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Trotz Missbrauchsvorwürfen: Trump stellt sich hinter Kavanaugh
Inzwischen werfen zwei Frauen Brett Kavanaugh (l.) sexuelle Übergriffe in den 1980er-Jahren vor. US-Präsident Trump nennt die Vorwürfe politisch.

Trotz Missbrauchsvorwürfen: Trump stellt sich hinter Kavanaugh

Fotos: AFP
Inzwischen werfen zwei Frauen Brett Kavanaugh (l.) sexuelle Übergriffe in den 1980er-Jahren vor. US-Präsident Trump nennt die Vorwürfe politisch.
International 24.09.2018

Trotz Missbrauchsvorwürfen: Trump stellt sich hinter Kavanaugh

Die Anschuldigungen aus den 1980er-Jahren gegen seinen Kandidaten für den Supreme Court nannte der US-Präsident „total politisch“. Das Weiße Haus hatte bereits von einer „koordinierten Verleumdungskampagne“ gesprochen.

(dpa) - Trotz neuer Missbrauchsvorwürfe gegen Brett Kavanaugh hat US-Präsident Donald Trump seinem Wunschkandidaten für den Supreme Court seine Unterstützung zugesichert. Er stehe weiter voll hinter Kavanaugh, sagte Trump am Montag am Rande der UN-Generalversammlung in New York. Die Anschuldigungen aus den 1980er-Jahren nannte der US-Präsident „total politisch“. Das Weiße Haus hatte am Sonntagabend bereits von einer „koordinierten Verleumdungskampagne“ der oppositionellen Demokraten gesprochen.


Brett Kavanaugh soll im September offiziell zum Richter am Supreme Court ernannt werden - eine hochpolitische Entscheidung.
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Der Vorfall liegt Jahrzehnte zurück, dennoch ist er von Brisanz: Brett Kavanaugh, konservativer Richter und Kandidat für den obersten Gerichtshof der USA, soll in den 1980ern eine Schülerin sexuell bedrängt haben. Kavanaugh bestreitet das.

Inzwischen werfen zwei Frauen Kavanaugh sexuelle Übergriffe in den 1980er-Jahren vor. Außerdem meldete sich ein prominenter Anwalt zu Wort, der behauptete, auch er habe eine Mandantin, die schwere Anschuldigungen gegen Kavanaugh erhebe. Kavanaugh hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Demokraten im US-Senat fordern, Kavanaughs Nominierungsprozess, bis zu einer Überprüfung der Vorwürfe durch die Bundespolizei FBI, auszusetzen.


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