„Ich bin froh, hier zu sein“, sagte EU-Kommissionspräsident vor seinem Treffen mit Präsident Wladimir Putin. Junckers Reise nach Russland war von einigen EU-Staaten kritisiert worden.
Treffen mit Putin: Juncker: Russland muss Ukraine-Vereinbarungen erfüllen
„Ich bin froh, hier zu sein“, sagte EU-Kommissionspräsident vor seinem Treffen mit Präsident Wladimir Putin. Junckers Reise nach Russland war von einigen EU-Staaten kritisiert worden.
(dpa) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verlangt von Russland eine vollständige Umsetzung der Minsker Vereinbarungen für Frieden in der krisengeschüttelten Ukraine. Nur dann könne Russland mit einer Aufhebung der Wirtschaftssanktionen rechnen, sagte Juncker am Donnerstag beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. „In diesem Punkt ist die Position der EU sehr einig.“
Gleichzeitig trat Juncker dafür ein, trotz Misstrauen zwischen Russland und der EU im Gespräch zu bleiben und die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen. Juncker sprach bei dem Besuch in St. Petersburg auch mit Präsident Wladimir Putin.
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Zwei, die sich kennen: Russlands Präsident Vladimir Putin trifft sich mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Rande des St. Petersburg International Economic Forum im Konstantinovsky-Palast bei Sankt Petersburg.
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Zwei, die sich kennen: Russlands Präsident Vladimir Putin trifft sich mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Rande des St. Petersburg International Economic Forum im Konstantinovsky-Palast bei Sankt Petersburg. AFP
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Jean-Claude Juncker nahm am Wirtschaftsforum im Sankt Petersburg teil. REUTERS
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Jean-Claude Juncker und Guineas Präsident Alpha Conde auf der Podiumsdiskussion beim "St. Petersburg International Economic Forum 2016" (SPIEF 2016). REUTERS
Wegen der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und der Unterstützung für prorussische Separatisten in der Ostukraine hat die EU 2014 Sanktionen gegen Moskau verhängt. Diese sollen im Sommer verlängert werden. Juncker sagte, dass seine Reise nach Russland von einigen EU-Staaten kritisiert worden sei. „Ich bin froh, hier zu sein“, sagte er.
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