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Stephanie Clifford verklagt Trump wegen Verleumdung
International 30.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Stephanie Clifford verklagt Trump wegen Verleumdung

Stephanie Clifford behauptet, 2006 Sex mit Donald Trump gehabt zu haben. Der Präsident bestreitet das. Unklar bleibt eine Zahlung von 130.000 Dollar an Clifford im Jahr 2016.

Stephanie Clifford verklagt Trump wegen Verleumdung

Stephanie Clifford behauptet, 2006 Sex mit Donald Trump gehabt zu haben. Der Präsident bestreitet das. Unklar bleibt eine Zahlung von 130.000 Dollar an Clifford im Jahr 2016.
Foto: AFP
International 30.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Stephanie Clifford verklagt Trump wegen Verleumdung

Die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias Stormy Daniels hat Klage gegen US-Präsident Donald Trump wegen Verleumdung eingereicht. Hintergrund ist eine Twitternachricht Trumps, in der er sie als Schwindlerin bezeichnete.

(dpa) - Die Pornodarstellerin Stormy Daniels hat Klage gegen US-Präsident Donald Trump wegen Verleumdung eingereicht. Hintergrund ist eine Twitternachricht Trumps, in der er eine Phantomzeichnung als Schwindel kritisiert, die Daniels hatte anfertigen lassen. Sie soll einen Mann zeigen, der ihr gedroht haben soll, nicht über eine angebliche Affäre mit Trump zu reden.

Die Pornodarstellerin, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, sagt, dass sie 2006 Sex mit Donald Trump hatte - kurz nachdem dessen Frau Melania den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht hatte. Trump bestreitet das.

Die heute 39-Jährige erklärte, sie sei 2011 in Las Vegas von einem unbekannten Mann bedroht worden, damit sie nicht über das Thema spreche. Mitte April ließ sie eine Phantomzeichnung von ihm veröffentlichen. Trump bezeichnete das Bild auf Twitter als „totalen Schwindel“. Es sei Jahre später angefertigt worden und zeige einen Mann, der nicht existiere, schrieb der Präsident.

In der am Montag in einem Gericht in New York eingereichten Klage erklärten Cliffords und ihr Anwalt Michael Avenatti nun, Trumps Tweet sei „falsch und diffamierend“. Er ziele darauf ab, die Darstellerin schlecht zu machen. Sie forderten Schadenersatz.


Stephanie Clifford und ihr Anwalt Michael Avenatti.
Trump-Anwalt will sich im Fall Stormy Daniels nicht selbst belasten
US-Präsident Donald Trumps persönlicher Anwalt Michael Cohen will in der Affäre um die Pornodarstellerin Stormy Daniels von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen.

Clifford und ihr Anwalt bestimmen seit Wochen immer wieder die Schlagzeilen. Das Thema ist für Trump heikel - vor allem wegen der Rolle seines persönlichen Anwalts Michael Cohen. Er hat zugegeben, vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 130.000 Dollar aus eigener Tasche an Clifford gezahlt zu haben. Nach ihrer Darstellung handelte es sich um Schweigegeld.

Am 9. April durchsuchte das FBI das Büro, die Wohnung und ein Hotelzimmer Cohens. Dabei beschlagnahmten Ermittler E-Mails, Dokumente und Geschäftsunterlagen zu diversen Themen, darunter zu Cohens umstrittener Zahlung.


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Nicht nur die Russland-Affäre verfolgt Donald Trump, sondern auch eine angebliche Affäre mit Pornostar Stormy Daniels. Konkret geht es um ein Schweigegeld - kurz vor der US-Wahl. Nun schlägt ein Interview hohe Wellen.
(COMBO) This combination of pictures created on March 25, 2018 shows a file photo taken on January 12, 2007 of adult film actress Stormy Daniels at the 24th annual Adult Video News Awards Show at the Mandalay Bay Events Center in Las Vegas, Nevada, and file photo of US President Donald Trump as he departs the White House in Washington, DC on March 10, 2018. 

Porn actress Stormy Daniels will on March 25, 2018 sit for a highly-anticipated interview that could shed new light on the affair she says she had with Donald Trump a decade before his election as president.Contrary to its usual practice, CBS has not released excerpts of the interview, which will air Sunday at 7:00 pm (2300 GMT) on the network's flagship "60 Minutes" program. Daniels told The Washington Post her work in adult entertainment had allowed her to develop a "thick skin," but "nothing could truly prepare someone for this."
 / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA AND AFP PHOTO / Ethan Miller AND Olivier Douliery
Pornodarstellerin reicht Klage gegen Trump ein
Die Pornodarstellerin Stephanie Clifford alias "Stormy Daniels" hat wegen einer Vertraulichkeitsvereinbarung Klage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht. Das geht aus Gerichtsunterlagen vom Dienstag hervor.
Die als „Stormy Daniels“ agierende Clifford behauptet nach Darstellung ihres Anwalts, nicht Trump sondern dessen Anwalt habe eine Vereinbarung zur Nichtveröffentlichung von Details einer sexuellen Begegnung zwischen Trump und der Schauspielerin unterschrieben. Damit sei aus ihrer Sicht die Abmachung, nicht öffentlich über das Thema zu reden, „hinfällig und nichtig“.