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Tödliche Polizeischüsse: Obduktion soll Erkenntnisse bringen
International 04.11.2019 Aus unserem online-Archiv

Tödliche Polizeischüsse: Obduktion soll Erkenntnisse bringen

Hoppstädten-Weiersbach: Zwei Polizisten stehen vor einem Polizeifahrzeug hinter einer Flatterband-Absperrung vor einem Tennisplatz.

Tödliche Polizeischüsse: Obduktion soll Erkenntnisse bringen

Hoppstädten-Weiersbach: Zwei Polizisten stehen vor einem Polizeifahrzeug hinter einer Flatterband-Absperrung vor einem Tennisplatz.
Foto: Reiner Drumm/dpa
International 04.11.2019 Aus unserem online-Archiv

Tödliche Polizeischüsse: Obduktion soll Erkenntnisse bringen

In Rheinland-Pfalz ist am Samstag ein Mann von der Polizei erschossen worden, nachdem er stundenlang mit einer Axt durch ein Dorf gelaufen war. Eine Obduktion soll nun nähere Erkenntnisse bringen.

(dpa/lrs) – Nach den tödlichen Schüssen der Polizei auf einen mit einer Axt bewaffneten 26-Jährigen im Kreis Birkenfeld hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. "Wir warten das Ergebnis der Obduktion ab", sagte ein Sprecher am Montag in Bad Kreuznach.


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Rheinland-Pfalz: Mann mit Axt wird von Polizei erschossen
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Der 26 Jahre alte Eritreer war am Samstag stundenlang mit einer Axt in der Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach unterwegs gewesen und hatte den Ermittlungen zufolge einen Menschen bedroht und auf ein Auto eingeschlagen. Nach einer Großfahndung wurde der laut Staatsanwaltschaft aggressive Mann dann von der Polizei erschossen. Die Untersuchungen zu den Umständen des tödlichen Schusswaffeneinsatzes dauerten zunächst an.

Die Beweggründe des Mannes waren am Montag noch völlig unklar. Der anerkannte Flüchtling hatte im Kreis Birkenfeld gewohnt, aber dort keine feste Meldeadresse, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ob der Mann krank war oder Drogen genommen hat, war zunächst unklar. Die Obduktion soll unter anderem prüfen, ob er Rauschgift konsumiert hatte. Bis ein Ergebnis feststehe, werde es aber einige Zeit dauern.


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