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Starke Brände in Griechenland - Entspannung in Frankreich
International 4 2 Min. 25.07.2022 Aus unserem online-Archiv
Wegen Dürre

Starke Brände in Griechenland - Entspannung in Frankreich

Auch im Valle del Arlanza bei Burgos wüteten die Flammen.
Wegen Dürre

Starke Brände in Griechenland - Entspannung in Frankreich

Auch im Valle del Arlanza bei Burgos wüteten die Flammen.
Foto: AFP
International 4 2 Min. 25.07.2022 Aus unserem online-Archiv
Wegen Dürre

Starke Brände in Griechenland - Entspannung in Frankreich

Während aktuell vor allem Griechenland von Waldbränden geplagt wird, entspannt sich die Lage auf der beliebten Urlaubsinsel Teneriffa.

(dpa) - Die Trockenheit in Südeuropa hat weiterhin teils verheerende Folgen: Auch zum Wochenstart kämpfen Einsatzkräfte in mehreren Urlaubsländern gegen Waldbrände. Zumindest in Frankreich und Spanien entspannte sich die Lage - auch auf der schwer getroffenen Urlaubsinsel Teneriffa.

Anders sieht die Lage in Griechenland aus: Dort wüteten in der Nacht zum Montag weiterhin große Waldbrände. Im Nordosten des Landes brannte es im Nationalpark Dadia den fünften Tag in Folge. Dort waren 320 Feuerwehrleute mit 68 Löschzügen sowie sechs Löschflugzeuge und zwei Hubschrauber im Einsatz. Auch das Militär war zur Unterstützung vor Ort.

Ein großer Brand zerstörte den Wald des Dadia-Nationalparks, eines der größten Waldgebiete im Südosten Europas.
Ein großer Brand zerstörte den Wald des Dadia-Nationalparks, eines der größten Waldgebiete im Südosten Europas.
Foto: DPA

Im Südteil der Insel Lesbos konnte das Feuer ebenfalls noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. Dort sollen bereits Tausende Hektar Fläche verbrannt sein, berichtete die Tageszeitung „Kathimerini“. Und auch die Halbinsel Peloponnes blieb nicht verschont - dort brach am Sonntag im westlich gelegenen Regionalbezirk Ilia ein großer Brand aus, der auch Wohngebiete gefährdete.

In Vrisa auf Lesbos drohten die Flammen, Häuser zu erfassen.
In Vrisa auf Lesbos drohten die Flammen, Häuser zu erfassen.
Foto: AFP

Feuer auf Teneriffa fast unter Kontrolle

Der Waldbrand auf der bei Urlaubern beliebten spanischen Kanaren-Insel Teneriffa hat dagegen an Intensität nachgelassen. Das Feuer verliere an Kraft und es gebe Hoffnung, dass die Flammen in Kürze unter Kontrolle gebracht werden könnten, zitierte die spanische Zeitung „El Día“ Inselpräsident Pedro Martín am Montag.

Nach offiziellen Angaben vom Sonntag zerstörten die Flammen bereits mehr als 2.150 Hektar. 585 Bewohner von La Guancha und vier weiteren Gemeinden waren in Sicherheit gebracht worden. 


MARIPOSA, CALIFORNIA - JULY 23: A firefighting helicopter drops water on the Oak Fire on July 23, 2022 near Mariposa, California. The fast moving Oak Fire burning outside of Yosemite National Park has forced evacuations, charred over 4500 acres and has destroyed several homes since starting on Friday afternoon.   Justin Sullivan/Getty Images/AFP
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Gouverneur von Kalifornien verhängt Notstand wegen Oak Fire
Knapp 2.700 Häuser sind derzeit von dem sogenannten Oak Fire bedroht, welches im Bezirk Mariposa nahe des Yosemite Nationalparks wütet.

Zahlreiche ausländische Wandertouristen seien am nahe gelegenen Nationalpark Teide vor den Flammen gewarnt worden. Rund 150 Brandbekämpfer waren im Einsatz. Höhere Luftfeuchtigkeit und nachlassender Wind erleichterten ihre Arbeit. Die vielen anderen Waldbrände der vergangenen Wochen in Spanien wurden unterdessen gelöscht oder weitgehend unter Kontrolle gebracht.

Teilweise Entwarnung in Frankreich

Auch für die Brände an Frankreichs Atlantikküste gab es teilweise Entwarnung. Südlich von Bordeaux beruhigte sich die Lage mittlerweile. Der Waldbrand bei Landiras ist vollständig unter Kontrolle, teilte die zuständige Präfektur für die Gironde am Montagvormittag mit. Gelöscht seien aber noch nicht alle Feuer. Auch den zweiten großen Waldbrand in der Gegend, bei La Teste-de-Buch, haben die Einsatzkräfte in den Griff bekommen.

Während sich die Lage in Teilen Südeuropas beruhigt, dauern die Löscharbeiten bei einem Waldbrand im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz an. Rund 30 Feuerwehreinheiten mit fast 50 Fahrzeugen waren am Montag vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen, wie ein Sprecher der Einsatzkräfte mitteilte. Zudem wurden ein Polizei- und ein Armeehubschrauber eingesetzt.

Ein Löschflugzeug ist bei den Waldbränden im Nationalpark Böhmische Schweiz im Einsatz.
Ein Löschflugzeug ist bei den Waldbränden im Nationalpark Böhmische Schweiz im Einsatz.
Foto: DPA

Der Waldbrand war am Sonntagmorgen auf einer Fläche von rund sieben Hektar unweit des bei Touristen beliebten Prebischtors, einer Felsenformation, ausgebrochen. Nachdem das Feuer zunächst unter Kontrolle gebracht worden war, wurde später ein zweiter Brandherd entdeckt. Der Nationalpark Böhmische Schweiz grenzt unmittelbar an die Sächsische Schweiz auf deutscher Seite.


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