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Stephanie Grisham soll neue Sprecherin von Donald Trump werden
International 2 Min. 25.06.2019

Stephanie Grisham soll neue Sprecherin von Donald Trump werden

Stephanie Grisham wird ab Juli zwei Hüte tragen.

Stephanie Grisham soll neue Sprecherin von Donald Trump werden

Stephanie Grisham wird ab Juli zwei Hüte tragen.
Foto: MANDEL NGAN / AFP
International 2 Min. 25.06.2019

Stephanie Grisham soll neue Sprecherin von Donald Trump werden

US-Präsident Trump verkündete vor kurzem, dass seine Sprecherin Sarah Sanders ihr Amt niederlegt. Nun ist Sanders Nachfolgerin als Stimme des Weißen Hauses verkündet worden.

(dpa/SC) - Die bisherige Sprecherin von First Lady Melania Trump, Stephanie Grisham, soll ebenfalls den Posten als die neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump annehmen. Das teilte Melania Trump am Dienstag auf Twitter mit. Grisham folgt als Sprecherin des Weißen Hauses auf Sarah Sanders, die auf eigenen Wunsch zum Monatsende ausscheidet. Melania Trump schrieb, sie könne sich keine bessere Person vorstellen, um der Regierung und dem Land zu dienen.

Grisham gehört seit langem zum Umfeld Trumps. Sie stieß 2015 zu dessen Wahlkampfteam und ist damit eine der wenigen Mitarbeiterinnen, die sich aus den Anfangstagen halten konnten. Sie gilt als äußerst loyal und soll für einige Entscheidungen hinter den Kulissen verantwortlich gewesen sein. So gab es etwa Berichte, dass sie im vergangenen November eine treibende Kraft bei der Entlassung der stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaterin Mira Ricardel war.


Sanders gilt als extrem loyal und legt sich immer wieder mit den Journalisten im Weißen Haus an.
Trump: Sarah Sanders verlässt das Weiße Haus
Sanders war seit Juli 2017 Trumps Pressesprecherin. Gründe für die Trennung sind noch nicht bekannt.

Grisham wird mit ihrem neuen Job ein breites Arpeitspensum haben. Sie behält ihre Stelle als Kommunikationsdirektorin der First Lady Melania Trump und übernimmt gleichzeitig zwei neue Posten: den der Pressesprecherin Sarah Sanders und den des im März zurückgetretenen Kommunikationsdirektors des Weißen Hauses, Bill Shine.

Trump hatte vor knapp zwei Wochen mitgeteilt, dass Sanders das Weiße Haus zum Monatsende verlassen wird. Sanders hatte danach betont, der Job als Sprecherin des Weißen Hauses sei „die Ehre meines Lebens“ gewesen. Zur Begründung für ihr Ausscheiden hatte sie angegeben, sie wolle nun mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren vier, fünf und sieben Jahre alten Kindern verbringen.

Sanders gilt als extrem loyal und legte sich immer wieder mit den Journalisten im Weißen Haus an.
Sanders gilt als extrem loyal und legte sich immer wieder mit den Journalisten im Weißen Haus an.
AFP

Sanders war unter Journalisten in die Kritik geraten, weil sie immer weniger Pressekonferenzen abhielt. Der von Trump verachtete US-Sender CNN schrieb zu ihrem Abschied: „Sarah Sanders primäres Vermächtnis als Pressesprecherin des Weißen Hauses wird der Tod des täglichen Pressebriefings sein.“ Sanders' letzte kurze Pressekonferenz im Briefing-Raum des Weißen Hauses war am 11. März.

Sanders - die auf Sean Spicer als Sprecherin des Weißen Hauses gefolgt war - fiel besonders durch ihre nach außen fast bedingungslose Loyalität zu Trump auf. Als ihr Abschied verkündet wurde, sagte Sanders, sie sei dem Präsidenten ewig dankbar für die Aufgabe - und sie sei stolz auf alles, was Trump erreicht habe. „Ich liebe den Präsidenten und meinen Job.“ Ihre wichtigste Aufgabe sei aber, ihren Kindern eine Mutter zu sein.

Sanders will nun nach Arkansas zurückkehren. Ihr Vater Mike Huckabee war 1996 bis 2007 Gouverneur des Bundesstaates. Sarah Sanders schloss nicht aus, in Zukunft für das Amt zu kandidieren. Trump hatte zu seiner scheidenden Mitarbeiterin gesagt: „Sie ist eine besondere Person mit außergewöhnlichen Talenten, die unglaubliche Arbeit geleistet hat.“ Er hoffe, sie werde einmal als Gouverneurin in Arkansas kandidieren und in die Fußstapfen ihres Vaters treten.


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