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Trump verlangt von Sessions Ende der Russland-Ermittlungen
International 01.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Trump verlangt von Sessions Ende der Russland-Ermittlungen

Trump verlangt von Sessions Ende der Russland-Ermittlungen

Foto: REUTERS
International 01.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Trump verlangt von Sessions Ende der Russland-Ermittlungen

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
US-Präsident Donald Trump hat Justizminister Jeff Sessions via Twitter aufgefordert, die Russland-Ermittlungen von Robert Mueller zu beenden. Er nannte die Untersuchung eine "manipulierte Hexenjagd".

Donald Trump hat von seinem Justizminister Jeff Sessions ein sofortiges Ende der Untersuchungen von US-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre verlangt - und dabei deutliche Worte gewählt: "Das ist eine schreckliche Situation und Justizminister Jeff Sessions sollte diese manipulierte Hexenjagd sofort beenden, bevor sie unser Land noch weiter beschmutzt", so der Präsident auf Twitter. "Bob Mueller ist total befangen und seine 17 wütenden Demokraten, die für ihn die Drecksarbeit erledigen, sind eine Schande für die USA!"

"Collusion" oder nicht? Und wenn ja: kriminell?

Die Ermittlungen von Mueller kreisen um die Frage, ob Russland Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahl 2016 genommen hat, aus der Trump als Sieger hervorging. Trump bestritt diese Beeinflussung ("collusion") bisher vehement mit den Worten "There is no collusion!" Zuletzt verlegte er sich aber auf den Hinweis "Collusion is not a crime", eine russische Einmischung sei kein Verbrechen. Diese Taktik hatte sein Anwalt, der ehemalige Bürgermeister von New York,  Rudy Giuliani, vergangene Woche erstmals in Spiel gebracht. Es habe aber sowieso keine Einmischung gegeben, "außer durch 'Crooked Hilary'  und die Demokraten", schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.



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