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Siebter Verdächtiger nach tödlichem Angriff in Augsburg gefasst
International 09.12.2019

Siebter Verdächtiger nach tödlichem Angriff in Augsburg gefasst

Polizisten stehen in der Nacht am Augsburger Königsplatz am Tatort.

Siebter Verdächtiger nach tödlichem Angriff in Augsburg gefasst

Polizisten stehen in der Nacht am Augsburger Königsplatz am Tatort.
Foto: DPA
International 09.12.2019

Siebter Verdächtiger nach tödlichem Angriff in Augsburg gefasst

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Passanten im süddeutschen Augsburg ist ein siebter Verdächtiger festgenommen worden.

Damit seien nun alle Gesuchten gefasst, sagte am Montag ein Sprecher des Polizeipräsidiums in der bayerischen Stadt. Zuvor hatten mehrere Medien über die Festnahme berichtet.

Der 49 Jahre alte Mitarbeiter der Augsburger Berufsfeuerwehr war am Freitagabend bei einem Streit mit einer Gruppe Jugendlicher beziehungsweise junger Männer am Königsplatz im Zentrum von Augsburg getötet worden. Der Mann war mit seiner Frau und einem befreundeten Paar auf dem Weihnachtsmarkt und anschließend noch in einem Restaurant. Auf dem Heimweg kam es zum Streit mit der Gruppe. Dabei wurde der Mann getötet, der zweite Mann wurde verletzt. Die Frauen blieben unverletzt.

Hergang unbekannt

Zum Hergang ist bisher lediglich bekannt, dass einer der jungen Männer aus der Gruppe dem Mann vor den Augen seiner Frau gegen den Kopf schlug. Das Opfer stürzte und blieb am Boden liegen. Auch der 50-jährige Begleiter wurde geschlagen und im Gesicht verletzt.

Die Ermittler nahmen am Sonntag zunächst zwei 17 Jahre alte Hauptverdächtige fest. Anschließend wurden auch die weiteren Mitglieder der Gruppe gefasst. Bei der Fahndung half die Videoüberwachung, die die Polizei im Dezember 2018 am Augsburger Königsplatz installiert hatte.

Bei dem einen 17-Jährigen handelt es sich um einen Deutschen, der auch die türkische und die libanesische Staatsbürgerschaft besitzt. Der andere 17-Jährige ist ein gebürtiger Augsburger mit italienischer Staatsbürgerschaft.

Am Montag sollte der Haftrichter über eine mögliche Untersuchungshaft entscheiden. Weitere Details zu dem Fall will die Kriminalpolizei am Nachmittag bei einer Pressekonferenz bekannt geben.    

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