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Unruhen nach Tod eines 19-Jährigen in Brüssel
International 4 12.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Unruhen nach Tod eines 19-Jährigen in Brüssel

International 4 12.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Unruhen nach Tod eines 19-Jährigen in Brüssel

In Anderlecht kam es zu Straßenkämpfen mit der Polizei, nachdem ein junger Mann nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei einen tödlichen Unfall hatte.

(dpa) - Der Tod eines 19-Jährigen bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat in Belgien trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen Unruhen ausgelöst. Die Polizei nahm bei den Vorfällen am Wochenende in der Gemeinde Anderlecht in der Region Brüssel-Hauptstadt rund 100 Menschen fest, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Trotz Versammlungsverbots waren im Laufe des Tages an mehreren Orten in Anderlecht aufgebrachte Menschen zusammengekommen. Als die Polizei versuchte, die Ansammlungen aufzulösen, eskalierte die Situation Belga zufolge. Die Beamten seien zum Teil mit Steinen beworfen worden.

Der Sender RTBF schrieb von „extremen Spannungen“. Auf Videos sei zu sehen, wie ein Mann mit einer Waffe, die er offenbar von einem Polizisten gestohlen habe, in die Luft schießt. Mittlerweile sei die Situation unter Kontrolle, schrieb Belga unter Berufung auf die Polizei.


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Der 19-Jährige war am Vorabend mit einem Motorroller vor einer Polizeistreife geflohen und schließlich mit einem Polizeiwagen zusammengestoßen. Dabei kam er ums Leben.


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