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Syrische Luftabwehr im Einsatz gegen israelische Raketen

(dpa) - Israelische Kampfflugzeuge haben nach syrischer Darstellung in der Nacht zum Mittwoch mehrere Ziele bei Damaskus angegriffen. Dabei seien drei Soldaten verletzt worden, berichtete die Staatsagentur Sana. Die syrische Luftabwehr habe „feindliche Raketen“, die aus dem Luftraum über dem Libanon abgefeuert worden seien, ins Visier genommen. Nach syrischer Darstellung wurden alle anfliegenden Raketen abgeschossen.

In Damaskus seien schwere Explosionen außerhalb der Stadt zu hören gewesen, sagte ein Bewohner der Deutschen Presse-Agentur. Die Detonationen habe es offenbar in der Gegend des Militärflughafens Mezze im Westen und in einem Gebiet nordwestlich der Hauptstadt gegeben. Über das genaue Ziel der Angriffe sowie mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Es hieß lediglich, ein Waffendepot sei beschädigt worden.

Die als gut informiert und zuverlässig geltende syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London berichtete, die Angriffe hätten sich gegen mindestens drei Waffenlager der iranischen Revolutionsgarden und ihrer libanesischen Verbündeten von der Miliz der schiitischen Hisbollah gerichtet.

Im libanesischen Grenzgebiet zu Syrien berichteten Menschen, sie hätten das Dröhnen von Jets gehört und die Vermutung geäußert, israelische Flugzeuge hätten den libanesischen Luftraum für Angriffe im benachbarten Syrien benutzt.

Eine israelische Armeesprecherin in Tel Aviv sagte zu den Angriffen in Syrien: „Wir äußern uns nicht zu ausländischen Berichten.“ Sie betonte jedoch, die israelische Luftabwehr sei gegen eine in Syrien abgefeuerte Luftabwehrrakete aktiviert worden. Es gebe keine Verletzten oder Schäden. Zuvor hatten Bewohner der israelischen Küstenstadt Hadera zwischen Haifa und Tel Aviv von lauten Explosionen berichtet.

Israel hat wiederholt betont, dass es keine dauerhafte iranische Militärpräsenz in Syrien tolerieren werde. Der Iran ist neben Russland der engste Verbündete der Regierung von Staatschef Baschar al-Assad und unterstützt ihn in dem seit sieben Jahren andauernden innersyrischen Krieg militärisch.

Gestern

Kurzmeldungen Kultur 24.10.2020

US-Musiker Jerry Jeff Walker gestorben

(dpa) - Der US-Musiker Jerry Jeff Walker, der vor allem mit dem Song „Mr. Bojangles“ bekannt wurde, ist tot. Walker sei im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, sagte sein Sprecher dem „Rolling Stone“. 

Der 1942 im US-Bundesstaat New York als Ronald Clyde Crosby geborene Musiker war nach der Schule als Straßenmusiker durchs Land gezogen und schließlich in Texas gelandet. In den 60er Jahren schrieb er den Song „Mr. Bojangles“, den danach auch zahlreiche ander Künstler wie Sammy Davis Jr. und Bob Dylan sangen. Walker war verheiratet und hatte zwei Kinder.  

Kurzmeldungen Lokales 24.10.2020

Zwei Verletzte bei Unfällen

(MaH) - Am Samstagnachmittag ist es auf den luxemburgischen Straßen zu zwei Unfällen gekommen. Um 15:45 Uhr ist in der rue du couvent in Differdingen ein Motorradfahrer zu Fall gekommen. Eine Person wurde dabei verletzt.

Nur zwei Minuten später kam es zwischen Bissen und Vichten zu einem Zwischenfall, bei dem ein Wagen auf dem Dach landete. Auch hier trug eine Person Verletzungen davon. In beiden Fällen waren die lokalen Rettungskräfte im Einsatz.

Kurzmeldungen Lokales 24.10.2020

Zwei Autoknacker auf frischer Tat ertappt

(SC) - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fielen der Polizei in Käerjeng zwei Männer auf, die sich verdächtig verhielten. Sie schienen Wohnhäuser ins Visier zu nehmen. Einer der Männer begab sich auf ein Privatgelände, während der andere offenbar Wache stand. Kurze Zeit später gesellte sich laut Polizeibericht eine Frau zu den beiden Männern. 

