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Spanien: Sánchez stellt Koalitionskabinett mit 22 Ministerien vor
International 12.01.2020

Spanien: Sánchez stellt Koalitionskabinett mit 22 Ministerien vor

Vor vier Tagen wurde Ministerpräsident Pedro Sánchez vereidigt. Nun präsentierte er sein Kabinett.

Spanien: Sánchez stellt Koalitionskabinett mit 22 Ministerien vor

Vor vier Tagen wurde Ministerpräsident Pedro Sánchez vereidigt. Nun präsentierte er sein Kabinett.
Foto: DPA
International 12.01.2020

Spanien: Sánchez stellt Koalitionskabinett mit 22 Ministerien vor

Mit fünf Ministerien mehr als in der vorigen Regierung will der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez in den kommenden Jahren das Land gestalten.

(dpa) - Vier Tage nach seiner Vereidigung hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez offiziell sein neues Kabinett vorgestellt. Die 22 Ministerien - fünf mehr als in der vorherigen Regierung - werden von elf Frauen und elf Männern geführt. Fünf Ressorts besetzt das linke Bündnis Unidas Podemos, mit dem die Sozialisten ab sofort die erste Koalitionsregierung in der jüngeren Geschichte des Landes führen. „Dies wird eine Legislaturperiode des sozialen, territorialen und generationenübergreifenden Dialogs sein“, sagte Sánchez am Sonntag vor Journalisten.

Anschließend wollte er die Liste König Felipe VI. übermitteln. Am Montag werden die Minister im Zarzuela-Palast vor dem Monarchen den Amtseid ablegen. Die erste Kabinettssitzung findet am Dienstag statt.

Die neue Ministerriege besteht aus vielen neuen, aber auch einigen alten Gesichtern. Ihre bisherigen Posten behalten etwa die erste Vizepräsidentin Carmen Calvo, Innenminister Fernando Grande-Marlaska und Finanzministerin María Jesús Montero. Sánchez setzt zudem weiter auf den Astronauten Pedro Duque als Wissenschaftsminister.

Neue Außenministerin ist die Juristin und Ökonomin Arancha González, die früher Positionen bei der EU-Kommission besetzte und seit 2013 als Generaldirektorin des Internationalen Handelszentrums (ITC) in Genf tätig war. Unter Leitung der 50-Jährigen, die die Nachfolge des neuen EU-Außenbeauftragten Josep Borrell antritt, solle künftig die „Wirtschaftsdiplomatie im Vordergrund stehen“, hieß es.


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Einige Ministerien wurden neu geschaffen, etwa das für soziale Sicherheit, Integration und Migration unter Führung des Wirtschaftswissenschaftlers José Luis Escrivá. Unidas-Podemos-Chef Pablo Iglesias wurde als einer von insgesamt vier Vizepräsidenten berufen. UP-Politiker leiten auch die Ressorts für Arbeit, Gleichberechtigung, Verbraucher und Universitäten.

 


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