Wählen Sie Ihre Nachrichten​

SUV-Unfall: Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung
International 09.09.2019

SUV-Unfall: Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung

Blumen, Kerzen und eine Tageszeitung an der Unfallstelle.

SUV-Unfall: Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung

Blumen, Kerzen und eine Tageszeitung an der Unfallstelle.
Foto: Paul Zinken/dpa
International 09.09.2019

SUV-Unfall: Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem Verkehrsunfall mit vier Toten in Berlin hat die Staatsanwaltschaft eine Ermittlung gegen den Fahrer eingeleitet.

(dpa) - Nach dem schweren Autounfall in Berlin-Mitte ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung. Das sagte eine Sprecherin der Polizei am Montag. Ein schwerer Sportgeländewagen (SUV) war am Freitagabend von der Straße abgekommen und hatte vier Fußgänger an einer Ampel tödlich verletzt, darunter einen dreijährigen Jungen.

Nach Anwohnerangaben überholte der SUV den stehenden Verkehr an der Ampel sehr schnell auf der Gegenfahrbahn und geriet auf den Gehweg. Das Auto knickte einen Ampelmasten und mehrere Poller um, durchbrach einen Bauzaun und kam erst auf einem Baugrundstück zum Stehen.


06.09.2019, Berlin: Retungswagen stehen auf einer Straße. In Berlin-Mitte sind bei einem schweren Verkehrsunfall vier Menschen getötet worden. Ein Auto war an der Ecke Invalidenstraße und Ackerstraße auf einen Gehweg gefahren. Dort sollen sich Menschen befunden haben. Foto: Britta Pedersen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Auto auf Bürgersteig gerast: Vier Tote in Berlin
Im Stadtzentrum von Berlin hat sich am Freitagabend ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto fuhr in eine Personengruppe – vier Menschen, darunter ein Kleinkind, kamen ums Leben.

Nach Informationen vom Wochenende zog die Polizei unter anderem einen medizinischen Notfall beim Fahrer als Unfallursache in Betracht. Der 42-Jährige liegt demnach schwer verletzt im Krankenhaus. Vorsatz wurde zunächst ausgeschlossen.

Der Unfall löste eine Diskussion über SUV in Innenstädten aus. Am Samstagabend kamen rund 500 Menschen zu einer Mahnwache an die Kreuzung Invalidenstraße/Ackerstraße. Auch am Sonntag legten Passanten Kerzen, Blumen und Bilder an der Unfallstelle ab. Zur Ursachenforschung wollte die Polizei den Unfall gegebenenfalls in einem 3D-Modell nachstellen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema