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(dpa) - Ungarns Parlament hat am Dienstag einstimmig ein Gesetz zur Aufhebung der Corona-Sondervollmachten von Ministerpräsident Viktor Orban beschlossen. Der rechts-nationale Politiker hatte sich diese Ende März, auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie, vom Parlament geben lassen. Sie waren umfassend und ursprünglich zeitlich unbefristet. Orban, der zu einem autoritären Regierungsstil neigt, hatte dafür im In- und Ausland viel Kritik erhalten.

Das nun beschlossene Gesetz besagt, dass die Vollmachten aufgehoben sind, sobald die Regierung den im März wegen der Corona-Pandemie verhängten Gefahrennotstand beendet. Orban hatte angekündigt, dies bis zum 20. Juni zu tun.

Nur mit den Stimmen des Regierungslagers billigte das Parlament in derselben Sitzung ein Durchführungsgesetz zur Aufhebung der Sondervollmachten. Dieses enthält auf fast 250 Seiten Bestimmungen, die es Orban ermöglichen sollen, im Falle von neuen Corona-Ausbrüchen auf flexible Weise Verordnungen zu erlassen.

Menschenrechtler kritisieren, dass sich Orban auf diese Weise praktisch durch die Hintertür bestimmte Vollmachten fürs Durchregieren sichern wolle. Aus diesem Grund stimmte die Opposition gegen das Durchführungsgesetz.

Tatsächlich machte Orban von den bisherigen Vollmachten reichlich Gebrauch, auch in Bereichen, in denen sich kein Zusammenhang zur Pandemie erschließt. Im Laufe von mehr als 100 Verordnungen hat der machtbewusste Regierungschef nach Ansicht von Kritikern den Datenschutz, die Informationspflichten der Ämter und das Arbeitsrecht ausgehebelt. Den Kommunen, die er bei den Lokalwahlen im Vorjahr an die Opposition verloren hatte, entzog er viel Geld und etliche politische Gestaltungsmöglichkeiten. 

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:18

(SC) - Am Montagabend kam es gegen 21 Uhr in Bartringen zu einem gewaltsamen Angriff, dessen Umstände noch ungeklärt sind. Die Polizei hat aus diesem Grund einen Zeugenaufruf gestartet.

Der unbekannte Angreifer war seinem Opfer am Abend in der Route de Longwy mit einem Gegenstand in der Hand bedrohlich entgegengekommen. Das Opfer versuchte vor dem Angreifer zu flüchten und lief in einen privaten Garten in der Rue de Luxembourg. Der Angreifer konnte ihn jedoch einholen. Er schlug mit einem festen Gegenstand von etwa 40 Zentimeter Länge mehrmals auf sein Opfer ein und verletzte den Mann dabei.

Wer vor, während oder nach der Tatzeit verdächtige Beobachtungen in unmittelbarer Nähe der Route de Longwy oder der Route de Luxembourg in Bartringen gemacht hat oder zweckdienliche Hinweise zum mutmaßlichen Täter hat, ist gebeten sich bei der Polizeidienststelle Luxemburg per Tel.: (+352) 244401000 oder per E-Mail: police.luxembourg@police.etat.lu zu melden.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:06

(SC) - Am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr kam es in einem leerstehenden Gebäude in der Rue de Belvaux in Esch/Alzette zu einem gewalttätigen Angriff auf zwei Menschen. Beide Personen wurden dabei verletzt - einer sogar schwer. Das Opfer musste noch vor Ort notärztlich erstversorgt werden, bevor es ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die leichtverletzte Person musste ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden.

Der Mess- und Erkennungsdienst der Kriminalpolizei führte eine Spurensicherung am Tatort durch und es wurde eine Untersuchung eingeleitet. Über den oder die Täter machte die Polizei zunächst keine Angaben. 

Kurzmeldungen International Heute um 13:56

(dpa) - Vor dem slowakischen Parlament ist es am Freitag zu Zusammenstößen zwischen Corona-Impfgegnern und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Tränengas ein, um Hunderte Demonstranten an der Stürmung des Nationalrats in der Hauptstadt Bratislava zu hindern. Eine Polizistin sei verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf die Rettungsdienste. Die Protestierenden skandierten demnach Sprüche wie „Impffaschismus“, „Gestapo“ und „Wir geben nicht auf“.

Hintergrund ist ein Gesetzesvorhaben, das Erleichterungen für Geimpfte zum Beispiel beim Einkaufen in Geschäften ermöglichen soll. Grundlage dafür soll das digitale EU-Impfzertifikat sein. Die Regierung erhofft sich davon, dass die Impfbereitschaft steigt. „Wir ergreifen diese Maßnahmen, um das Leben aller Bürger zu schützen - auch zum Schutz der Demonstranten“, sagte Ministerpräsident Eduard Heger. In dem EU-Mitgliedstaat mit knapp 5,5 Millionen Einwohnern sind inzwischen mehr als 1,9 Millionen Menschen vollständig geimpft.

Kurzmeldungen International Heute um 10:29

(dpa) - Ein 48 Jahre alter Mann ist mit mehr als 910.000 Euro im Auto von den Niederlanden nach Deutschland gefahren. Bei einer Kontrolle auf der Autobahn 3 in der Nähe der Grenze bei Emmerich fanden die Beamten das Bargeld in mehreren Tragetaschen im Kofferraum und hinter dem Autoradio, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte.

Das Geld wurde sichergestellt, gegen den 48-Jährigen werde nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Die Beamten kontrollierten den Mann am Mittwochnachmittag, er durfte später weiterreisen.

Kurzmeldungen International Heute um 09:05

(dpa) - Die griechische Küstenwache und die Besatzungen von vier vorbeifahrenden Schiffen haben am Donnerstagabend 36 Migranten von einem sinkenden Segelboot rund 60 Kilometer südöstlich der Insel Kreta gerettet. Nach Angaben der Geretteten werden noch neun Menschen vermisst. Die Rettungsaktion dauere an, teilte die Küstenwache am Freitagmorgen weiter mit. Welcher Nationalität die Migranten sind und von wo aus sie gestartet waren, blieb zunächst unklar.

Migranten versuchen immer wieder, von der türkischen Ägäisküste oder auch aus anderen Staaten im Osten des Mittelmeeres auf der gefährlichen Route südlich von Kreta nach Italien zu gelangen. Wegen der langen Fahrt kommt es häufig zu Maschinenschäden oder anderen Havarien der in der Regel uralten Boote, die Schleuserbanden den Menschen verkaufen.

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Kurzmeldungen International Heute um 06:35

(dpa) - Sechs Menschen sind am Donnerstagabend verletzt worden, als ein Auto in eine Menschenmenge vor einem Pub in Wales fuhr. Nach ersten Erkenntnissen erlitt ein 79-Jähriger am Steuer seines Autos einen „medizinischen Notfall“ und rammte daraufhin die Außenwand des Pubs in Pontyclun, etwa 18 Kilometer westlich der walisischen Hauptstadt Cardiff. Bei dem Zwischenfall wurden fünf Fußgänger verletzt, der Gesundheitszustand des Fahrers wurde als kritisch beschrieben.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:00

(Str) -  Von Freitagabend 22 Uhr bis Montagmorgen 6 Uhr ist auf der Autobahn A 3 die Ausfahrt Hesperingen gesperrt. Die Straßenbauverwaltung erneuert auf diesem Bereich den Fahrbahnbelag. Eine Umleitung über den Kreisverkehr Gluck und Cloche d'Or wird ausgeschildert. 

Gestern

(dpa) - Bei den Ausschreitungen in Teilen Südafrikas sind nach neuen Regierungsangaben 337 Menschen ums Leben gekommen. Davon seien 258 in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal gestorben, 79 in der Provinz Gauteng, zu der auch die Hauptstadt Pretoria und die Wirtschaftsmetropole Johannesburg gehören. Das teilte die Ministerin im Präsidialamt, Khumbuzo Ntshaveni, am Donnerstag mit. 

Die beiden Provinzen in Südafrika waren etwa eine Woche lang von heftigen Protesten und Plünderungen erschüttert worden. Ganze Industriegebiete gingen in Flammen auf. Erst nach der Mobilisierung von 25.000 Soldaten stabilisierte sich die Sicherheitslage. Die Proteste richteten sich zuerst gegen die Inhaftierung des aus KwaZulu-Natal stammenden Ex-Präsidenten Jacob Zuma, der eine 15 Monate lange Haftstrafe wegen Missachtung der Justiz antreten musste. Dem Protest folgten heftige Ausschreitungen.

Kurzmeldungen Lokales 22.07.2021

Die Leitstelle der Rettungsdienste meldet am Donnerstagabend zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten.

So war bereits am späten Vormittag, um 11.20 Uhr, ein Motorradfahrer in Foetz gestürzt. Vor Ort waren ein Notarzt-Team und der Rettungsdienst aus Esch/Alzette sowie weitere Rettungskräfte aus Monnerich. 

Um 13.05 Uhr wurde eine weitere Person bei einer Kollision auf der Autobahn A1 zwischen Howald und Sandweiler verletzt. Hier waren Rettungskräfte aus Bettemburg und der Hauptstadt im Einsatz.

Kurzmeldungen Lokales 22.07.2021

Nur knapp eine Stunde nachdem drei Verdächtige nach einem Ladendiebstahl in Trier in einem Fahrzeug mit Luxemburger Kennzeichen geflohen waren, wurden diese von Luxemburger Polizisten auf der Autobahn A1 in Höhe Münsbach gestellt. 

Bei der Fahrzeugdurchsuchung wurde das Diebesgut, mehrere Flaschen Parfüm, im Kofferraum des Wagens sichergestellt. Die mutmaßlichen Diebe erwartet nun ein Strafverfahren. 

(dpa) - Nach einem jahrzehntelangen Streit um die Ausrichtung von Dr. Oetker wird der Konzern aufgespalten. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bielefeld mit. Die Gesellschafter Alfred, Carl Ferdinand und Julia Johanna Oetker übernehmen unter einem gemeinsamen Dach unteren anderen die Töchter Henkell & Co. Sektkellerei, die Martin Braun Backmittel KG, die Chemiefabrik Budenheim, einige Häuser aus der Hotelsparte sowie die Kunstsammlung August Oetker.

„Mit dieser Entscheidung überwinden die Gesellschaftergruppen ihre unterschiedlichen Vorstellungen zur Führung und Strategie der Oetker-Gruppe. Eine entsprechende Trennungsvereinbarung ist von allen Eigentümern unterzeichnet worden“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Oetker-Gruppe.

Der umsatzstärkste Teil mit Lebensmitteln (Pizzen, Backmischungen, Tiefkühltorten und Pudding), die Radeberger Gruppe sowie einige Hotels bleiben in der Hand der Gesellschafterstämme von Richard und Philip Oetker, Rudolf Louis Schweizer, Markus von Luttitz sowie Ludwig Graf Douglas.

Kurzmeldungen Lokales 22.07.2021

90 Minuten lang hatte die Polizei am Donnerstagmorgen in der Route de Diekirch in Walferdingen den Verkehr überwacht - und dabei insbesondere auf die unzulässige Benutzung des Mobiltelefons bei der Fahrt, den Sicherheitsgurt und vorgebende Fahrtrichtungen geachtet. 

Dabei musste sich insgesamt 27 Autofahrer aus dem Verkehr ziehen und gebührenpflichtig verwarnen. Zwölf waren ohne Gurt unterwegs, acht benutzten ihr Handy während der Fahrt und sieben waren verbotenerweise von der Rue Charles Rausch in die Route de Diekirch abgebogen. 

In vier überprüften Linienbusse hatte nur ein einziger Passagier nicht die vorgeschriebene Gesichtsmaske getragen. Bei einer Überprüfung des Mannes zeigte sich, dass der Mann undokumentiert war. Das Außenministerium wurde informiert und der Verdächtige erkennungsdienstlich erfasst.

Kurzmeldungen Lokales 22.07.2021

Nach einer Mehrfachkollision auf der Autobahn A1 in Richtung Trier zwischen dem Tunnel Howald und der Ausfahrt Sandweiler kommt es am Donnerstagmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Kurz nach 13.00 Uhr stand der Verkehr zwischen dem Gaspericher Kreuz und dem Tunnel Howald komplett still.

Laut Automobil-Club ACL stehen vier verunfallte Fahrzeuge auf der Pannenspur. 

Aktuelle Verkehrsnachrichten auf wort.lu

Kurzmeldungen Lokales 22.07.2021

Bei einem Unfall auf der Autobahn A13 zwischen Kayl und Schifflingen hat sich in der Nacht auf Donnerstag ein Auto überschlagen. Laut Auskunft des CGDIS wurde niemand verletzt. Der Unfall ereignete sich kurz nach 3.30 Uhr. Im Einsatz waren Helfer der Einsatzzentren Düdelingen und Kayl. Weitere Details liegen zur Stunde nicht vor.

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Vorgestern

(dpa) - Im seit Jahren andauernden Rechtsstreit um süchtig machende Schmerzmittel haben vier große US-Pharmakonzerne einen milliardenschweren Vergleich mit zahlreichen Klägern akzeptiert. Die Arzneimittelgroßhändler McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health sowie der Medikamentenhersteller Johnson & Johnson könnten dabei letztlich bis zu 26 Milliarden Dollar (22 Mrd. Euro) zahlen, wie New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James und ihre Pendants aus etlichen anderen US-Bundesstaaten am Mittwoch verkündeten.

