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Trump in China angekommen
International 12 08.11.2017 Aus unserem online-Archiv
Ausflug in die Verbotene Stadt

Trump in China angekommen

International 12 08.11.2017 Aus unserem online-Archiv
Ausflug in die Verbotene Stadt

Trump in China angekommen

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Bei seinem ersten Besuch in China als US-Präsident hat Donald Trump gemeinsam mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping die Verbotene Stadt besucht. Peking ist nach Seoul und Tokio die dritte Station seiner Asienreise.

(dpa) - Bei seinem ersten Besuch in China als US-Präsident hat Donald Trump gemeinsam mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping die Verbotene Stadt besucht. Peking ist nach Seoul und Tokio die dritte Station seiner Asienreise.

Im Mittelpunkt des ersten Besuchstages in der chinesischen Hauptstadt standen ein informeller Austausch mit Xi Jinping und touristisches Programm in dem alten Kaiserpalast. Begleitet wurden die beiden von ihren Ehefrauen. Für Mittwochabend hatte Xi Jinping zu einem privaten Essen in kleiner Runde eingeladen.

Erst am Donnerstag beginnt der formelle Teil der zweitägigen Visite mit den militärischen Ehren und offiziellen Gesprächen in der Großen Halle des Volkes. Im Mittelpunkt stehen der Konflikt über Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramm sowie die Differenzen im Handel.

Warnung an Nordkorea

Zum Abschluss seines Besuches in Südkorea hatte Trump am Morgen noch deutliche Warnungen an die Adresse Nordkoreas gerichtet, den Konflikt aber nicht weiter angeheizt. Vor der Nationalversammlung in Seoul sagte Trump: „Ich hoffe, für alle freien Nationen zu sprechen und nicht nur für die USA, wenn ich sage - unterschätzt uns nicht. Fordert uns nicht heraus.“

In Sichtweite der weiträumig abgeschirmten Nationalversammlung gingen zahlreiche Menschen für und gegen Trump auf die Straße. Dabei kam es zu einzelnen Handgreiflichkeiten zwischen den Gruppen auf beiden Seiten. Tausende Bereitschaftspolizisten waren im Einsatz. 

Am Morgen war Trump wegen schlechten Wetters mit dem Versuch gescheitert, unangekündigt in die demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea zu fliegen. Der Besuchsplan für die Pufferzone war aus Sicherheitsgründen bis zuletzt geheimgehalten worden.


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