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Spritzen-Attacke auf Schülerin nur vorgetäuscht
International 15.11.2019

Spritzen-Attacke auf Schülerin nur vorgetäuscht

Spritzen-Attacke auf Schülerin nur vorgetäuscht

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
International 15.11.2019

Spritzen-Attacke auf Schülerin nur vorgetäuscht

Die Tat schien unfassbar brutal: Ein Unbekannter in Deutschland spritzt einer Schülerin eine unbekannte Substanz und läuft dann davon. Am Tag danach stellt sich heraus: Die 13-Jährige hat sich das Ganze nur ausgedacht und sich die Verletzungen selbst zugefügt.

(dpa) - Die Attacke mit einer Spritze auf eine 13-Jährige in Deutschland war von der Schülerin nach Angaben der Polizei wohl nur vorgetäuscht.

Sie habe sich die Verletzungen selbst zugefügt, teilte die Polizei in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet am Freitag mit. Dies hätten Untersuchungen eines Rechtsmediziners ergeben.

Auch eine Blutuntersuchung sei ohne Befund verlaufen. „Aufgrund der neuen Erkenntnisse wird die 13-Jährige derzeit erneut befragt“, hieß es weiter in einer Mitteilung. Über das mögliche Motiv der Jugendlichen wurde zunächst nichts bekannt.


15.11.2019, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Das Foto zeigt den Eingangsbereich des Wissenschaftsparkes, in dem eine 13-jährige Schülerin von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht wurde. Der Unbekannte holte eine Spritze hervor und verabreichte dem Mädchen eine unbekannte Substanz. Foto: Roland Weihrauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Substanz unbekannt: Spritzen-Attacke auf 13-Jährige in Deutschland
Eine 13-Jährige wurde auf dem Weg zu einer Schulveranstaltung von einem Unbekannten bedroht und eine unbekannte Substanz injiziert. Die Polizei sucht nun mit Hochdruck nach dem Täter.

Die Schülerin hatte angegeben, am Donnerstagvormittag auf einer Straße von einem Mann mit einem Messer bedroht worden zu sein. Auf einem Parkplatz soll er ihr anschließend mit einer Spritze eine unbekannte Substanz verabreicht haben.

In akzentfreiem Deutsch soll er noch „Nummer Sechs“ gesagt haben und dann geflohen sein. Ein Anwohner brachte sie in ein Krankenhaus in der Nähe.

Die Polizei hatte noch am Vormittag keinen Zweifel daran gelassen, dass sie die Schilderungen der Jugendlichen für glaubhaft hält. Eine Ermittlungskommission hatte die Arbeit aufgenommen. Wegen der angeblichen Äußerung des Mannes hat die Polizei Sorge, dass es noch weitere Opfer gab oder geben könnte.


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