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Treffen von Lukaschenko und Putin: Kein Spielball von Autokraten
Kommentar International 14.09.2020
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Treffen von Lukaschenko und Putin: Kein Spielball von Autokraten

Der Ausgang der Gespräche zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko – hier auf einem Archivfoto vom 18. Juli 2019 – ist ungewiss.

Treffen von Lukaschenko und Putin: Kein Spielball von Autokraten

Der Ausgang der Gespräche zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko – hier auf einem Archivfoto vom 18. Juli 2019 – ist ungewiss.
AFP
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Treffen von Lukaschenko und Putin: Kein Spielball von Autokraten

Steve BISSEN
Steve BISSEN
Russlands Präsident Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko verhandeln in Sotschi über die politische Zukunft von Belarus. Dabei wird sich dessen Schicksal ganz woanders entscheiden.

Zwei Autokraten trafen am Montag in Sotschi aufeinander. Der eine, Wladimir Putin, seit 20 Jahren im Amt, betrachtet Weißrussland lediglich als Figur auf seinem geopolitischen Schachbrett – ein treuer Vasall an seiner Seite, der als Pufferstaat den wachsenden Einfluss von EU und NATO an seiner Westflanke eindämmt. Der andere, Alexander Lukaschenko, seit 26 Jahren an der Macht, klammert sich mit allen Mitteln an den Präsidentensessel und sucht Beistand bei seinem großen Bruder. 

Doch die Entscheidung über die politische Zukunft von Belarus fällt am Ende nicht am Schwarzen Meer, sondern in Minsk ...

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