Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Urlaubsparadies im Sturm: Gewaltiger Taifun sucht Japan heim
Sturm und heftiger Wind bestimmen das Bild auf Japans Straßen.

Urlaubsparadies im Sturm: Gewaltiger Taifun sucht Japan heim

AFP
Sturm und heftiger Wind bestimmen das Bild auf Japans Straßen.
International 11.10.2014

Urlaubsparadies im Sturm: Gewaltiger Taifun sucht Japan heim

Die Naturgewalten halten die Japaner weiter in Atem. Zum zweiten Mal innerhalb nur einer Woche wird das Inselreich von einem Taifun erfasst.

(dpa) - Erneut ist Japan von einem gewaltigen Taifun heimgesucht worden. Vongfong, der zweite heftige Wirbelsturm innerhalb von einer Woche, überzog am Samstag das 1600 Kilometer südlich von Tokio gelegene Urlaubsparadies Okinawa mit heftigem Regen und starkem Wind. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt, wie lokale Medien meldeten. Mehr als 400 Flüge wurden gestrichen, der Flughafen der Provinzhauptstadt Naha geschlossen.

Die nationale Wetterbehörde warnte die Bewohner vor weiteren Sturmböen, hohem Wellengang und starken Niederschlägen. Der 19. Taifun der Saison droht am Dienstag auch Tokio zu erreichen.

Vongfong bewegte sich nur langsam mit 15 Kilometern in der Stunde weiter. Die Windgeschwindigkeiten nahe seinem Zentrum erreichten mehr als 230 Kilometer in der Stunde. Am Montag könnte der Taifun den Süden der Hauptinsel Kyushu erreichen, so die Wetterbehörde.

Anfang der Woche war der Taifun Phanfone über Japan gefegt und hatte neun Menschen in den Tod gerissen. Unterdessen erschütterte am Samstag ein Erdbeben der Stärke 6,1 den Norden Japans. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst keine. Auch bestand keine Tsunami-Gefahr.  


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Super-Taifun richtet Verwüstungen in Japan an
„Jebi“, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern in der Stunde, traf den Flug- und Bahnverkehr im Westen des Landes am Dienstag hart, viele Verbindungen fielen aus. die Regierung warnt vor Überschwemmungen.
04.09.2018, Japan, Kochi, Aki: Hohe Wellen brechen an Wellenbrechern in einem Hafen von Aki. Ein besonders starker Taifun hat den Luftverkehr in Japan stark beeinträchtigt. Hunderte Flüge mussten am Dienstag aus Sorge vor Sturmböen und starken Regenfällen gestrichen werden, wie örtliche Medien berichteten. «Jebi» drohte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern in der Stunde im Tagesverlauf auf die südwestliche Hauptinsel Shikoku oder die Halbinsel Kii an der Pazifikküste des Landes zu treffen. Foto: Ichiro Sakano/Kyodo News/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Land unter in Japan
Japan wird zurzeit von heftigen Unwettern heimgesucht. Bereits über 120 Opfer sind zu beklagen, Tausende Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz und suchen nach vielen Vermissten.
 Bereits über 120 Todesopfer sind nach den schweren Unwettern zu beklagen.
Wetterkapriolen: Taifun wütet rund um Tokio
Naturgewalten halten die Japaner in Atem. Der starke Taifun „Phanfone“ überzog die Hauptstadt Tokio und andere Regionen mit heftigem Regen und Sturmböen. Mehrere Menschen starben.