Sturmtief über Europa

Ein Todesopfer in Frankreich

Wie hier in Köln galt es vielerorts, umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen.
Wie hier in Köln galt es vielerorts, umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen.
AFP

Nicht nur in Luxemburg sorgte das Sturmtief am Mittwoch für zahlreiche Einsätze der Rettungskräfte. In Frankreich gibt es ein Todesopfer, in der Schweiz saßen Touristen in einer Gondelbahn fest. Eine vorläufige Bilanz.

Schweiz

Im Schweizer Skigebiet Pizol im Kanton St. Gallen sind nach Unwettern mehrere Bäume auf die Tragseile einer Bergbahn gestürzt. Wie viele Menschen am Mittwoch in den Gondeln festsaßen und ob es Verletzte gab, war bislang unklar, wie die Polizei mitteilte. Helikopterflüge waren wegen des Sturmtiefs „Burglind“ aber zunächst nicht möglich.

Frankreich

Während des Sturms „Eleanor“ ist in Frankreich ein Mensch ums Leben gekommen. Grund sei ein umgefallener Baum im Alpen-Skiort Morillon, bestätigte Zivilschutz-Sprecher Michaël Bernier am Mittwochnachmittag. Laut einer vorläufigen Bilanz wurden 15 weitere Personen verletzt, vier davon schwer.

Im 17. Arromdissement von Paris wehte der Sturm ein mehrstöckiges Baugerüst um.
Im 17. Arromdissement von Paris wehte der Sturm ein mehrstöckiges Baugerüst um.
AFP

Bernier konnte zunächst keine näheren Angaben zum Todesopfer machen. Nach einem Bericht des Senders BFMTV soll das Opfer zum Zeitpunkt des Unglücks Ski gefahren sein. Landesweit zählte der Zivilschutz bis zum frühen Nachmittag 4300 Einsätze wegen des Sturms, der in Deutschland „Burglind“ heißt.

Deutschland

Sturmtief „Burglind“ ist am Mittwoch mit Wucht auf mehrere Bundesländer getroffen. Umgestürzte Bäume und heftiger Regen behinderten am Morgen etwa in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern den Verkehr. Auch über andere Länder brauste das Tief hinweg. Von Verletzten war zunächst nichts bekannt.

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Großbritannien/Irland

Überschwemmte Straßen, umgestürzte Bäume und Tausende Haushalte ohne Strom: Sturm Eleanor hat in der Nacht zum Mittwoch in Teilen Großbritanniens und Irlands erhebliche Schäden angerichtet. Wie die BBC berichtete, wurde ein Mann in Wales verletzt, als ein Baum auf sein Auto stürzte. Mehr als 12 000 Haushalte in Nordirland waren vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Stundenkilometern traf der Sturm auf Irland. Dort waren 27 000 Haushalte vorübergehend ohne Strom. In der Küstenstadt Galway im Westen Irlands kam es zu Überschwemmungen.

Luxemburg

Welche Schäden der Sturm m Großherzogtum angerichtet hat, lesen Sie in einem separaten Beitrag.

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Innsbruck

Der zweite Trainingsdurchgang der Skispringer bei der Vierschanzentournee in Innsbruck ist am Mittwoch abgebrochen worden. Nachdem sich das Training wegen starken Windes zunächst verschoben hatte, konnte der zweite Trainingsdurchgang nicht mehr pünktlich vor der Qualifikation (14.00 Uhr) fertiggesprungen werden.