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Trump bezeichnet Biden als „Dummkopf" und "Verlierer"

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat seinen potenziellen Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl 2020, den Demokraten Joe Biden, als „Verlierer“ und „Dummkopf“ beleidigt. Ihm wäre es am liebsten, wenn er 2020 gegen Biden Wahlkampf machen würde. „Ich glaube, er ist geistig der Schwächste“, sagte Trump am Dienstag in Washington. „Die anderen (demokratischen Bewerber) haben viel mehr Energie.“

Biden (76) sehe anders aus als früher und sei langsamer geworden, sagte Trump. Der Präsident (72) spottete weiter: „Wenn jemand meinen Namen in einer Rede 76 Mal erwähnen muss, dann hat er ein Problem.“

Biden wiederum bezeichnete den Präsidenten am Dienstag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Iowa als eine „existenzielle Bedrohung“ für Amerika. Der frühere US-Vizepräsident Biden ist einer von mehr als 20 Demokraten, die als Präsidentschaftskandidaten gegen Trump antreten wollen. In den bisherigen Umfragen führt der 76-Jährige das demokratische Bewerberfeld an.

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 13:06

Proteste in Belarus: Lukaschenko warnt vor Revolution

(dpa) - Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat angesichts der seit Tagen andauernden Massenproteste in seinem Land vor einem Umsturz gewarnt. „Wir lesen bereits die Anleitungen für eine farbige Revolution“, sagte der Präsident am Samstag in Minsk der Staatsagentur Belta zufolge. Es gebe bereits „Elemente äußerer Einmischung“. „Wir sehen, was passiert. Wir dürfen uns nicht von den friedlichen Aktionen und Demonstrationen einlullen lassen“, sagte Lukaschenko. Mit „farbigen Revolutionen“ meinte er die Umstürze in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken wie der Ukraine.

Lukaschenko hatte bereits am Freitag das Ausland für die Proteste verantwortlich gemacht. Er zählte dabei die Niederlande, Polen, Russland und die Ukraine auf. Namentlich nannte er aber nur den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny, der mit seinem Team regelmäßig über die Ereignisse im Nachbarland berichtet.

Lukaschenko kündigte zugleich an, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Lage sprechen zu wollen, weil „dies nicht nur eine Bedrohung für Belarus darstellt“. Putin hatte Lukaschenko schriftlich zu seinem Wahlsieg gratuliert. Die Wahlkommission hatte Lukaschenko bei der Wahl am vergangenen Sonntag 80,1 Prozent der Stimmen zugesprochen. Viele Menschen in der Ex-Sowjetrepublik haben erhebliche Zweifel daran.

Am Samstag versammelten sich in Minsk erneut Tausende Menschen, um gegen Gewalt und Willkür unter Lukaschenko zu demonstrieren. In den vergangenen Tagen legten auch immer mehr Beschäftigte in Staatsbetrieben ihre Arbeit nieder. Lukaschenko warnte am Samstag erneut vor den wirtschaftlichen Folgen von Streiks.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:54

Esch: Betrunkener Mann schlägt Haustür mit Feuerlöscher ein

(SC) - Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilt, kam es am Freitagabend gegen 23.30 Uhr auf dem Boulevard Prince Henri in Esch/Alzette zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung vor einer Gaststätte. Mehrere Männer hatten zu tief ins Glas geschaut und sind im Zuge eines Streits aneinandergeraten, es wurden Schläge ausgeteilt.

Der Streit artete aus und einer der Männer schlug die Glastür eines Mehrfamilienhauses direkt neben dem Lokal mit einem Feuerlöscher ein. Ein anderer warf derweil mit Stühlen um sich und schleuderte Bierflaschen durch die Gegend.

Eine Polizeistreife wurde gerufen und entschärfte die Situation. Die Unruhestifter wurden mit zur Wache genommen, wo sie die Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbrachten. Bei dem Vorfall wurde niemand ernsthaft verletzt, es wurde jedoch ein Protokoll erstellt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 09:15

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfällen am Freitagabend

(SC) - Am Freitagabend kam es zu zwei Verkehrsunfällen auf Luxemburgs Straßen, bei denen jeweils eine Person verletzt wurde. Der erste Vorfall ereignete sich gegen 18.45 Uhr, als ein Motorradfahrer auf dem CR134 zwischen Ehnen und Gostingen stürzte, Einsatzkräfte aus Remich und Wormeldingen waren zur Stelle, um den Unfallort zu sichern und den Verletzten zu versorgen.

Gegen 19.30 Uhr kam es auf der Route Principale in Noertringen zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Auch hier wurde eine Person verletzt. Einsatzkräfte aus Sassenheim, Differdingen und Bettemburg waren vor Ort.

