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Terrorverdacht in Nîmes: Polizei räumt Bahnhof, Verdächtiger festgenommen
International 20.08.2017

Terrorverdacht in Nîmes: Polizei räumt Bahnhof, Verdächtiger festgenommen

Der Bahnhof von Nîmes war am Samstag gesperrt worden.

Terrorverdacht in Nîmes: Polizei räumt Bahnhof, Verdächtiger festgenommen

Der Bahnhof von Nîmes war am Samstag gesperrt worden.
Foto: AFP
International 20.08.2017

Terrorverdacht in Nîmes: Polizei räumt Bahnhof, Verdächtiger festgenommen

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Angst und Schrecken auf dem Bahnhof im südfranzösischen Nîmes. Sicherheitskräfte sperren das Gebäude ab. Gerüchte über eine angebliche Schießerei machen die Runde. Ein Mann wird festgenommen.

(dpa) - Nach einem Hinweis auf einen bewaffneten Mann haben Sicherheitskräfte am Samstag den Bahnhof im südfranzösischen Nîmes geräumt und abgesperrt. Es sei ein Verdächtiger festgenommen worden, der eine Schreckschusspistole im Gepäck hatte, berichtete der Radionachrichtensender Franceinfo. Nach Informationen der Zeitung „Midi Libre“ kam der Mann in Polizeigewahrsam. Eine Schießerei habe es nicht gegeben, teilte die örtliche Präfektur mit und gab damit Entwarnung. Zuvor hatte es entsprechende Gerüchte gegeben.

Angesichts des Terroranschlags in Barcelona vom Donnerstag mit mindestens 13 Toten habe große Angst vor einer weiteren Attacke geherrscht, berichteten Medien. In Nîmes startete am Samstag die Spanien-Rundfahrt „Vuelta a España“.

TGV durchsucht

Nach Angaben von Franceinfo wurde im Bahnhof ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug durchsucht. Der Sender sprach von einem „Fehlalarm“. Die Polizei sei alarmiert worden, weil ein Mann vor dem Bahnhof mit einer Waffe gesehen wurde, berichtete der Sender BFMTV. Der Bahnhof liegt an der Strecke zwischen Avignon und Montpellier, auch TGV-Züge halten dort. Nîmes ist auch wegen seiner gut erhaltenen Bauwerke aus der Römerzeit ein beliebter Touristenort.

Innenminister Gérard Collomb war zum Start des Radrennens in Nîmes. Er kündigte vor dem Alarm in dem Bahnhof an, dass die Sicherheitsvorkehrungen für die Vuelta nach dem Terroranschlag in Barcelona verstärkt würden. Außer den bereits eingeplanten rund 2000 Sicherheitskräften zum Schutz der Veranstaltung in Frankreich würden noch Einheiten der Bereitschaftspolizei eingesetzt.

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