Die Polizei verlor die verdächtigen Personen für kurze Zeit aus den Augen - als sie sie wieder im Blickfeld hatten, durchsuchte einer der Männer gerade eine Handtasche im Inneren eines Autos. Die Beamten schritten daraufhin ein und konnten die Frau und einen der beiden Männer dingfest machen. Dem zweiten Mann gelang die Flucht. Trotz einer intensiven Suche, konnten die Beamten ihn nicht mehr finden. Die beiden anderen Verdächtigen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und wurden dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 24.10.2020

Acht Fahrer in Alkoholkontrolle erwischt

(SC) - Am späten Freitagabend fanden in Luxemburg zwei von der Staatsanwaltschaft angeordnete Alkoholkontrollen statt. Zwischen 20.30 Uhr und Mitternacht wurden auf der RN12 bei Ulfingen, sowie auf der RN7 bei Park Hosingen insgesamt 292 Fahrer gestoppt und einem obligatorischen Atemlufttest unterzogen. In acht Fällen lieferte der Alkoholtest ein positives Ergebnis. Es wurde eine gebührenpflichtige Verwarnung erstellt und sieben Anzeigen gestellt. Vier Führerscheine mussten an Ort und Stelle eingezogen werden.

Kurzmeldungen Lokales 24.10.2020

Auto kommt von Straße ab - ein Verletzter

(SC) - Am Samstagmorgen kam gegen 9.45 Uhr ein Auto auf dem CR122 zwischen Wormeldingen und Dreiborn von der Straße ab und landete in einem Feld. Einsatzkräfte aus Remich und Wormeldingen waren zur Stelle, um sich um die Verletzte Person zu kümmern.

Kurzmeldungen Lokales 24.10.2020

Esch: Kind von Auto angefahren und verletzt

(SC) - Im Großherzogtum kam es am Freitagabend zu drei Unfällen, bei denen jeweils eine Person verletzt wurde. Der erste Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr in Noertzingen. In der Route de Kayl kollidierten zwei Autos miteinander, eine Person wurde bei dem Zusammenprall verletzt. Einsatzkräfte aus Sassenheim, Differdingen und Bettemburg waren zur Stelle.

Rund eine halbe Stunde später kamen zwei Autos vor der Belle Étoile in Bartringen nicht aneinander vorbei. Auch hier wurde eine Person verletzt. Einsatzkräfte aus Mamer, Bartringen und Strassen waren vor Ort.

Gegen 21.15 Uhr wurde ein Kind in Esch/Alzette verletzt, als es von einem Auto angefahren wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Rue de l'Hôpital. Ein Krankenwagen aus Esch war zur Stelle, um sich um das verletzte Kind zu kümmern, während Einsatzkräfte aus Esch die Unfallstelle sicherten. 

Um 22.30 Uhr brach auf der A13 in Richtung Petingen ein Feuer in einem Auto aus. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt. Gegen 3.30 Uhr am frühen Samstagmorgen kam es ebenfalls zu einem Fahrzeugbrand in der Rue Jos Moscardo in Rodange. Hier brannte ein Transporter, Einsatzkräfte aus Petingen waren vor Ort, verletzt wurde allerdings auch hier niemand.

Vorgestern

Der Mode- und Porträtfotograf starb im Alter von 92 Jahren.
Kurzmeldungen Kultur 23.10.2020

Starfotograf Frank Horvat gestorben

Der Mode- und Porträtfotograf Frank Horvat ist tot. Wie die Pariser Galerie Lelong am Donnerstag mitteilte, starb der Künstler am Mittwoch im Alter von 92 Jahren. Er habe die Modefotografie erneuert, in dem er die Models auf der Straße fotografiert habe. 

Er sei ein Grenzgänger der Genres gewesen, teilte die Galerie weiter mit. In seiner 70-jährigen Karriere war Horvat zunächst als Reportagefotograf tätig, bevor er sich in den 60er Jahren verstärkt der Modewelt und Momentaufnahmen des Pariser Lebens zuwandte.   

