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Trump: Einige Aussagen in Mueller-Bericht "totaler Bullshit"
International 19.04.2019

Trump: Einige Aussagen in Mueller-Bericht "totaler Bullshit"

In einer von "Game of Thrones" inspirierten Fotomontage teilte Donald Trump seinen Kritikern noch am Donnerstagabend triumphierend über Twitter mit, es sei nun "Game Over" für sie.

Trump: Einige Aussagen in Mueller-Bericht "totaler Bullshit"

In einer von "Game of Thrones" inspirierten Fotomontage teilte Donald Trump seinen Kritikern noch am Donnerstagabend triumphierend über Twitter mit, es sei nun "Game Over" für sie.
Foto: AFP
International 19.04.2019

Trump: Einige Aussagen in Mueller-Bericht "totaler Bullshit"

Nachdem Trump am Donnerstag in Feierlaune war, nimmt er einen Tag später in seiner Kritik an dem Mueller-Bericht kein Blatt vor den Mund.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat den Bericht von Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre scharf kritisiert und viele Aussagen darin als unwahr abgetan.


Die Büroräume der Firma LetterOne befinden sich an der Place de l'Etoile in Luxemburg-Stadt.
Putin-Strohmann in Luxemburg in Kontakt mit Trumps Team
Recherchen des "Tageblatt" haben ergeben, dass es im Dezember 2016 an der Place de l'Etoile zu einem ominösen Treffen gekommen ist.

In dem "verrückten Mueller-Bericht" würden zum Teil Aussagen über ihn getroffen, die "fabriziert und total falsch" seien, schrieb Trump am Freitag in einer Reihe von Tweets.  

Manche Aussagen seien "totaler Bullshit" und hätten nur zum Ziel, die andere Person gut aussehen zu lassen - oder ihn selbst schlecht. Trump bezeichnete die gesamte Untersuchung erneut als illegalen Schwindel, der nie hätte passieren dürfen.

Mueller hatte fast zwei Jahre lang zwei große Fragenkomplexe untersucht: ob Trumps Team geheime Absprachen mit Vertretern Russlands getroffen hat und ob Trump die Justiz behinderte. Hintergrund ist die mutmaßliche Einmischung Moskaus in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016. Trump hatte die Ermittlungen immer wieder als "Hexenjagd" bezeichnet.

Aus Muellers Abschlussbericht, der am Donnerstag in Teilen geschwärzt veröffentlicht wurde, geht hervor, dass es "zahlreiche" Kontakte zwischen Trumps Wahlkampflager und Vertretern Russlands gab. Beweise für eine Straftat gebe es hier aber nicht.


(FILES) In this file photo taken on April 10, 2019, US President Donald Trump speaks at the International Union of Operating Engineers International Training and Education Center in Crosby, Texas, on April 10, 2019. - Trump questioned on April 13, 2019, whether Congressional Democrats should have access to a redacted version of the Mueller report that cleared him of conspiring to collude with Russia during the 2016 election. "Why should Radical Left Democrats in Congress have a right to retry and examine the $35,000,000 (two years in the making) No Collusion Mueller Report when the crime committed was by Crooked Hillary, the DNC and Dirty Cops?" Trump tweeted. "Attorney General Barr will make the decision!" (Photo by Jim WATSON / AFP)
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Monatelang wartete ganz Amerika auf den Abschlussbericht von Sonderermittler Mueller zur Russland-Affäre. Nun ist der Report öffentlich - zumindest in Teilen. Vieles darin lässt aufhorchen.

Außerdem listet der Bericht diverse Versuche Trumps auf, Einfluss auf die Untersuchungen zu nehmen. Behinderung der Justiz werfen die Ermittler Trump aber nicht explizit vor. Dessen Einflussversuche seien meist daran gescheitert, dass Mitarbeiter seinen Anweisungen nicht gefolgt seien.


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