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Sieben Tote nach Schüssen an zwei Tatorten in Kalifornien
International 3 Min. 24.01.2023
Das nächste „Mass Shooting“

Sieben Tote nach Schüssen an zwei Tatorten in Kalifornien

In der Kleinstadt Half Moon Bay südlich von Kalifornien erschoss ein Mann sieben Menschen.
Das nächste „Mass Shooting“

Sieben Tote nach Schüssen an zwei Tatorten in Kalifornien

In der Kleinstadt Half Moon Bay südlich von Kalifornien erschoss ein Mann sieben Menschen.
Foto: Getty Images via AFP
International 3 Min. 24.01.2023
Das nächste „Mass Shooting“

Sieben Tote nach Schüssen an zwei Tatorten in Kalifornien

Wieder sterben mehrere Menschen bei einem Gewaltverbrechen in Kalifornien. Auch andernorts in den USA fallen tödliche Schüsse.

(dpa) - Im US-Bundesstaat Kalifornien sind erneut mehrere Menschen Opfer tödlicher Schusswaffengewalt geworden: Diesmal hat es eine ländliche Gemeinde im Norden des Westküstenstaates getroffen. An zwei Tatorten in Half Moon Bay kamen am Montag sieben Menschen ums Leben. Eine weitere Person wurde lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei am Montagabend (Ortszeit) mitteilte.

Der mutmaßliche Schütze, ein 67-jähriger Mann, sei festgenommen worden, sagte Sheriff Christina Corpus bei einer Pressekonferenz. Das Motiv für das Verbrechen sei nicht bekannt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann alleine handelte.

Die Tat ereignete sich in einer landwirtschaftlichen Region südlich von San Francisco. Der Mann habe Schüsse unter anderem in einem Landwirtschaftsbetrieb abgegeben, hieß es. An einem Tatort hätten sie vier Leichen und ein schwer verletztes Schussopfer gefunden, sagte Corpus. In der Nähe, in einem weiteren Betrieb, seien drei Menschen durch Schüsse getötet worden.


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Der Tatverdächtige sei später in seinem Fahrzeug zu einer Polizeiwache gefahren und auf dem Parkplatz in Gewahrsam genommen worden. Die Ermittler glauben, dass der Mann in einem der Betriebe arbeitete. Bei den Opfern handele es sich vermutlich um andere Landarbeiter, hieß es.

Der kalifornische Gouverneur, Gavin Newsom, drückte am Montag seine Betroffenheit aus. „Tragödie über Tragödie“, schrieb der Demokrat auf Twitter. Er habe am Montag gerade Verletzte von dem Vorfall in Monterey Park im Krankenhaus getroffen, als er über die nächste Schießerei in Half Moon Bay informiert worden sei, so der Politiker. Newsom setzt sich schon lange für schärfere Waffengesetze ein.

Waffengewalt und tödliche Angriffe dieser Größenordnung gehören in den USA zur traurigen Normalität. Erst am Wochenende hatte ein Schütze am Rande einer Feier zum chinesischen Neujahrsfest in Südkalifornien in einer Tanzhalle das Feuer eröffnet. Zehn Menschen starben an dem Tatort in Monterey Park, ein weiteres Opfer erlag am Montag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter, ein 72-jähriger Mann, war am Sonntag leblos in seinem Lieferwagen gefunden worden. Er habe sich das Leben genommen, als eine Sondereinheit der Polizei seinen Wagen umstellte, hieß es.

Zwei Tote in Jugendzentrum in Iowa

Bei Schüssen in einem Zentrum für Jugendliche im US-Bundesstaat Iowa sind zwei Schüler im Alter von 16 und 18 Jahren ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde bei dem Vorfall in der Stadt Des Moines schwer verletzt, wie die örtliche Polizei am Montagabend (Ortszeit) mitteilte. Es handle sich dabei um den 49-jährigen Gründer der Einrichtung, der noch versucht habe, den Schützen aufzuhalten.


Police stand guard at the scene near the intersection of Garvey and Garfield Avenue in Monterey Park, California, on January 22, 2023, where police are responding to reports of multiple people shot. - Police were at the scene of a shooting in southern California that has caused a number of casualties, the Los Angeles Times reported January 22, citing a law enforcement source. (Photo by Frederic J. BROWN / AFP)
US-Vorstadt in Angst: Tödliche Schüsse in Kalifornien
Unweit einer chinesischen Neujahrsfeier kommt es zu einem Gewaltverbrechen. Mehrere Menschen sterben, andere werden tödlich verletzt.

Kurze Zeit nach den Schüssen am Montagmittag seien drei Verdächtige festgenommen worden, hieß es weiter. Gegen einen von ihnen, einen 18-Jährigen, sei unter anderem Anklage wegen zweifachen Mordes und versuchten Mordes an einer dritten Person erhoben worden. Er sei in Besitz einer Handfeuerwaffe gewesen, hieß es. Aufgrund eines weiteren, nicht näher benannten Waffendeliktes habe er eine elektronische Fußfessel getragen, die er etwa 16 Minuten vor der Tat abgenommen habe. Sowohl der mutmaßliche Täter, als auch die beiden Opfer seien Mitglieder rivalisierender Gangs. Tatmotiv seien Konflikte zwischen den Gruppen, hieß es.


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