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In Belgien erneut Autos weggespült und Häuser evakuiert
International 1 26.07.2021
Unwetter am Wochenende

In Belgien erneut Autos weggespült und Häuser evakuiert

Unwetter am Wochenende

In Belgien erneut Autos weggespült und Häuser evakuiert

Foto: dpa
International 1 26.07.2021
Unwetter am Wochenende

In Belgien erneut Autos weggespült und Häuser evakuiert

Nur gut eine Woche nach heftigen Überschwemmungen mit Dutzenden Toten wurde Belgien am Wochenende vom nächsten Unwetter getroffen.

(dpa/SC) - In Belgien sind bei erneuten Unwettern am Wochenende zahlreiche Autos weggeschwemmt und Menschen in Sicherheit gebracht worden. In der Stadt Namur in der gleichnamigen Provinz seien am Samstag wegen des Wetters Häuser evakuiert und rund 30 Menschen in Sicherheit gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer westlich von Aachen. Ähnlich wie in Luxemburg und Deutschland war es auch in Belgien vor rund eineinhalb Woche zu heftigem Unwetter gekommen. Offiziellen Angaben zufolge starben in Belgien damals 37 Menschen in den Fluten und es werden immer noch Menschen vermisst.

„Es ist eine Katastrophe“, zitierte Belga die Feuerwehr am Samstagabend. Es habe zahlreiche Anrufe gegeben, man habe nicht gewusst, wo einem der Kopf stehe, hieß es weiter. Nach Angaben von Sonntag kam es in Namur zu mehr als 550 Feuerwehreinsätzen.

Maxime Prévot, Bürgermeister von Namur, erklärte der belgischen Zeitung „Le Soir“: „Die Situation in Namur ist schlimmer als in der Woche davor. Mehrere Straßen sind überflutet, Stadtviertel stehen unter Wasser und Menschen mussten aus ihren Häsuern geholt werden.“

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In der Stadt Dinant blockierten die vom Wasser mitgerissenen Fahrzeuge einen Bahnübergang. Der Bahnverkehr sei wegen des Hochwassers Mitte Juli aber bereits eingestellt gewesen. Auf Bildern in einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks RTBF über das Unwetter im Land war zu sehen, wie sich Straßenzüge in Sturzbäche verwandelt hatten und Trümmer umherlagen. Weitere Fotos zeigten weggerissene Straßenbeläge und eine eingestürzte Hauswand.


Meteolux schließt für Samstagabend ein Überschreiten der Meldestufe 1 (Cote de pré-alerte) an den Pegeln Hesperingen und Pfaffenthal nicht aus.
Größere Niederschläge besonders im Süden des Landes
An den Pegeln Hesperingen und Pfaffenthal ist eine Überschreitung der Meldestufe 1 (Cote de pré-alerte) am späten Abend nicht auszuschließen, meldet Meteolux.

Neben Namur und Dinant waren den Berichten zufolge noch weitere Städte und Dörfer betroffen. Unter anderem wurde von Erdrutschen in Wallonisch-Brabant südlich von Brüssel berichtet. In der Provinz Antwerpen im Norden des Landes habe es ebenfalls wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr gegeben. Tote waren den Angaben zufolge nicht zu beklagen.

Auch am Montag gilt für die Region im Südosten Belgiens noch eine Wetterwarnung der Stufe Gelb. Starke lokale Schauer von bis zu 40 Liter pro Quadratmeter werden im Laufe des Morgens erwartet. Auch am Dienstag soll es noch Unwetter geben, bis sich die Situation am Mittwoch den Vorhersagen nach beruhigt.


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