Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Spanien bangt weiter um Kind in Brunnenschacht - Haare gefunden
Jose Ribello (r), der Vater des zweijährigen Julen, am Rande des Einsatzortes: "Wo soll ich sonst sein, wenn nicht hier? Und ich bin noch zu weit von ihm entfernt!"

Spanien bangt weiter um Kind in Brunnenschacht - Haare gefunden

Foto: Álex Zea/Europa Press/dpa
Jose Ribello (r), der Vater des zweijährigen Julen, am Rande des Einsatzortes: "Wo soll ich sonst sein, wenn nicht hier? Und ich bin noch zu weit von ihm entfernt!"
International 16.01.2019

Spanien bangt weiter um Kind in Brunnenschacht - Haare gefunden

In der kleinen spanischen Gemeinde Totalán suchen Helfer unermüdlich nach dem zweijährigen Julen, der mutmaßlich in einen tiefen Schacht gefallen ist. Jetzt fanden sich Haare in der Öffnung.

(dpa) - Spanien bangt weiter um einen zweijährigen Jungen, der beim Spielen in einen 110 Meter tiefen Brunnenschacht gestürzt sein soll. Helfer versuchten unermüdlich, den kleinen Julen in dem kleinen Schacht von nur 25 Zentimetern Durchmesser aufzuspüren, berichtete das spanische Fernsehen am Mittwochmorgen.


An der Suche beteiligten sich gut hundert Angehörige der Feuerwehr, der Polizei, des Zivilschutzes und anderer Notdienste.
Suche nach Kind in 110 Meter tiefem Schacht bisher erfolglos
Helfer suchen in Spanien weiter verzweifelt nach dem zweijährigen Jungen, der beim Spielen in einen mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht gestürzt sein soll.

Mittlerweile seien darin „biologische Überreste“ gefunden worden, schrieb die Zeitung „El País“ unter Berufung auf Polizeiangaben. Es handele sich dabei um Haare, sagte ein Lokalpolitiker spanischen Medien. Es werde angenommen, dass sie von dem verschollenen Kind stammen, Laboruntersuchungen sollten jetzt Gewissheit bringen. Ob Julen noch am Leben ist, ist weiterhin unbekannt.

Der Kleine soll am Sonntag bei einem Ausflug mit seiner Familie in der Gemeinde Totalán in der Provinz Málaga in das Loch gefallen sein. Bei Kameraaufnahmen wurde in dem Schacht eine Tüte mit Süßigkeiten entdeckt, die der Junge bei sich gehabt hatte. Allerdings verhinderte lose Erde zunächst, mit der Kamera tiefer vorzudringen.

Rettungskräfte waren damit beschäftigt, zwei Tunnel zu graben, die direkt an das Ende des Brunnenschachts führen sollen. Die Arbeiten würden voraussichtlich nicht vor Donnerstagabend abgeschlossen sein, hieß es.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema