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Tschechien, Österreich und Slowakei lehnen Aufnahme von Afghanen ab
International 07.09.2021
„Kein Platz mehr für sie“

Tschechien, Österreich und Slowakei lehnen Aufnahme von Afghanen ab

Soldaten des Sondereinsatzkommandos der spanischen Armee nehmen am 26. August 2021 an Evakuierungsarbeiten auf dem Flughafen von Kabul teil.
„Kein Platz mehr für sie“

Tschechien, Österreich und Slowakei lehnen Aufnahme von Afghanen ab

Soldaten des Sondereinsatzkommandos der spanischen Armee nehmen am 26. August 2021 an Evakuierungsarbeiten auf dem Flughafen von Kabul teil.
Foto: Operaciones Especiales del Ejér
International 07.09.2021
„Kein Platz mehr für sie“

Tschechien, Österreich und Slowakei lehnen Aufnahme von Afghanen ab

Die Begründung: Man wolle den Menschen in Afghanistan bei ihnen zu Hause helfen, damit sie zu Hause bleiben.

(dpa) - Tschechien, Österreich und die Slowakei haben sich entschieden gegen eine weitere Aufnahme von Migranten aus Afghanistan ausgesprochen. „In Europa ist wirklich kein Platz mehr für sie“, sagte der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis am Dienstag nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus den beiden Nachbarstaaten, Sebastian Kurz und Eduard Heger.


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Man wolle den Menschen in Afghanistan bei ihnen zu Hause helfen, damit sie zu Hause blieben, führte Babis während einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz auf Schloss Lednice in Südmähren weiter aus. Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hatte vor kurzem gefordert, Europa solle Zehntausende Flüchtlinge aus Afghanistan zusätzlich aufnehmen.

Ein weiteres Thema des Treffens war die Entwicklung der Corona-Krise. Die drei Regierungschefs sprachen sich gegen erneute Grenzschließungen aus. Österreichs Kanzler Kurz betonte sein „klares Nein zur Idee, Grenzen zu schließen“. Zugleich forderte er ein „klares Ja zur Steigerung der Impfquote“. Am niedrigsten liegt diese unter den drei Staaten in der Slowakei. Dort sind knapp 40 Prozent der Bevölkerung vollständig geschützt.


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