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Trump gibt einen aus: Fast Food für Football-Team
Wenn ein Milliardär zum Dinner lädt: Donald Trump soll das "Dinner" für die Clemson Tigers aus eigener Tasche bezahlt haben. Was sein Vorgänger Abraham Lincoln (hinten, in Öl) dazu gesagt hätte, lässt sich nur vermuten.

Trump gibt einen aus: Fast Food für Football-Team

AFP
Wenn ein Milliardär zum Dinner lädt: Donald Trump soll das "Dinner" für die Clemson Tigers aus eigener Tasche bezahlt haben. Was sein Vorgänger Abraham Lincoln (hinten, in Öl) dazu gesagt hätte, lässt sich nur vermuten.
International 9 15.01.2019

Trump gibt einen aus: Fast Food für Football-Team

Donald Trump gilt als Fast-Food-Fanatiker - seine Ernährung habe lange nur aus McDonalds-Produkten und Cola light bestanden, heißt es. Jetzt kombinierte der US-Präsident diese Vorliebe mit der großen Politik.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat wegen des wochenlangen Haushaltsstreits in die eigene Tasche gegriffen und laut Weißem Haus ein ganzes Football-Team mit Fast Food bewirtet. Der Staatschef, der selbst für seine Liebe zu dieser Art von Schnellgerichten bekannt ist, sagte am Montagabend vor Journalisten, er habe die Mannschaft der Clemson University mit Pizzen, 300 Hamburgern und „sehr, sehr vielen Pommes frites“ versorgt. Fotos zeigten Trump grinsend hinter einem riesigen Tisch im Weißen Haus, auf dem sich Burger in den Verpackungen einschlägiger Fast-Food-Ketten auf silbernen Tabletts stapelten.

„Der Grund, warum wir das machen, ist der 'Shutdown'“, sagte Trump. Trump weigert sich, ein Haushaltsgesetz zu unterschreiben, das kein Geld für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko enthält. Daher stehen seit mehr als drei Wochen Teile des Regierungsapparats der Vereinigten Staaten still.


MINNEAPOLIS, MN - FEBRUARY 04: Malcolm Jenkins #27 of the Philadelphia Eagles kisses the Vince Lombardi Trophy after defeating the New England Patriots 41-33 in Super Bowl LII at U.S. Bank Stadium on February 4, 2018 in Minneapolis, Minnesota.   Patrick Smith/Getty Images/AFP
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Nach Super-Bowl-Sieg: Drei Spieler der Eagles wollen nicht ins Weiße Haus
Der Streit zwischen dem US-Präsidenten und Spielern aus der Football-Profiliga NFL reißt nicht ab: Nach ihren Super-Bowl-Sieg haben jetzt drei Spieler der Philadelphia Eagles angekündigt, nicht zum traditionellen Besuch im Weißen Haus anzutreten.

Die fehlende Kompromissbereitschaft der Demokraten in der Frage der Grenzsicherheit habe Trump nicht davon abgehalten, den nationalen Champion zu bewirten, schrieb die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, auf Twitter. „Er zahlte persönlich für den Event, der von einigen der großen amerikanischen Fast-Food-Läden beliefert wurde.“


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