Neben zwei Verkehrsunfällen kam es am Freitagabend trotz kühlerer Temperaturen zu drei Bränden, bei denen jedoch niemand verletzt wurde. In einer Wohnung in der Rue d'Oradour in Belair kam es um kurz nach 17 Uhr zu einer Rauchentwicklung. Ein Krankenwagen und Feuerwehrleute aus der Hauptstadt fuhren zum betroffenen Wohnhaus.

Auf der Strecke des CR118 zwischen Scheidgen und Lauterborn stieg um kurz nach 19 Uhr Rauch aus einem Waldgebiet auf - auch hier wurde niemand verletzt, Feuerwehrleute aus Consdorf, Echternach und Berdorf waren zur Stelle. In Koerich roch es in einem Haus Um Boeschen um kurz vor 21 Uhr nach Rauch. Feuerwehrleute aus Steinfort und Koerich waren vor Ort.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 09:02

Rekord: 615.000 Dollar für Sportschuhe von Michael Jordan

(dpa) - Von Basketball-Star Michael Jordan getragene Sportschuhe haben für 615.000 Dollar (519.000 Euro) den Besitzer gewechselt. Es handele sich um den höchsten jemals für ein Paar Sneakers erzielten Auktionspreis, bestätigte am Freitag ein Sprecher des Auktionshauses Christie's dem US-Sender CNN. Das Paar „Air Jordan 1 High “Chicago„“ von Nike hatte Jordan im August 1985 bei einem Testspiel in Italien getragen und darin 30 Punkte erzielt. Bei einem Slam-Dunk-Sprung während des Spiels hatte Jordan das gläserne Brett des Basketballkorbs zertrümmert, eine winzige Scherbe davon steckt bis heute laut Christie's im Profil eines Schuhs. Über den neuen Besitzer der Schuhe wurde zunächst nichts bekannt.

Im Mai hatte ein nahezu identisches Paar bereits eine ähnliche Summe erlöst. Damals kamen bei Sotheby's in New York „Nike Air Jordan 1S“-Sneakers für 560.000 Dollar unter den Hammer. Auch Sotheby's hatte damals von einem neuen Rekord berichtet. Der „Nike Air Jordan 1S“ war ein Schuh, den der heute 57-jährige Jordan 1985 gemeinsam mit Nike entwickelt hatte.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 14.08.2020

A6: Zwei Autos kollidiert

(P.S.) Zu einem Unfall mit mehreren Beteiligten kam es Freitagnachmittag auf der A6. In Höhe von Helfent kollidierten gegen 15.30 Uhr zwei Fahrzeuge.

Bei dem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt.


Kurzmeldungen Lokales 14.08.2020

Zwei Motorradunfälle am Freitag

(P.S.) Zu zwei Unfällen in die Motorradfahrer beteiligt waren kam es am Freitag.

Gegen 13 Uhr stürzte ein Biker zwischen Tandel und Seltz. Der Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.

Um 16 Uhr verlor ebenfalls ein Motorradfahrer in Goesdorf die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Er wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Kurzmeldungen Lokales 14.08.2020

Unfall auf der B7: Straße in Richtung Norden blockiert

(SC/P.S.) - Auf der B7 in Richtung Norden hat sich gegen 12 Uhr auf der Höhe der Ausfahrt Ettelbrück ein Unfall zwischen drei Fahrzeugen ereignet. Die Straße in Richtung Norden war blockiert und nur in eine Richtung befahrbar.

Ber der Kollision kam es zu zwei Verletzten.

Der Verkehr wurde über die Ausfahrt Ettelbrück vom Unfallort weggeleitet. Es hat sich ein Rückstau auf der A7 gebildet. 


Kurzmeldungen Lokales 14.08.2020

Entwarnung nach Brandmeldung am Obersauerstausee

Dem CGDIS wurde am Freitagmorgen erneut ein Vegetationsbrand im Raum Boewen/Liefringen am Obersauerstausee gemeldet. Vor Ort konnten die Rettungskräfte keinen Brandherd feststellen.

Bewaffneter Deutscher von Amsterdamer Polizisten erschossen

(dpa) - Ein mit einem Messer bewaffneter Deutscher ist in Amsterdam von Polizisten erschossen worden. Polizeibeamte hätten den 23-Jährigen am Donnerstagnachmittag mit dem Messer in der Hand auf einer Straße im Südwesten der Stadt gesehen, teilte die Polizei am Abend mit. Er habe zunächst nicht auf sie reagiert und dann gedroht, sich mit dem Messer zu verletzen. 

