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Trump lobt Sohn für Transparenz
International 11.07.2017 Aus unserem online-Archiv
In Russland-Affäre

Trump lobt Sohn für Transparenz

Trump lobte seinen Sohn für dessen Ehrlichkeit.
In Russland-Affäre

Trump lobt Sohn für Transparenz

Trump lobte seinen Sohn für dessen Ehrlichkeit.
Reuters
International 11.07.2017 Aus unserem online-Archiv
In Russland-Affäre

Trump lobt Sohn für Transparenz

Teddy JAANS
Teddy JAANS
In der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump seinen ältesten Sohn dafür gelobt, dass dieser E-Mails zu einem Treffen mit einer russischen Anwältin veröffentlicht hat.

(dpa) - In der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump seinen ältesten Sohn dafür gelobt, dass dieser E-Mails zu einem Treffen mit einer russischen Anwältin veröffentlicht hat.

Sein Sohn Donald Trump Jr. sei ein Mensch mit großen Qualitäten, er begrüße seine Transparenz, hieß es am Dienstag in einer Stellungnahme, die Trumps Sprecherin Sarah Sanders verlas.

Trump Jr. hatte zuvor einen E-Mail-Wechsel mit dem Publizisten Rob Goldstone veröffentlicht, der nach seinen Angaben zu der Begegnung mit der Anwältin führte. Daraus geht hervor, dass ihm belastende Informationen über die Wahlkampf-Konkurrentin seines Vaters, Hillary Clinton, in Aussicht gestellt wurden, die von der russischen Regierung stammen sollen.

Pence geht auf Distanz

Nach Bekanntwerden der E-Mails von Trump Junior ließ Vizepräsident Mike Pence über seinen Anwalt Marc Lotter umgehend eine Erklärung veröffentlichen, in der er sich von der Angelegenheit distanziert. Pence habe von dem Treffen von Trump junior mit der Anwältin nichts gewusst.

Pence konzentriere sich zudem nicht auf den zurückliegenden Wahlkampf. „Besonders nicht auf Dinge, die vor der Zeit lagen, als er selbst zum Team gestoßen ist“, heißt es in der Erklärung. Dies wurde in Washington als ein erstes Anzeichen für eine mögliche Absetzbewegung des Vizepräsidenten von Trump gewertet.

"Nonsens-Treffen"

Trump Jr. war am Dienstag erneut bemüht, die Begegnung herunterzuspielen. Die Medien und die Demokraten hätten es extrem auf die „Russlandgeschichte“ abgesehen, schrieb er auf Twitter. „Wenn dieses Nonsens-Treffen alles ist, was sie nach einem Jahr haben, verstehe ich die Verzweiflung!“ Sein Anwalt sagte der „New York Times“, sein Mandant habe nichts Falsches getan, werde aber mit den Ermittlern zusammenarbeiten, sollten sie ihn kontaktieren.


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