Allerdings würde das Geld, von dem unter anderem Hilfsprogramme finanziert werden sollen, über einen langen Zeitraum von 18 Jahren gestreckt fließen. Zudem handelt es sich bislang nur um einen Entwurf, den viele US-Bundesstaaten, Städte und Landkreise erst noch endgültig verabschieden müssen. Insgesamt sollen durch den großen Vergleich, über den seit über zwei Jahren verhandelt wurde, fast 4.000 Klagen und diverse Verfahren auf einen Schlag beigelegt werden. McKesson, AmerisourceBergen, Cardinal Health und Johnson & Johnson würden durch den Kompromiss weiterer Strafverfolgung entgehen.

Die vier Konzerne waren beschuldigt worden, mit Schmerzmitteln zur grassierenden Medikamentenabhängigkeit und Drogen-Epidemie in den USA beigetragen zu haben. Bundesstaaten und örtliche Behörden fordern von Unternehmen der Pharma-Industrie schon länger viele Milliarden von Dollar zurück, die sie für den Kampf gegen Opiat-Abhängigkeit und Überdosierung ausgegeben haben. Zuvor hatten bereits einige andere Firmen einzelne Vergleiche erzielt. Im Mittelpunkt des Konflikts stand zunächst der Hersteller des Schmerzmittels Oxycontin, Purdue Pharma, der mittlerweile in einem Insolvenzverfahren steckt.

Den US-Medikamentenhändlern und -herstellern wird vorgeworfen, Schmerzmittel unter Verschleierung der Suchtgefahren mit rücksichtslosen und aggressiven Methoden vermarktet zu haben. Damit wurde aus Sicht der Kläger ein wesentlicher Grundstein für die verheerende Opioid-Epidemie in den Vereinigten Staaten gelegt, die in den vergangenen Jahren laut US-Behörden zu Hunderttausenden Toten durch Überdosierungen führte. Opioide sind Arzneimittel mit unter anderem schmerzlindernden Eigenschaften, bei denen jedoch auch enorme Abhängigkeitsrisiken und hohes Missbrauchspotenzial bestehen.

(dpa) - Zwei Insassen einer geschlossenen Haftanstalt in Schweden haben nach Medienberichten zwei Gefängniswärter als Geiseln genommen. Sie verschanzten sich am Mittwoch in einem Wachraum des Gefängnisses Hällby gut 100 Kilometer westlich von Stockholm, in dem sich die beiden Angestellten befunden hatten, wie die Nachrichtenagentur TT, der Rundfunksender SVT und weitere schwedische Medien berichteten. Bei den Geiseln soll es sich um einen Mann und eine Frau handeln, bei den Geiselnehmern um mit Rasierklingen bewaffnete Schwerverbrecher, die laut der Zeitung „Aftonbladet“ jeweils wegen Mordes verurteilt worden sind.

Die beiden Insassen deckten demnach Überwachungskameras ab und forderten einen Hubschrauber. Am Nachmittag richteten sie laut SVT und „Aftonbladet“ eine absurde Forderung an die Beamten: Alle 20 Insassen ihrer Abteilung sollten Pizza mit Kebab-Auflage erhalten, im Gegenzug könne eine Geisel freikommen. Kurz darauf waren auf Fotos tatsächlich Polizeibeamten zu sehen, wie sie etliche Pizzakartons in einen Wagen legten. Die Pizzeria bestätigte TT, dass 20 Kebab-Pizzen abgeholt worden seien.

Die Polizei teilte zunächst lediglich mit, dass ein größerer Einsatz in dem Gefängnis stattfinde und Beamte mit Sonderkompetenzen vor Ort seien. Am Nachmittag bestätigte sie auf ihrer Webseite, dass sich die beiden Insassen in einem Raum verbarrikadiert hätten, in dem sich auch zwei Gefängniswärter befänden. Es seien Ermittlungen wegen Menschenraubs eingeleitet worden.

Die Anstalt Hällby in der Nähe der Stadt Eskilstuna ist nach Angaben der schwedischen Gefängnisaufsicht eine geschlossene Einrichtung mit 98 Plätzen der Sicherheitsklasse 1. Das ist die höchste Sicherheitsstufe für schwedische Gefängnisse.

