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Trump bestreitet nach Cohen-Verurteilung eigenes Fehlverhalten
International 13.12.2018 Aus unserem online-Archiv

Trump bestreitet nach Cohen-Verurteilung eigenes Fehlverhalten

Trump bestreitet nach Cohen-Verurteilung eigenes Fehlverhalten

Fotos: AFP
International 13.12.2018 Aus unserem online-Archiv

Trump bestreitet nach Cohen-Verurteilung eigenes Fehlverhalten

„Ich habe Michael Cohen nie angewiesen, gegen das Gesetz zu verstoßen“, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter.

Washington (dpa) - Nach der Haftstrafe für seinen früheren Anwalt Michael Cohen hat US-Präsident Donald Trump jedwedes eigenes Fehlverhalten dementiert und Vorwürfe gegen den Verurteilten erhoben. „Ich habe Michael Cohen nie angewiesen, gegen das Gesetz zu verstoßen“, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. „Er war ein Anwalt und er sollte das Gesetz kennen.“


Michael Cohen muss ins Gefängnis.
Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen muss drei Jahre in Haft
Jahrelang vertraute US-Präsident Trump seinem Anwalt Cohen. Der beichtete inzwischen eine ganze Latte an Straftaten - und Trump sieht dabei nicht gut aus. Nun verurteilte ein Gericht Cohen zu einer Gefängnisstrafe.

In seiner ersten Wortmeldung seit dem Urteil gegen Cohen verwahrte sich Trump dagegen, gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen zu haben. Cohen sei es nur darum gegangen, den Präsidenten in Verlegenheit zu bringen.

Cohen war am Mittwoch unter anderem wegen Zahlung illegaler Wahlkampfhilfen, wegen Falschaussagen vor dem Kongress und wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Vor Gericht hatte Cohen gesagt: „Ich übernehme die volle Verantwortung für jede Tat, zu der ich mich schuldig bekannt habe: Meine persönlichen und diejenigen, an denen der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika beteiligt war.“ Er habe es immer wieder als seine Pflicht empfunden, Trumps „schmutzige Taten zu vertuschen“.


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