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Terror in London: So reagiert die Welt auf den Anschlag
International 3 Min. 04.06.2017

Terror in London: So reagiert die Welt auf den Anschlag

Bewaffnete Polizisten auf der London Bridge.

Terror in London: So reagiert die Welt auf den Anschlag

Bewaffnete Polizisten auf der London Bridge.
Foto: REUTERS
International 3 Min. 04.06.2017

Terror in London: So reagiert die Welt auf den Anschlag

Politiker weltweit reagieren bestürzt auf den Anschlag in London. Auch Großherzog Henri und Großherzogin Maria Theresa haben ihr Mitgefühl für die Opfer und deren Familien ausgedrückt. Präsident Trump nutzt die Ereignisse aber auch für eigene Zwecke.

(dpa/miz) - Bei einem Anschlag in London sind am Samstagabend sieben Menschen getötet worden, 48 weitere wurden verletzt. Die Polizei spricht von einem Terroranschlag. Politiker im Land sind geschockt, Staatschefs aus der ganzen Welt haben ihre Unterstützung zugesagt.

So auch Großherzog Henri und Großherzogin Maria Theresa, die sich in einem Telegramm an  Königin Elisabeth gewendet haben um ihr Mitgefühl und ihre Solidarität, sowie die der Luxemburgischen Bevölkerung, auszudrücken.

"It is with great pain that the Grand Duchess and I have learned of the terrible attack that occurred at London Bridge and Borough Market yesterday.

Our most heartfelt sympathy goes out to the victims and their families.

The Luxembourg people join us in sending to Your Majesty a message of compassion and solidarity, in the face of this new attack in the heart of your capital."

Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel, twitterte, dass die Demokratien derzeit "getestet" werden. Bevor er hinzufügt: "Aber wir werden die Oberhand behalten".

In einem zweiten Tweet, sprach Xavier Bettel den Polizeikräften seinen Dank aus.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einer „gezielten und feigen Attacke“ auf unschuldige Londoner und Besucher. Er sieht den Anschlag als  einen Angriff auf den westlichen Lebensstil. Über die Terroristen sagte Khan am Sonntag im Radio BBC 5: „Sie hassen, dass wir am Samstagabend ausgehen. (...) Sie hassen es, dass wir eine Parlamentswahl abhalten.“

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schrieb auf Twitter: „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.“ Am Sonntag sagte er außerdem: „Die feigen Menschen, die diese Angriffe verübt haben, werden weder unsere Widerstandskraft noch unser Mitgefühl oder unsere Demokratien aushöhlen.“

EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärte am Morgen: „Mein Herz und meine Gedanken sind nach einem weiteren feigen Angriff in London. Europa steht an der Seite des Vereinigten Königreichs im Kampf gegen den Terrorismus.“

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani twitterte: „Wir trauern in Solidarität mit den Opern und den Familien der abscheulichen #LondonBridge Attacke. Diese Taten müssen ein Ende haben!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich bestürzt. „Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit“, sagte die Kanzlerin in einer Erklärung. Die Kanzlerin bekräftigte, dass Deutschland im Kampf gegen jede Form von Terrorismus „fest und entschlossen“ an der Seite Großbritanniens stehe.

Der französische Staatspräsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, Frankreich stehe nach der „neuen Tragödie“ an der Seite Großbritanniens. „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.“

US-Präsident Donald Trump verurteilte die Terrorattacke scharf und drückte der britischen Premierministerin May telefonisch sein Beileid ausgedrückt. „Er (der Präsident) lobte die heroische Reaktion von Polizei und anderen Ersthelfern und bot die volle Unterstützung der US-Regierung bei der Untersuchung an sowie bei den Bemühungen, die Verantwortlichen für diese abscheulichen Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen“, teilte das Weiße Haus in der Nacht zum Sonntag mit.

In einem zweiten Tweet betonte der US-Präsident die USA müssten weiterhin "smart", "wachsam" und "stark" sein.  Das Land brauche die von ihm geforderten - und von Gerichten blockierten - Einreiseverbote. Trump schrieb: "Die Gerichte müssen uns unsere Rechte zurückgeben!"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat zum vereinten Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen. „Dieses Verbrechen ist schockierend in seiner Grausamkeit und seinem Zynismus“, schrieb Putin am Sonntag in einem Telegramm an die britische Premierministerin Theresa May. Die Antwort darauf müssten gemeinsame Anstrengungen gegen die Terrorgefahr sein, sagte er einer Mitteilung des Kremls zufolge. Putin sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Polens Regierungschefin Beata Szydlo hat den Londoner Terroranschlag als „einen weiteren bestialischen Angriff“ verurteilt. Bei Twitter sprach die nationalkonservative Politikerin Großbritannien ihr Beileid aus. „Europa muss sich den Terroristen mutig widersetzen“, forderte sie außerdem.

Auch der Iran hat den Terroranschlag in London scharf verurteilt und den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen. „Der Anschlag in London und die anderen Anschläge in den letzten Tagen sind ein ernsthaftes Warnsignal“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Die Ausrottung des Terrorismus sei laut Ghassemi eine „globale Notwendigkeit“ und erfordere daher auch eine globale Zusammenarbeit. Dieses Ziel sollten einige Regierungen nicht für kurzfristige politische Ziele opfern, so der Sprecher in einer Presseerklärung.

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