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Trump reicht Verleumdungsklage gegen Fernsehsender CNN ein
International 04.10.2022
Fordert Schadenersatz

Trump reicht Verleumdungsklage gegen Fernsehsender CNN ein

Zur Begründung schrieben die Anwälte, die CNN-Berichterstattung habe für Trump Rufschädigung, „Schmerz, Demütigung und seelische Qualen“ verursacht.
Fordert Schadenersatz

Trump reicht Verleumdungsklage gegen Fernsehsender CNN ein

Zur Begründung schrieben die Anwälte, die CNN-Berichterstattung habe für Trump Rufschädigung, „Schmerz, Demütigung und seelische Qualen“ verursacht.
Foto: AFP
International 04.10.2022
Fordert Schadenersatz

Trump reicht Verleumdungsklage gegen Fernsehsender CNN ein

Donald Trump ist an mehreren Fronten in juristische Auseinandersetzungen verwickelt. Nun startet der Ex-Präsident selbst einen neuen Rechtsstreit und stellt sich einmal mehr als Opfer dar.

(dpa) – Der frühere US-Präsident Donald Trump wirft dem Nachrichtensender CNN Verleumdung vor und will mit einer Klage eine Schadenersatzzahlung in dreistelliger Millionenhöhe erreichen. In der Klageschrift, die Trumps Anwälte am Montag bei einem Gericht im Bundesstaat Florida einreichten, heißt es, der Sender habe versucht, seinen massiven Einfluss als angeblich vertrauenswürdige Nachrichtenquelle zu nutzen, um ihn zu diffamieren und „politisch zu besiegen“. 

Diese Verleumdungskampagne habe sich in den vergangenen Monaten nur noch verschärft, „weil CNN befürchtet, dass der Kläger 2024 für das Amt des Präsidenten kandidieren wird“.

Fordert Schadenersatz in Höhe von 475 Millionen Dollar

Als Teil „konzertierter Bemühungen“, das politische Gleichgewicht nach links zu kippen, habe CNN Trump in skandalöser Weise etwa als „Rassisten“ oder als „russischen Lakaien“ bezeichnet und mit Hitler verglichen. Auf etwa zwei Dutzend Seiten sind in der Klageschrift entsprechende Beispiele aufgeführt. Gefordert wird Schadenersatz in Höhe von 475 Millionen Dollar (483 Millionen Euro). Zur Begründung schrieben die Anwälte, die CNN-Berichterstattung habe für Trump Rufschädigung, „Schmerz, Demütigung und seelische Qualen“ verursacht.


This undated image released by the US Department of Justice, shows a photo attached as evidence to a court filing by the US District Court Southern District of Florida, of documents allegedly seized at Mar-a-Lago spread over a carpet. - Documents at former US President Donald Trump's Florida home were "likely concealed" to obstruct an FBI probe into his potential mishandling of classified materials, the Department of Justice said in a court filing August 30, 2022. The filing provides the most detailed account yet of the motivation for the FBI raid this month on Trump's Mar-a-Lago estate, which was triggered by a review of records he previously surrendered to authorities that contained top secret information. (Photo by Jose ROMERO / US DEPARTMENT OF JUSTICE / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / US Department of Justice"- NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
Die Luft wird dünn für Trump
Laut US-Justizministeriums sind die Ermittlungen zu Donald Trumps Umgang mit vertraulichen Dokumenten behindert worden.

Medien, die kritisch über ihn berichten, verunglimpft Trump regelmäßig als lügnerisch („fake news“) und als „Feinde des Volkes“. Seit Monaten befeuert der Republikaner Spekulationen, dass er bei der Präsidentschaftswahl 2024 für seine Partei erneut als Kandidat antreten könnte. Jedes Vorgehen gegen ihn, auch diverse juristische Auseinandersetzungen mit offiziellen Stellen, stellt er als Versuch seiner politischen Gegner dar, ihn an einer Kandidatur zu hindern.

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