreich. Das Spiel des Gastgebers gegen Rumänien hatten damals durchschnittlich 15,473 Millionen Menschen im ZDF gesehen. Der Marktanteil lag bei 50,0 Prozent.

Die EM-Vorberichterstattung der ARD schauten am Freitag 5,10 Millionen (Marktanteil 22,6 %). Nach dem Eröffnungsspiel schalteten die meisten Zuschauer ab, nur noch 1,71 Millionen (12,9 %) wollten den „Sportschau-Club“ sehen.    

Kurzmeldungen Lokales 12.06.2021

Es war gegen 20.30 Uhr, als am Freitagabend auf dem CR310 zwischen Bauschleiden und Bondorf-Mühle ein Motorradfahrer die Gewalt über sein Bike verlor und stürzte. Dabei wurde der Mann leicht verletzt, so dass der CGDIS die Feuerwehren aus Rambrouch und Bauschleiden sowie einen Rettungswagen aus Wiltz in den Einsatz schickte.

Gegen 18 Uhr brannte in der Rue des Martyrs in Rümelingen Gestrüpp, gegen 23 Uhr stand in der Rue Boettelchen in Rümelingen ein Container in Flammen. In beiden Fällen blieb es bei geringem Materialschaden.

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