Mehrere Versuche, mit ihm zu sprechen, seien gescheitert. Nachdem der Mann sich trotz wiederholter Warnungen den Polizisten genähert habe, hätten diese zunächst versucht, ihn festzunehmen. Als der Mann dabei um sich gestochen habe, hätten die Beamten auf ihn geschossen. Der 23-Jährige starb demnach trotz Wiederbelebungsmaßnahmen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und bittet um Hinweise möglicher Augenzeugen.

Kurzmeldungen Lokales 14.08.2020

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Kayl

(SC) - Am Donnerstagabend brach gegen 19 Uhr in einer Wohnung in der Rue de Noertzange in Kayl ein Feuer aus. Zwei Personen wurden bei dem Brand verletzt. Einsatzkräfte aus Kayl, Esch/Alzette, Bettemburg und Düdelingen waren zur Stelle, um dem Feuer Einhalt zu gebieten und die Verletzten zu versorgen.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Route de Thionville in Howald wurden am Donnerstagabend um kurz vor 23 Uhr drei Menschen verletzt. Drei Krankenwagen aus Luxemburg-Stadt waren zur Stelle, sowie weitere Einsatzkräfte aus der Hauptstadt und aus Hesperingen.

In einem Gebäude in der Rue Batty Weber in Differdingen kam es gegen kurz nach 2 Uhr nachts zu einem Brand in einem Fahrstuhl. Die Feuerwehr aus Sanem und Differdingen war zur Stelle, verletzt wurde niemand.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Erneuter Vegetationsbrand beim Stausee

Der Brandherd befand sich in der Nähe der N26 bei Boewen in Richtung Liefringen. Der lokale Rettungsdienst des Oberstausees war mit der Brandbekämpfung befasst. Bei dem Feuer kam niemand zu Schaden.


Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Zwei Verletzte bei Kollision

(P.S.) Zu einem Unfall mit zwei Verletzten kam es am Donnerstag kurz nach 13 Uhr auf der Route du Vin in Grevenmacher. Bei dem Unfall kollidierten zwei Wagen. Im Einsatz waren Krankenwagen aus Mertert und Junglinster sowie der Rettungsdienst aus Grevenmacher-Mertert.


Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Ärger wegen Corona-Abstand: Prügelei in Perl

Ein Streit ums Abstandshalten wegen Corona hat in der Warteschlange vor dem Leergutautomaten in einem Geschäft in Perl, jenseits von Schengen, eine Schlägerei mit einem Schwerverletzten ausgelöst. Ein Kunde hatte seinen Hintermann verbal attackiert, weil dieser den 1,5-Meter Mindestabstand offensichtlich nicht einhielt, teilte die Polizei in Merzig am Donnerstag mit. Als der 59-Jährige aber nicht abrückte, legte der Kunde mit weiteren Beleidigungen nach. Daraufhin bekam er von dem Hintermann eine Ohrfeige, die der 25-Jährige prompt mit mehreren Faustschlägen gegen den Kopf erwiderte.

Dabei erlitt der 59 Jahre alte Hintermann nach Angaben der Polizei schwere Gesichtsverletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Beide Männer bekommen nun eine Strafanzeige, teilte die Polizei weiter mit.    

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Auto bleibt nach Unfall auf Fahrerseite liegen

(P.S.) Am Mittwochabend kam es zu einem Verkehrsunfall in Derenbach. Eine Frau verlor beim Abbiegen aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen. Dabei fuhr sie über einen Holzpoller am rechten Fahrbahnrand. 

Durch die Kollision kippte das Auto auf die Fahrerseite und rutschte einige Meter über den Asphalt, bevor es zum Stillstand kam. 

Die Unfallfahrerin wurde nur leichtverletzt. Am Wagen entstand Totalschaden. 

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Gewaltsamer Überfall auf Jugendlichen

(P.S.) Zu einem Überfall mit Gewalteinwirkung kam es am Mittwochnachmittag in Bartringen. Zwei noch unbekannte Täter griffen gegen 16.30 Uhr einen Jugendlichen in den Rue de Dippach an.

Nachdem sie mit Schlägen auf das Opfer eingewirkt hatten, entwendeten die Täter ihm das Mobiltelefon sowie die Bankkarte. Der Jugendliche wurde bei dem Angriff verletzt und musste ärztlich versorgt werden. 

Die Täter konnten nicht ermittelt werden. Ermittlungen wurden eingeleitet und Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Polizisten stellen bei Autofahrer Drogen sicher

Polizisten haben in der Nacht zum Donnerstag bei einem Autofahrer eine größere Menge Drogen gefunden. Der Mann war der Polizei gegen 23 Uhr wegen seiner auffälligen Fahrweise auf der Autobahn A4 gemeldet worden. Er konnte schließlich in Beles ermittelt werden.  Ein Alkoholtest war zwar negativ, ein Drogenschnelltest aber nicht. Bei den beiden Insassen wurden zudem rund 33 Gramm Cannabis sichergestellt. 

