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Trump schwört USA wegen Corona-Toten auf harte Zeiten ein
International 1 05.04.2020

Trump schwört USA wegen Corona-Toten auf harte Zeiten ein

US-Präsident Donald Trump während einer Pressekonferenz am Samstag.

Trump schwört USA wegen Corona-Toten auf harte Zeiten ein

US-Präsident Donald Trump während einer Pressekonferenz am Samstag.
Foto: AFP/Jim Watson
International 1 05.04.2020

Trump schwört USA wegen Corona-Toten auf harte Zeiten ein

Die kommende und die darauffolgende Woche würden vermutlich die schlimmsten sein, sagte der US-Präsident in seinem Corona-Briefing vom Samstag.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten angesichts steigender Opferzahlen der Coronavirus-Epidemie auf harte Zeiten eingeschworen. Es werde in den nächsten zwei Wochen „viele Tote geben, leider“, sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Die kommende und die darauffolgende Woche würden vermutlich die schlimmsten sein, sagte Trump.

Das Coronavirus hat sich in den USA zuletzt rasant ausgebreitet. Allein am Samstag kamen Daten der Universität Johns Hopkins zufolge erneut mehr als 1.000 Menschen infolge der von dem Virus verursachten Lungenerkrankung Covid-19 ums Leben. Experten rechnen für die kommenden zehn Tagen mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen. Trumps Beraterin Deborah Birx verwies am Samstag erneut auf eine Modellrechnung, wonach die Opferzahlen noch bis Mitte April auf rund 2.600 Tote pro Tag ansteigen könnten.

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Die Todesfälle ereignen sich demnach typischerweise zwei bis drei Wochen nach einer Ansteckung mit dem Virus Sars-CoV-2. Entscheidend sei es daher, dass die Zahl der Neuansteckungen bald zurückgehen werde. Sobald dies der Fall sei, sei klar, dass die jüngsten Schutzmaßnahmen und von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen Wirkung zeigten, sagte Birx.


US President Donald Trump participates in a meeting with energy sector CEOs at the White House in Washington, DC, on April 3, 2020. (Photo by JIM WATSON / AFP)
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In den USA gab es bis Samstagabend mit inzwischen rund 306.000 Infektionen deutlich mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Bislang kamen der Johns Hopkins Universität zufolge rund 8.300 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung ums Leben. Am schlimmsten betroffen sind bislang der Bundesstaat New York und die gleichnamige Ostküstenmetropole. Dort gab es bislang rund 113.000 bekannte Infektionen und etwa 3.600 Tote.



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