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Südafghanistan: Mindestens sieben Zivilisten sterben durch Sprengfalle
International 24.12.2017

Südafghanistan: Mindestens sieben Zivilisten sterben durch Sprengfalle

Die radikalislamischen Taliban legen landesweit Tausende solcher improvisierten Sprengsätze.

Südafghanistan: Mindestens sieben Zivilisten sterben durch Sprengfalle

Die radikalislamischen Taliban legen landesweit Tausende solcher improvisierten Sprengsätze.
Foto: AFP
International 24.12.2017

Südafghanistan: Mindestens sieben Zivilisten sterben durch Sprengfalle

Michel THIEL
Michel THIEL
Bei der Explosion einer mutmaßlich von den radikalislamischen Taliban gelegten Bombe sind am Sonntag in der afghanischen Provinz Helmand mindestens sieben Zivilisten ums Leben gekommen.

(dpa) -  Bei der Explosion einer an einer Straße versteckten Bombe sind in der südafghanischen Provinz Helmand mindestens sieben Zivilisten ums Leben gekommen. Das sagte am Sonntag ein Mitglied des Provinzrats, Mirsa Hussain Alisada. Der Kleinbus sei am Morgen auf dem Weg in die Provinzhauptstadt gewesen und im Mardscha-Bezirk in die Sprengfalle geraten. Provinzsprecher Omar Swak sagte, es seien insgesamt zehn Menschen verletzt und getötet worden.

Die radikalislamischen Taliban legen landesweit Tausende solcher improvisierten Sprengsätze. Die IED genannten Bomben (improvised explosive device) sollen Truppenbewegungen aufhalten, töten aber oft Zivilisten. Dem jüngsten UN-Bericht zu den zivilen Opfern des Krieges zufolge sind zwischen Januar und Ende September mehr als 800 afghanische Zivilisten von diesen minen-artigen Sprengfallen getötet oder verletzt worden - ein Drittel von ihnen Kinder. Die UN zählen konservativ und brauchen für jeden Fall drei unabhängige Bestätigungen.


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