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Trump-Sprecherin dementiert neue Russland-Aussage
International 18.07.2018

Trump-Sprecherin dementiert neue Russland-Aussage

Trump, der ewig Missverstandene, bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch, während er erneut seinen eigenen Geheimdiensten widersprach - nur um seine Aussage Stunden später korrigieren zu lassen.

Trump-Sprecherin dementiert neue Russland-Aussage

Trump, der ewig Missverstandene, bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch, während er erneut seinen eigenen Geheimdiensten widersprach - nur um seine Aussage Stunden später korrigieren zu lassen.
Foto: AFP
International 18.07.2018

Trump-Sprecherin dementiert neue Russland-Aussage

US-Präsident Trump und die Presse - es bleibt wohl ein ewiges Missverständnis. Wieder einmal fühlt sich Trump von Reportern falsch wiedergegeben. Und wieder einmal geht es um Russland.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump geht nach den Worten seiner Sprecherin Sarah Sanders weiter davon aus, dass Russland die Vereinigten Staaten im Visier hat.

„Er glaubt, dass sie sicherlich wieder auf die US-Wahlen abzielen“, sagte Sanders am Mittwoch in Washington. „Die Gefahr besteht weiter.“ Sanders fügte hinzu: „Wir unternehmen Schritte, dass sich die Dinge nicht wiederholen.“


(FILES) In this file photo taken on July 16, 2018 US President Donald Trump (L) and Russian President Vladimir Putin arrive for a meeting in Helsinki.
US President Donald Trump insisted July 18, 2018 that his meeting with Vladimir Putin could prove successful, as he tries to quell fury in Washington after appearing to defer to the Russian leader over US intelligence chiefs.The Republican president claimed his meeting with Putin -- who he seemed to warmly embrace, triggering outrage in Washington -- could prove "an even greater success" than his one last week with traditional allies NATO, adding that his counterpart had agreed to assist US negotiation efforts with North Korea.
 / AFP PHOTO / Brendan Smialowski
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Die Sprecherin stellte damit anderslautende Berichte über eine Trump-Äußerung klar.

Auf die Frage einer Reporterin, ob Russland die USA weiter im Visier habe, hatte Trump zuvor am Rande einer Kabinettssitzung geantwortet: „Danke, nein.“ Auf die Nachfrage, ob er nicht glaube, dass dies der Fall sei, antwortete Trump erneut: „Nein.“

Nach den Worten von Sanders meinte Trump aber, er wolle keine Fragen beantworten. „Ich habe mit dem Präsidenten gesprochen, er hat auf die Frage nicht geantwortet.“

Allerdings sprach Trump nach seinem doppelten Nein noch etwa eine Minute lang mit den Reportern. Das Dementi von Sanders kam etwa drei Stunden nach ersten Berichten.


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US-Geheimdienstkoordinator Dan Coats hatte am Freitag gesagt: „Die Warnlichter blinken wieder rot. Die digitale Infrastruktur ist heute buchstäblich unter Angriff.“ Täglich verübten „ausländische Akteure“ wie Russland, China, der Iran oder Nordkorea Cyber-Angriffe auf Ziele in den USA. Russland sei dabei „ohne Frage der aggressivste ausländische Akteur“.


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