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Sportler und politische Statements: "Ihr könnt mich mal"
International 2 Min. 30.07.2020
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Sportler und politische Statements: "Ihr könnt mich mal"

Vor 40 Jahren gewinnt Wladyslaw Kozakiewicz Olympia-Gold – seine Siegesgeste sorgt mitten im Kalten Krieg für diplomatisch-politische Verstimmungen zwischen den Bruderstaaten.

Sportler und politische Statements: "Ihr könnt mich mal"

Vor 40 Jahren gewinnt Wladyslaw Kozakiewicz Olympia-Gold – seine Siegesgeste sorgt mitten im Kalten Krieg für diplomatisch-politische Verstimmungen zwischen den Bruderstaaten.
Foto: AFP
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Sportler und politische Statements: "Ihr könnt mich mal"

Marc SCHLAMMES
Marc SCHLAMMES
Sportler, die sich mit ihren Gesten mit gesellschaftlichen Themen identifizieren, haben Tradition. Wie aber war seine Pose Wladyslaw Kozakiewicz beim Olympia-Triumph am 30. Juli 1980 in Moskau gemeint?

Die sportliche Bühne ist ein formidables Forum, um (gesellschafts)politische Botschaften öffentlichkeitswirksam zu vermitteln. Die Macht des Bildes verstärkt die Macht der Botschaft, so dass sich beide im Bewusstsein des Betrachters eingravieren. 

Beispiel Black-lives-matter-Bewegung, wo gerade die sich hinknienden Sportler wie der sechsfache Formel-Eins-Weltmeister Lewis Hamilton einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dabei haben Hamilton und Co illustre, couragierte Vorgänger. 

Olympia 1968 in Mexico-City: Damals nutzen die US-Läufer Tommie Smith und John Carlos – Erster und Dritter im 200–Meter-Finallauf – die Stunde ihres Triumphes, um ein sichtbares Statement gegen die Unterdrückung ihrer schwarzen Landsleute und die gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten in den USA abzugeben: Mit in den Himmel gerecktem Arm, zur Faust geballter Hand und gesenktem Haupt stehen sie auf dem Siegertreppchen, demonstrieren Black Power auf dem Podium ...

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