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Trump: "Gipfel mit Kim findet statt"
International 01.06.2018

Trump: "Gipfel mit Kim findet statt"

Trump am Freitag nach einer Unterredung mit Kim Yong Chol, der rechten Hand des nordkoreanischen Diktators.

Trump: "Gipfel mit Kim findet statt"

Trump am Freitag nach einer Unterredung mit Kim Yong Chol, der rechten Hand des nordkoreanischen Diktators.
AFP
International 01.06.2018

Trump: "Gipfel mit Kim findet statt"

Der Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un soll nun doch am 12. Juni stattfinden. Das sagte Trump am Freitag in Washington.

(dpa) - Der Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un soll nun doch am 12. Juni stattfinden. Das sagte Trump am Freitag in Washington. Er hatte das Treffen in der vergangenen Woche eigentlich abgesagt, aber weiterhin Interesse signalisiert.

Kim Yong Chol - häufig als rechte Hand des nordkoreanischen Machthabers beschrieben - hatte dem Präsidenten einen Brief von Kim Jong Un übergeben.

Der nordkoreanische Machthaber ließ am Freitag über die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA mitteilen, er fühle sich der Denuklearisierung nach wie vor verpflichtet und hoffe, dass dieses Ziel in mehreren Schritten und im Interesse aller Seiten erreicht werden könne.

Der Streit um die Denuklearisierung ist kompliziert, denn die USA und Nordkorea verstehen darunter unterschiedliche Dinge - was die Verhandlungen über atomare Abrüstung im Allgemeinen und den Gipfel im Speziellen erschwert. So will Nordkorea nicht einseitig seine Atomwaffen aufgeben. Strittig ist auch, ob etwa außer atomaren Sprengköpfen auch Atomanlagen, wie zur Urananreicherung, beseitigt werden oder die USA ihre Streitkräfte aus Südkorea abziehen und ihre Fähigkeiten zu einem nuklearen Gegenschlag aufgeben sollen.

Die USA hoffen, Nordkorea dazu bewegen zu können, sein Atomprogramm komplett und überprüfbar abzubauen - und das möglichst rasch.

Nordkorea will aus der internationalen Isolation heraus, um über Außenhandel und Investitionen Wohlstand zu generieren. Dafür muss es die von den USA durchgesetzten Wirtschaftssanktionen abschütteln.

Das letzte Mal, dass ein ranghoher Vertreter Nordkoreas das Weiße Haus besuchte, war 2000. Damals empfingen der demokratische Präsident Bill Clinton und seine Außenministerin Madeleine Albright den nordkoreanischen Vizemarschall Jo Myong Rok.


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 / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SCOTT OLSON
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