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2020

Drei groß angelegte Verkehrskontrollen durch die Polizei

(P.S.) Bereits am Donnerstag führte die Polizei drei großangelegte Verkehrskontrollen im Rahmen ihrer nationalen Verkehrssicherheitskampagne „Wanterzäit“ durch.

Auf der N11 in Richtung Echternach sowie auf der N13 in Richtung Windhof konzentrierten sich die Beamten auf die Kontrolle von Lastwagen. Dabei wurden insgesamt zwei Dutzend Verstöße gegen geltende Bestimmungen festgestellt.

In acht Fällen gab es Unregelmäßigkeiten bei den Borddokumenten, in fünf Fällen wurde mangelnde Ladungssicherung festgestellt, in zwei Fällen überschritten die Laster die gesetzlich zugelassenen Fahrzeugdimensionen. 

Eine allgemeine Verkehrskontrolle führten indes 17 Beamte des Polizeiregion Grevenmacher in Lorentzweiler durch. Dort wurden insgesamt 42 Verstöße festgestellt. In 34 Fällen hatten Fahrer ihr Mobiltelefon während der Fahrt genutzt. 

Unter anderem kam bei dieser Kontrolle auch der mobile Radar zum Einsatz, der innerhalb von 3 Stunden mehr als 500 Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasste.

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2020

Zwei Verkehrsunfälle am Freitag

Die Rettungskräfte des CGDIS melden am Freitagnachmittag zwei Verkehrsunfälle - beide in der näheren Umgebung von Ettelbrück.

Gegen 15 Uhr kollidierten zwei Fahrzeuge auf der N15 von Ettelbrück in Richtung Feulen. Dabei wurde eine Person verletzt.

Etwa zwei Stunden später kam es zu einer Kollision in die drei Fahrzeuge verwickelt waren. Dies in der Rue de Bastogne in Ettelbrück. Hierbei wurden zwei Insassen verletzt

In beiden Fällen rückte die Feuerwehr und der Rettungsdienst aus Ettelbrück aus.

Gebäude stürzt in Ghana ein - Mindestens 22 Tote

 (dpa) - In Ghana sind bei dem Einsturz eines Gebäudes, das zum Teil als Kirche genutzt wurde, mindestens 22 Menschen gestorben. Zu dem Unglück sei es am Dienstag in Akyem Batabi in der Eastern Region des Landes gekommen, sagte am Freitag Richard Amo-Yartey von der nationalen Katastrophenschutzbehörde NADMO im Fernsehen. Das dreistöckige Gebäude sei unfertig gewesen und auch als Kirche genutzt worden. Wie viele Menschen sich zu der Zeit im Gebäude aufhielten, war demnach unklar. Rettungskräfte hätten nach dem Einsturz nach Überlebenden gesucht, acht Menschen seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Unter den Todesopfern sei auch ein Baby.

Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Im westafrikanischen Ghana und anderen afrikanischen Ländern kommt es immer wieder zum Einsturz von Gebäuden, oft weil sie nicht strukturell robust sind oder weil sie nicht gut erhalten werden.    

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2020

Ölspur auf der A3

(SC) - Auf der A3 ist zwischen dem Gaspericher Kreuz und Liwingen Vorsicht geboten: Es zieht sich derzeit eine Ölspur über beide Seiten der Autobahn.

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2020

Kollision zwischen zwei Autos in Schouweiler

(SC) - Am Freitagmorgen ereignete sich gegen 7 Uhr ein Unfall zwischen zwei Autos auf der Route de Longwy. Einsatzkräfte aus Mamer, Dippach und Käerjeng waren vor Ort. Verletzte gab es allerdings nicht.

Airport Hahn: Ryanair streicht erneut Flugangebot zusammen

(dpa) - Der Platzhirsch im Passagiergeschäft am Flughafen Hahn, Europas größter Billigflieger Ryanair, streicht seinen Winterflugplan wegen der Corona-Krise noch mehr zusammen. Laut dem Ryanair-Buchungsportal fallen von November bis März am Hahn die vier Flugziele Fès, Marrakesch, Kerry und Vilnius weg. Somit verbleiben nur noch sechs Ziele: Lamezia Terme, Neapel, Pescara, Teneriffa-Süd, Nador und Thessaloniki. Damit gibt es im Winter dienstags, mittwochs und donnerstags bis auf Ausnahmen keine Starts von Ryanair mehr im Hunsrück. Eine Sprecherin der Airline bestätigte dies. Der Flughafen Hahn wollte sich nicht dazu äußern. Er gehört zu 82,5 Prozent dem chinesischen Mischkonzern HNA und zu 17,5 Prozent dem Land Hessen.