Kurzmeldungen Lokales 21.07.2021

(SC) - Die N11 im Ausgang von Gonderingen in Richtung Hauptstadt war bis etwa 18.30 Uhr nach einem Unfall in beide Richtungen gesperrt. Die Strecke ist nun allerdings wieder geöffnet, ebenso wie die A1 und die A7.

Auf der A1 in Richtung Trier hat sich ein Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet. Die Autobahn war zwischenzeitlich komplett gesperrt, es hatte sich ein Rückstau von rund vier Kilometer Länge gebildet. Gegen 17.55 Uhr teilte die Polizei mit, die Unfallstelle sei nun geräumt und alle Fahrbahnen wieder befahrbar. Der Stau löst sich auf.

Auf der A7 in Richtung Norden hatte sich bei der Ausfahrt Mierscherbierg ein Unfall zwischen drei Autos ereignet. Nur die Überholspur blieb für den Verkehr frei. Gegen 18.25 Uhr war die Unfallstelle geräumt - auch hier beginnt sich der Stau aufzulösen.

Wer im Stau steht, ist gebeten, eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge freizulassen. Alle aktuellen Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen Lokales 21.07.2021

(str) - Nach Schlägen in einer Gaststätte in der Rue Prince Henri in Ettelbrück sind ein Mann und eine Frau gegen 22.40 Uhr am Dienstagabend geflüchtet. Eine dritte Person blieb verletzt zurück und musste ins Krankenhaus gebracht werden. 

Die Tatverdächtigen wurden schließlich in Colmar-Berg von der Polizei gestellt. Beide erwartet ein Strafverfahren. 

Kurzmeldungen Lokales 21.07.2021

(str) - Im Gewerbegebiet Op der Hei in Hosingen ist am Mittwochmorgen kurz nach 6 Uhr ein Angestellter einer Firma bei der Arbeit mit einer Holzsägemaschine schwer an einer Hand verletzt worden. 

Nach eine Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Die Gewerbeinspektion untersucht den Vorfall. 

Kurzmeldungen Lokales 21.07.2021

(SC) - Am Mittwochmorgen gegen 10.25 Uhr griff ein unbekannter Mann einen Arbeiter in einem Firmengebäude in der Route de Mondorf in Bettemburg an. Der Arbeiter hatte den Mann dabei erwischt, wie er sich unbefugt in Inneren des Gebäudes in einem der Büroräume aufhielt. Zwischen den beiden Männern brach ein Gerangel aus, das schließlich damit endete, dass dem Arbeiter mit einer Werkzeugkiste gegen den Kopf geschlagen wurde.

Der Angreifer machte sich unmittelbar nach der Tat aus dem Staub, während der Arbeiter zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Angreifer ist rund 1,75 Meter groß, trug zum Tatzeitpunkt ein T-Shirt und hat ein Tattoo auf einem Arm. Er trug am Morgen außerdem einen Buff (Schlauchtuch), auf dem ein Firmenlogo zu sehen war.

Zweckdienliche Hinweise werden von der Polizeidienststelle Düdelingen per Tel.: 244 69 1000 oder per E-Mail: police.dudelange@police.etat.lu entgegengenommen.

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(dpa) - Der Getränkeriese Coca-Cola hat im zweiten Quartal dank der fortschreitenden Erholung von der Corona-Krise kräftige Geschäftszuwächse verbucht. Der Pepsi-Rivale steigerte den Umsatz laut eigenen Angaben vom Mittwoch verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar (8,6 Mrd. Euro). Der Gewinn legte um 48 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar zu.

Nachdem die Pandemie die Bilanz vor einem Jahr schwer belastet hatte, profitierte Coca-Cola nun davon, dass in Restaurants, Stadien oder Kinos - wo ein Großteil der Einnahmen des Konzerns entsteht - wieder mehr Betrieb einkehrte. Die Quartalszahlen übertrafen die Erwartungen klar, die Aktie reagierte vorbörslich mit einem Kurssprung. Coca-Cola hob auch die Jahresprognose an.

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Kurzmeldungen Lokales 21.07.2021

Die Polizei in Luxemburg ermittelt wegen einer Rangelei zwischen mehreren Personen in einem Schulbus. 

Der Vorfall geht auf Donnerstag, den 8. Juli zurück. Fahrgäste der Schulbuslinie 688 zwischen dem Clerfer Lyzeum und Wemperhardt waren an diesem Tag gegen 17 Uhr miteinander in Streit geraten. Der Fahrer sah sich deshalb gezwungen, den Bus in der Rue d'Asselborn in Ulflingen anzuhalten. Weitere Details sind derzeit nicht bekannt.

