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Streit über die Spitze
Das Konzept des Spitzenkandidaten wurde erstmals bei den Europawahlen 2014 eingeführt. Jean-Claude Juncker ging für die Parteifamilie der Christdemokraten ins Rennen. Martin Schulz war der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, während Guy Verhofstadt für die Liberalen antrat.

Streit über die Spitze

REUTERS
Das Konzept des Spitzenkandidaten wurde erstmals bei den Europawahlen 2014 eingeführt. Jean-Claude Juncker ging für die Parteifamilie der Christdemokraten ins Rennen. Martin Schulz war der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, während Guy Verhofstadt für die Liberalen antrat.
International 1 3 Min. 23.02.2018

Streit über die Spitze

Diego VELAZQUEZ
Diego VELAZQUEZ
Wer soll über den künftigen Chef der Europäischen Kommission entscheiden? Die EU-Wahlen – oder soll es jemand werden, den sich die Chefs selbst ausgesucht haben? Darüber wollen die 27 Regierenden der EU am Freitag in Brüssel beraten. Im Hintergrund lauert auch ein Streit über die Zukunft der europäischen Finanzen.

Die Gipfelagenda ist von Brüsseler Fachjargon überfrachtet. Das Einladungsschreiben von Donald Tusk, dem Gipfelchef, wimmelt von Begriffen wie „Aufstellung länderübergreifender Listen“, „mehrjähriger Finanzrahmen“, „institutioneller Zyklus“ oder „Spitzenkandidat“. Hinter der hochformellen Beamtensprache stecken allerdings zwei Themen mit ewigem Sprengpotenzial: Macht und Geld.

Genauer gesagt geht es um die Macht der Staats- und Regierungschefs, über den Präsidenten der Europäischen Kommission zu entscheiden – der zentralen EU-Institution, die neue europäische Regeln vorschlägt und über alte wacht ...

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