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Trump bekennt sich zur Nato
International 12.04.2017 Aus unserem online-Archiv
Treffen mit Generalsekretär Stoltenberg

Trump bekennt sich zur Nato

Donald Trump und Jens Stoltenberg bei der gemeinsamen Pressekonferenz.
Treffen mit Generalsekretär Stoltenberg

Trump bekennt sich zur Nato

Donald Trump und Jens Stoltenberg bei der gemeinsamen Pressekonferenz.
REUTERS
International 12.04.2017 Aus unserem online-Archiv
Treffen mit Generalsekretär Stoltenberg

Trump bekennt sich zur Nato

Teddy JAANS
Teddy JAANS
US-Präsident Donald Trump hat sich in deutlichen Worten zur Nato bekannt. Er wolle mit den anderen Ländern zusammenarbeiten, um das Bündnis zu stärken. Der starke US-Dollar ist ihm dagegen ein Dorn im Auge.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat sich in deutlichen Worten zur Nato bekannt. Er wolle mit den anderen Ländern zusammenarbeiten, um das Bündnis zu stärken, sagte Trump am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Trump hatte im Wahlkampf wiederholt die Zukunftsfähigkeit der Nato bezweifelt und das Bündnis als obsolet, also überholt bezeichnet. Am Mittwoch sagte er, es sei nicht länger obsolet. Er ermahnte die anderen Bündnispartner zugleich erneut, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Kritik an starkem Dollar

Der US-Präsident hat am Mittwoch die Stärke des US-Dollars beklagt. „Ich glaube unser Dollar wird zu stark“, sagte er in einem  Interview des „Wall Street Journals“. Teilweise sei er selbst daran schuld, sagte Trump. „Die Leute haben Vertrauen in mich.“

Er äußerte den Wunsch an die Notenbank Federal Reserve, bei weiteren Leitzinserhöhungen vorsichtig zu sein, um den Dollar nicht noch stärker zu machen. „Es klingt gut, das ist es aber auch schon“, sagte er. „Ich mag Niedrigzinspolitik, um ehrlich zu sein.“

Ein starker Dollar belastet vor allem die Exporte der Vereinigten Staaten und macht Importe aus anderen Ländern günstiger. Das wiederum trägt zu dem von Trump häufig kritisierten Importüberschuss bei.


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