Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Trump: "Wusste nichts von Zahlung an Pornostar Stormy Daniels"
International 06.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Trump: "Wusste nichts von Zahlung an Pornostar Stormy Daniels"

Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, sagt, dass sie 2006 Sex mit Donald Trump hatte.

Trump: "Wusste nichts von Zahlung an Pornostar Stormy Daniels"

Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, sagt, dass sie 2006 Sex mit Donald Trump hatte.
AFP
International 06.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Trump: "Wusste nichts von Zahlung an Pornostar Stormy Daniels"

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten nichts von der Zahlung seines Anwalts an die Pornodarstellerin Stormy Daniels gewusst. Damit hat er sich erstmals zu der Affäre geäußert.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten nichts von der Zahlung seines Anwalts an die Pornodarstellerin Stormy Daniels gewusst. Als er am Donnerstag von Journalisten gefragt wurde, ob er über die Zahlung informiert gewesen sei, sagte Trump: „Nein“. Er wisse auch nicht, woher das Geld gestammt habe.


(COMBO) This combination of pictures created on March 25, 2018 shows a file photo taken on January 12, 2007 of adult film actress Stormy Daniels at the 24th annual Adult Video News Awards Show at the Mandalay Bay Events Center in Las Vegas, Nevada, and file photo of US President Donald Trump as he departs the White House in Washington, DC on March 10, 2018. 

Porn actress Stormy Daniels will on March 25, 2018 sit for a highly-anticipated interview that could shed new light on the affair she says she had with Donald Trump a decade before his election as president.Contrary to its usual practice, CBS has not released excerpts of the interview, which will air Sunday at 7:00 pm (2300 GMT) on the network's flagship "60 Minutes" program. Daniels told The Washington Post her work in adult entertainment had allowed her to develop a "thick skin," but "nothing could truly prepare someone for this."
 / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA AND AFP PHOTO / Ethan Miller AND Olivier Douliery
Stormy Daniels nahm Schweigegeld "aus Angst"
Nicht nur die Russland-Affäre verfolgt Donald Trump, sondern auch eine angebliche Affäre mit Pornostar Stormy Daniels. Konkret geht es um ein Schweigegeld - kurz vor der US-Wahl. Nun schlägt ein Interview hohe Wellen.

Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, sagt, dass sie 2006 Sex mit Donald Trump hatte - kurz nachdem dessen Frau Melania den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht hatte. Trump bestreitet das.

Sein Anwalt Michael Cohen hat zugegeben, Clifford im November 2016 rund eine Woche vor der Präsidentenwahl 130 000 Dollar aus eigener Tasche gezahlt zu haben. Er erklärte, dass die Trump Organisation oder Trumps Wahlkampflager, weder direkt noch indirekt an der Zahlung beteiligt gewesen seien oder ihn dafür entschädigt hätten. Die Zahlung erfolgte laut Medienberichten über eine Scheinfirma, die Cohen zuvor gegründet hatte.

Als Trump am Donnerstag gefragt wurde, warum sein Anwalt das Geld gezahlt habe, sagte er: „Das müssen Sie Michael Cohen fragen“. Nach Cliffords Darstellung handelte es sich um Schweigegeld.

Die heute 39-Jährige verpflichtete sich in einer Vereinbarung dazu, nicht öffentlich über die sexuelle Begegnung zu sprechen. Sie zog kürzlich vor Gericht, um diese Abmachung zu kippen. Sie argumentiert, dass diese nie gültig gewesen sei, da Trump sie nicht persönlich unterzeichnet habe.


(FILES) In this file photo taken on March 9, 2018 Stephanie Clifford, who uses the stage name Stormy Daniels, arrives to perform at the Solid Gold Fort Lauderdale strip club in Pompano Beach, Florida. 
The lawyer for Stormy Daniels, the porn star who claims to have had a one night stand with Donald Trump, said March 28, 2018 he wants to depose the president about the non-disclosure agreement she signed. Michael Avenatti filed the motion Tuesday with the Los Angeles court that is hearing Daniels' suit seeking to have the agreement declared invalid.The motion asks the court to order that Trump and his personal lawyer Michael Cohen be produced to give depositions for two hours ahead of a trial.
 / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JOE RAEDLE
Stormy-Daniels-Affäre: Trump muss vorerst nicht aussagen
Die US-Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias Stormy Daniels ist vorerst mit einem Versuch gescheitert, eine Zeugenaussage von US-Präsident Donald Trump zu ihrer angeblichen Affäre gerichtlich zu erzwingen.

Die Affäre kocht seit mehreren Wochen immer wieder hoch. Interesse gibt es etwa an der Frage, ob mit der Zahlung Cohens Gesetze zur Wahlkampffinanzierung gebrochen wurden.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Trump liefert neue Version über Zahlung an Pornostar
Die Affäre um die Pornodarstellerin Stormy Daniels lässt Donald Trump nicht los. Nun dreht er gemeinsam mit seinem Anwalt Rudy Giuliani die Geschichte. Seine Kritiker müssen das nicht glauben, sondern das Gegenteil beweisen.
Stephanie Clifford verklagt Trump wegen Verleumdung
Die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias Stormy Daniels hat Klage gegen US-Präsident Donald Trump wegen Verleumdung eingereicht. Hintergrund ist eine Twitternachricht Trumps, in der er sie als Schwindlerin bezeichnete.
(FILES) In this file photo taken on April 16, 2018 adult-film actress Stephanie Clifford, also known as Stormy Daniels speaks outside US Federal Court with her lawyer Michael Avenatti (R) in Lower Manhattan, New York.
Adult film star Stormy Daniels filed a defamation suit on April 30, 2018 against US President Donald Trump for a tweet in which he dismissed a composite sketch that Daniels says depicted a man who threatened her in 2011. / AFP PHOTO / EDUARDO MUNOZ ALVAREZ
Pornodarstellerin reicht Klage gegen Trump ein
Die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" hat wegen einer Vertraulichkeitsvereinbarung Klage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht. Das geht aus Gerichtsunterlagen vom Dienstag hervor.
Die als „Stormy Daniels“ agierende Clifford behauptet nach Darstellung ihres Anwalts, nicht Trump sondern dessen Anwalt habe eine Vereinbarung zur Nichtveröffentlichung von Details einer sexuellen Begegnung zwischen Trump und der Schauspielerin unterschrieben. Damit sei aus ihrer Sicht die Abmachung, nicht öffentlich über das Thema zu reden, „hinfällig und nichtig“.