Auch in Schifflingen und Heisdorf wurden zwei Fahrer wegen ihrer Fahrweise kontrolliert. In beiden Fällen war der Alkoholtest negativ. Gegen einen der Fahrer bestand sogar bereits ein Fahrverbot. Sein Auto wurde deshalb beschlagnahmt. 

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Mord in Trier: Hinweise nach „Aktenzeichen XY... ungelöst“

(dpa) - Zum Mord an einer Frau in Trier vor mehr als 30 Jahren sind nach einem Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ am Mittwochabend drei Hinweise eingegangen. Ermittler der Kriminalpolizei werden diese nun überprüfen und auswerten, wie ein Sprecher der Polizei in Trier am Donnerstag sagte. Man sei sich im Klaren darüber, dass es „recht schwierig“ sei, darauf zu hoffen, dass sich jemand noch konkret an Beobachtungen vom August 1989 erinnere. Damals war die 32-jährige Beatrix Hemmerle in ihrer Wohnung von einem Unbekannten erstochen worden.

Um den Fall noch aufzuklären, hat die Polizei den Fall neu aufgerollt und aufgrund von neuen Spuren jetzt einen DNA-Reihentest gestartet. In einem ersten Schritt wurden in dieser Woche gut 100 Männer angeschrieben, um eine Speichelprobe abzugeben. „Die Resonanz auf die verschickten Einladungsschreiben ist recht hoch“, sagte der Polizeisprecher. Erste DNA-Proben seien bereits entnommen worden, weitere Termine wurden vereinbart.

Die gut 100 Angeschriebenen sind laut Polizei der erste Teil von insgesamt 450 Männern, die im Zuge der Ermittlungen zum Mord am Hemmerle personalisiert worden waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld des Opfers stammt. Er war über eine offen stehende Balkontür in die Wohnung eingedrungen. Ihr damals zwölfjähriger Sohn, der durch Schreie und Kampfgeräusche wach wurde, fand die Mutter im Sterben.

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Drei Verletzte bei Autounfällen am Mittwochabend

(SC) - Auf der Route du Vin bei Remich ereignete sich am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr ein Unfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Einsatzkräfte aus Remich und Bettemburg waren zur Stelle.

Gegen 22.30 Uhr überschlug sich auf der Autobahn A13 in Richtung Petingen zwischen Altwies und Frisingen ein Auto. Bei diesem Zwischenfall wurde eine Person verletzt. Einsatzkräfte aus Remich, Frisingen und Mondorf waren vor Ort.

Um die gleiche Zeit ereignete sich in Esch/Alzette an der Porte de France ein weiterer Vorfall, bei dem Einsatzkräfte einschreiten mussten. Ein Mülleimer hatte in einer Wohnung Feuer gefangen - verletzt wurde hierbei jedoch niemand.

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2020

Rheinland-Pfalz: Abschuss von Wölfen nicht zur Diskussion

(dpa/lrs) - Nach einem Angriff auf Schafe oder andere Nutztiere können in Deutschland Wölfe auch auf Verdacht mit behördlicher Genehmigung abgeschossen werden - in Rheinland-Pfalz ist es bislang noch nie dazu gekommen. „Aktuell steht eine artenschutzrechtliche Ausnahme zur Tötung eines Wolfs in Rheinland-Pfalz nicht zur Diskussion“, sagt eine Sprecherin des Umweltministeriums in Mainz.

Im Westerwald oder in der Eifel habe es bislang keinen Wolf gegeben, der einen Abschuss erfordert hätte, sagte die Sprecherin. „Es hat sich bewährt, dass das Land Rheinland-Pfalz das Präventionsgebiet Westerwald im Jahr 2018 ausgewiesen hat und hier schon viele Weidezäune mit Fördermitteln des Landes "wolfssicher" gemacht wurden.“

Der Managementplan des Landes für den Umgang mit der unter Naturschutz stehenden Tierart wurde bereits 2015 eingeführt, schon vor dem ersten Nachweis eines Wolfs in Rheinland-Pfalz. Er setzt vor allem auf Prävention. So werden Risse von Nutztieren vollständig entschädigt, wenn sie nachweislich von einem Wolf verursacht wurden. In den ausgewiesenen Präventionsgebieten werden Vorkehrungen wie wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde mit Landesmitteln gefördert. Als letzte Möglichkeit ist auch vorgesehen, „Wölfe durch behördliche Anordnung der Natur zu entnehmen“, sofern die Voraussetzungen nach dem Bundesnaturschutzgesetz dafür gegeben sind. „Im Vordergrund müssen die Bemühungen um die Koexistenz von Weidetieren und Wölfen stehen“, sagte die Sprecherin des Ministeriums.