Mögliche Zeugen des Vorfalls sollen sich an die Polizeidienstelle Ulflingen melden unter Tel.: (+352) 244 87 1000 oder per E-Mail: police.troisvierges(at)police.etat.lu.

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(dpa) - In Österreich ist eine schwangere junge Frau gewaltsam ums Leben gekommen. Die Polizei nahm nach Angaben vom Mittwoch den 19-jährigen Freund und mutmaßlichen Vater des Kindes fest. 

Der Mann aus Graz habe zugegeben, sich mit seiner Freundin gestritten zu haben, bestreite aber, ihr die tödlichen Verletzungen zugefügt zu haben, berichtete die Behörde weiter. Die Frau war nicht bei der Arbeit erschienen. Bei der Überprüfung ihrer Wohnung wurde sie leblos im Bett entdeckt. Die Situation in der Wohnung sowie Merkmale an der Leiche hätten Hinweise auf Fremdverschulden gegeben, hieß es.

(dpa) - Ein Mann ist im US-Bundesstaat Florida nach einem Sturz vom Fahrrad von einem Alligator angegriffen worden. Der Radfahrer sei im Halpatiokee Regional Park in Stuart unterwegs gewesen und habe die Kontrolle über sein Fahrrad verloren, teilte die Polizei auf Facebook mit. Dabei stürzte er in ein Gewässer und wurde dort von dem Alligator attackiert. Das Tier verletzte ihn schwer, der Mann konnte sich jedoch befreien. Schließlich wurde er von Passanten gerettet und mit einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht.

Der Mann habe sich in etwa anderthalb Meter Tiefe an Wurzeln festgehalten, sagte ein Zeuge dem Sender WPTV. Er habe dann mithilfe einer Hundeleine die Wunde abgebunden. „Ich hoffe, es geht ihm gut.“ Der Mann sei ein erfahrener Radfahrer, zitierte der Sender einen anderen Mann. Aber er habe vermutlich in einer Kurve Probleme mit seinem Reifen gehabt und sei quasi direkt auf dem Alligator gelandet. Alligatoren seien um diese Jahreszeit besonders aggressiv. „Die Leute wandern und spazieren und man ist in der Natur. Besonders zu dieser Jahreszeit muss man sich einfach bewusst sein, was um einen herum ist.“ Der Vorfall hatte sich bereits am Montag ereignet.

Ernsthafte Verletzungen verursacht durch Alligatoren sind der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission zufolge aber eher selten. Allerdings würden viele Menschen am Wasser wohnen und zunehmend im Wasser aktiv sein. „Dies kann zu häufigeren Interaktionen zwischen Alligator und Mensch und zu einem größeren Konfliktpotenzial führen.“

 

(dpa) - Der Streaming-Riese Netflix hat mit seinen Serien und Filmen im zweiten Quartal nur wenige neue Nutzer anlocken können. In den drei Monaten bis Ende Juni nahm die weltweite Anzahl der Abonnenten lediglich um 1,5 Millionen auf insgesamt gut 209 Millionen zu, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Auch die Prognose für das laufende Vierteljahr fiel mit 3,5 Millionen erwarteten neuen Kunden relativ mager aus. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit deutlichen Kursabschlägen.

Netflix konnte im vergangenen Quartal zwar durchaus mit einigen Produktionen punkten. So war etwa die zweite Staffel der französischen Gauner-Serie „Lupin“ ein Hit, der allein in der ersten Woche von 54 Millionen Nutzerkonten abgerufen wurde. Solche Erfolge verblassten jedoch im Vergleich zum Streaming-Boom, den die Corona-Krise im Vorjahr ausgelöst und der Netflix einen Ansturm von Nutzern beschert hatte. Die Pandemie habe zu einer ungewöhnlichen Verzerrung der Zahlen geführt, erklärte das Unternehmen nun.

Dabei lief das Quartal für Netflix finanziell betrachtet weit besser als vor einem Jahr. Der Nettogewinn stieg um fast 90 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro) und die Erlöse wuchsen um 19 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar. Dass diesmal nicht mit den ganz großen Blockbustern zu rechnen war, war aufgrund pandemiebedingter Produktionsprobleme eigentlich schon klar gewesen. Doch beim Ausblick hatten Analysten mehr erwartet. Netflix steht zudem unter hohem Konkurrenzdruck, etwa durch den Hollywood-Giganten Walt Disney.

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