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Trump geht auf Distanz zu Bannon
International 12.04.2017 Aus unserem online-Archiv
Machtkampf im Weißen Haus

Trump geht auf Distanz zu Bannon

Kellyanne Conway, Jared Kushner und Steve Bannon (v.l.n.r.) gehören zu Trumps Top-Beratern.
Machtkampf im Weißen Haus

Trump geht auf Distanz zu Bannon

Kellyanne Conway, Jared Kushner und Steve Bannon (v.l.n.r.) gehören zu Trumps Top-Beratern.
AFP
International 12.04.2017 Aus unserem online-Archiv
Machtkampf im Weißen Haus

Trump geht auf Distanz zu Bannon

Teddy JAANS
Teddy JAANS
US-Präsident Donald Trump hat indirekt einen Machtkampf unter seinen Top-Beratern Jared Kushner und Stephen Bannon bestätigt. Zugleich ging er auf Distanz zu seinem umstrittenen Chefstrategen Bannon.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat indirekt einen Machtkampf unter seinen Top-Beratern Jared Kushner und Stephen Bannon bestätigt. Zugleich ging er auf Distanz zu seinem umstrittenen Chefstrategen Bannon. „Steve ist ein guter Kerl, aber ich habe ihnen gesagt, sie sollen es in Ordnung bringen, oder ich werde es machen“, sagte Trump der „New York Post“. Er möge Bannon, aber er sei erst spät in seinen Wahlkampf einbezogen gewesen.

US-Medien kommentierten, mit diesen Aussagen drohe Bannon ein Abgang aus dem Weißen Haus. Seit Tagen mehren sich in den USA Berichte, dass sich ein Machtkampf unter Trumps Top-Beratern im Weißen Haus zuspitzt. Dabei gehe es um einen Richtungsstreit zwischen eher liberalen und moderaten Kräften mit Trumps Schwiegersohn Kushner an der Spitze und nationalistischen Kräften um den umstrittenen Bannon.


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