Neben Ryanair fliegen noch die kleineren Passagierfluggesellschaften Air Serbia, Wizz Air und Fly One den Airport Hahn an. Die Zahl ihrer Ziele ist hier überschaubar. Im vergangenen Jahr zählte der Flughafen Hahn insgesamt etwa 1,5 Millionen Passagiere. Dieses Jahr dürften es deutlich weniger sein. Von Januar bis August waren es laut der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) gut 320.000 Fluggäste - fast 70 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Das Frachtgeschäft wuchs indessen von Januar bis August gemessen am Vorjahreszeitraum um 32,2 Prozent auf 142.188 Tonnen - trotz der Corona-Krise und gegen den Trend bei zahlreichen anderen Airports. Der ehemalige US-Militärflughafen hat eine seltene Nachtflugerlaubnis. Laut der Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn gibt es hier auch oft nächtliche Zwischenstopps von US-Soldaten und US-Militärfracht auf dem Weg in den Nahen Osten oder zurück in die Heimat.

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2020

Geldmangel: Brasiliens Brandbekämpfer zurückbeordert

(dpa) - Die brasilianische Umweltbehörde Ibama hat sämtliche Einsatzkräfte im Kampf gegen Waldbrände zurückbeordert und ihren drastischen Schritt mit Geldmangel begründet. „Ich verfüge den Rückzug aller Waldbrandbrigaden zu ihrer jeweiligen Basis“, hieß es in einem vom Chef des „Nationalen Zentrums für die Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden“ (Prevfogo) gezeichneten Schreiben, aus dem das Nachrichtenportal „G1“ zitierte. Es trat am Donnerstag in Kraft. Der Zeitung „Estado de S. Paulo“ und dem Sender „TV Globo“ zufolge kehrten die Einsatzkräfte schon zurück.

Das Ibama sprach laut den Berichten von Problemen bei der Freigabe von Mitteln durch das Finanzministerium seit September. Man sei mit 19 Millionen Reais, umgerechnet rund 2,9 Millionen Euro, im Zahlungsrückstand. Umweltminister Ricardo Salles, dem das Ibama untersteht, hatte Ende August wegen der Blockade finanzieller Mittel die komplette Einstellung der Brandbekämpfung angekündigt. Vize-Präsident Hamilton Mourão nannte dies „voreilig“ und sagte, die Operationen würden weitergehen. Auch diesmal verkündete Mourão, der zugleich Vorsitzender des Amazonas-Rates ist, er wolle die Situation mit Salles klären.

In verschiedenen Regionen Brasiliens toben derzeit Waldbrände, etwa im Amazonas-Gebiet und im Pantanal, einem der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Welt. So wurden im Amazonas-Gebiet bis Donnerstag 89.604 Feuer registriert, wie aus den Daten des Weltrauminstituts Inpe hervorgeht. Das sind mehr als im ganzen vergangenen Jahr (89.176), als die verheerenden Brände internationale Empörung hervorriefen.

Im Pantanal war das Jahr schon Ende September (18.259) das mit den meisten Feuern seit 2005 (12.536). Die Brände zerstörten nach jüngsten Daten der Bundesuniversität Rio de Janeiro bereits 41.090 Quadratkilometer des Feuchtgebiets in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul. Das ist laut der Zeitschrift „Nature“ mehr als das Doppelte der bei den Waldbränden in Kalifornien verbrannten Fläche.

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2020

Baustellenhütte geht in Flammen auf

(SC) - In Ersingen kam es am Donnerstagabend zu einem Brand auf einer Baustelle. Auf der Route de Remich brannte gegen 19.20 Uhr eine Baustellenhütte. Einsatzkräfte aus Moutfort waren zur Stelle, um dem Feuer Herr zu werden. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.